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Es gibt Leute, die Adam Sandler ertragen können und solche, die das nicht können. Wenn man den Herrn aushält, kann man eine noch irgendwie niedliche, konventionelle Komödie sehen, die ihre Idee von "Und täglich grüßt das Murmeltier" gestohlen hat: eine Frau, für die man täglich ein Unbekannter ist, an einem Tag herumzukriegen. Im Making Of ergehen sich alle Interviewten darüber, wie wunderbar die Chemie zwischen Barrymore und Sandler stimmte, das mag vielleicht in den Pausen am Catering-Stand gegolten haben, im Film merkt man davon gar nichts. Im Gegenteil: Barrymore scheint völlig unabhängig ihr Ding durch zu ziehen und Sandler sieht ihr dabei zu. Wenig Überraschendes serviert uns die Story ansonsten und der Slapstick hinkt auch eher.Gegenmeinung: Lieber Doc Ö, auch wenn die Geschichte an besagten "Groundhog Day" erinnern mag, so ist die Story um eine junge Frau, die von einem hartnäckigen Sandler jeden Tag aufs neue erobert werden muss, weil Sie eben immer wieder den letzten Tag vergisst, sehr anrührig. In der Tat muss man Sandlerfan sein, um ihn zu ertragen, aber das ist ja mit anderen Darstellern nicht anders (Katja Riemann, gelle?). Der Film ist sehr nett, kurzweilig und will auch genau dies sein. Und hier erreicht er 100%, aus meiner Sicht natürlich. Fazit: ganz erträglich
Moviemans Kommentar zur DVD: Perfekter Sound und ein solides Bild.
Bild: Die Optik ist souverän und bis auf minimale Konturenschatten weitgehend fehlerfrei. Die Abbildung detailintensiver Inhalte bleibt stabil (00.33.47, Haare), allerdings lassen sich ganz kleine, momentane Schärfeverluste bei Kamerabewegungen nicht ganz übersehen (00.39.22, Flug auf Brücke). Insgesamt aber bestens kontrastiert, fein farbgesättigt und recht detailscharf.
Ton: Eine liebevolle und detailvolle Soundanlage suggeriert ein hohes Maß an akustischer Authentizität. Die Kulisse arbeitet mit einer bestechenden Direktionalität (00.08.35, in Kneipe), die sich auch in der Musik zeigt (00.07.10, Percussions und Chor). Die Stimmen sind klar und obertonreich ins Geschehen eingefügt...wenn nur die Nebenrollen der Synchronisation nicht so miserabel besetzt wären...
Extras: Eine Wagenladung Extras. Aber wie das bei reinen Geld-Mach-Filmen so ist: es ist immer dasselbe: Ein Kommentar, in dem sich alle loben, ein Making Of, so gelackt wie ein Werbespot und entfallene Szenen, die nicht sonderlich komisch sind. Am schlimmsten sind die Behauptungen über die angeblich prickelnde Chemie zwischen Barrymore und Sandler, denn sie sind purer Unsinn. --movieman.de
VideoMarkt
Henry Roth lebt als Zoo-Tierarzt auf Hawaii und genießt das unbeschwerte Schürzenjäger-Dasein in vollen Zügen - bis er sich unsterblich in die süße Lucy Whitmore verliebt. Obwohl auch sie auf Henrys Charme anspringt, steht der Romanze eine Kleinigkeit im Wege: Lucy leidet unter dem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses und durchlebt - dank der Bemühungen von Vater und Bruder - seit über einem Jahr immer wieder denselben Tag. Doch Henry lässt sich nicht abschrecken und wirbt um seine Traumfrau - jeden Tag aufs Neue.
Video.de
Emsig arbeitet Adam Sandler seit "Punch-Drunk Love" an seinem Imagewandel vom Clown zum ernstzunehmenden Mimen. Dank der wunderbaren Chemie mit Leinwandpartnerin Drew Barrymore gelingt es ihm denn auch charmant, über manch Drehbuchschwäche des Skript-Debütanten George Wing hinwegzuspielen. Mit zahlreichen Cameos aufgepeppt und einer Fülle an Gags, von liebenswert bis zotig, ausgestattet, sollte dieses Dauer-Date von "Die Wutprobe"-Regisseur Peter Segal insbesondere weibliche Komödienfreunde ansprechen.
Blickpunkt: Film
Nach 'Eine Hochzeit zum Verlieben' beherrschten Adam Sandler und Drew Barrymore jetzt auch mit '50 erste Dates' einen Valentinstagsstart am amerikanischen Boxoffice - und das mit dem besten Ergebnis, das eine Romantikkomödie je erzielen konnte. Nach den kassenmäßig nicht ganz überzeugenden Dates mit Jack Nicholson, schickt das Team um Sandler und Regisseur Peter Segal ('Die Wutprobe') jetzt nach altbewährtem Konzept einen flotten Mix aus 'Und täglich grüßt das Murmeltier' und 'Memento' an den Start, um Herzen zu brechen - und das Publikum zu spalten.
