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50 Klassiker Unternehmen: Von den Fuggern bis McDonald's
 
 
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50 Klassiker Unternehmen: Von den Fuggern bis McDonald's [Taschenbuch]

Ingo Rose
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 263 Seiten
  • Verlag: Gerstenberg Verlag; Auflage: 1 (22. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806725373
  • ISBN-13: 978-3806725377
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 16,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 412.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Ingo Rose
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Produktbeschreibungen

Der Vermögensberater, August 2005

Wirtschaftsgeschichte spannend erzählt!

Kurzbeschreibung

Coca-Cola, Michelin, Bosch, Dior - die Namen dieser Firmen sind zu Marken geworden, die jeder mit einem bestimmten Image verbindet. Doch wie ist es den Unternehmen gelungen, sich ihren Platz auf dem hart umkämpften internationalen Markt zu sichern? Auf welchen Idealen, welcher Philosophie gründet ihr Erfolg? Verdankt sich ihr Aufstieg kaufmännischem Geschick oder skrupellosem Machtstreben? Und welche Unternehmerpersönlichkeiten stehen hinter den Firmengeschichten? Vom ersten international agierenden Handelshaus der Fugger über die Rothschilds und Philip Morris bis hin zu Ford, Ikea und McDonald's stellt Ingo Rose 50 Unternehmen vor, die die Weltwirtschaft geprägt haben.
50 Klassiker