Was für eine hinreißende Idee: Wie schafft es Adam Sandler, Drew Barrymores Liebe zu gewinnen, wenn sie ihn am Tag nach dem ersten Date schon wieder vergessen hat? Allerbeste Voraussetzungen bringt das Drehbuch von George Wings mit: Henry Roth (Sandler), Meeresbiologe und Veterinär in einem hawaiianischen Sea Life Park - ein nicht ganz offensichtlicher Frauenschwarm erster Güte - verknallt sich in einem Strandlokal in die niedliche Lucy Whitmore (Barrymore). Die scheint zunächst ganz angetan von Henry, dessen nach Meerstieren riechende Hände sie so wunderbar an ihren Dad erinnern, einen Fischer. Am nächsten Tag erinnert sich Lucy jedoch nicht einmal mehr an Henry, und zwar aus gutem Grund: Ein Jahr zuvor trug sie bei einem durch eine streunende Kuh verursachten Unfall einen Hirnschaden davon. Ihr besorgter Vater (Blake Clark) und anabolika-beeinträchtigter Bruder (Sean Astin) versuchen seitdem, ihr allmorgendlich den Tag für den immer gleichen vorzumachen, um sie nicht an das Unglück zu erinnern. Warum all das notwendig ist, bleibt ein unerklärtes Rätsel, aufgrund dessen dem Stoff am Ende die Logik ausgeht. Gleichzeitig gibt's dank dessen genügend Anlass für die aufwändigen Bemühungen von Lucys Verwandten, die Zeit zum Stillstehen zu bringen und für ungefähr 50 hinreißend komische Versuche Henrys, Lucy tagtäglich wieder auf sich und seine fischigen Hände aufmerksam zu machen.
Irgendwann steht Lucy natürlich vor der Erkenntnis, dass das Leben an ihr vorbeigegangen ist. Leider macht das Drehbuch hier weit weniger aus der Plotwendung, als es die Idee versprochen hat. Dieser scheint Segal nicht ganz zu trauen, denn mehr als auf diese und die fabelhafte Chemie zwischen seinen Hauptdarstellern konzentriert er sich auf Nebenfiguren wie sich übergebende Walrösser, lachende Pinguine, androgyne Tierpflegerinnen oder Sandler-Buddy Rob Schneider, der diesmal als glasäugiger Vater einer hawaiianischen Großfamilie im Sea Life Park das 'Animal' gibt. Der Slapstick aus dem Hause Happy Madison, Sandlers Company, die auch für die Produktion verantwortlich zeichnet, funktioniert, dient jedoch weniger der Story, als dem Selbstzweck und kommt bisweilen altbekannt und verschlafen daher. Im Schlaf beherrscht Barrymore allerdings die Rolle der naiven Lucy, während Sandler verblüffend unauffällig bleibt. Trotzdem wird er vermutlich auch nach höchst romantischen '50 ersten Küssen' wiederum Kritiker und Fans nicht mit gebrochenen Herzen sondern gespaltenen Meinungen zurücklassen. Da jedoch die hiesige Fangemeinde gemessen an den Einspielergebnissen der letzten Sandler-Komödien beständig wächst, dürfte Columbia nicht viel weniger zu befürchten haben als eine Wiederholung der Erfolge der durchaus vergleichbaren 'Big Daddy' und 'Mr. Deeds'. cm.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Weil Drew Barrymore ihr Kurzzeitgedächtnis verloren hat, verliebt sie sich in einer hinreißend romantischen Komödie jeden Tag aufs Neue in Adam Sandler.
Kurzbeschreibung
Tierarzt Henry Roth lebt auf Hawaii und ist ein Playboy auf Passion. Unverbindliche Flirts mit attraktiven Touristinnen gehören für den bindungsscheuen Frauenhelden zum Alltag - bis er eines Tages Lucy begegnet. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Dumm nur, dass Lucy seit einem Autounfall vor einem Jahr an einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses leidet und sich daher nie daran erinnern kann, Henry schon einmal getroffen zu haben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Lucy jeden verrückten Tag erneut den Hof zu machen und darauf zu hoffen, dass sie seine Gefühle immer wieder aufs Neue erwidert...
Produktbeschreibungen
Tierarzt Henry Roth (ADAM SANDLER) lebt auf Hawaii und ist ein Playboy aus Passion. Unverbindliche Flirts mit attraktiven Touristinnen gehören für den bindungsscheuen Frauenhelden zum Alltag - bis er eines Tages Lucy (DREW BARRYMORE) begegnet. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Dumm nur, dass Lucy seit einem Autounfall vor einem Jahr an einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses leidet und sich daher nie daran erinnern kann, Henry schon einmal getroffen zu haben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Lucy jeden verrückten Tag erneut den Hof zu machen und darauf zu hoffen, dass sie seine Gefühle immer wieder aufs Neue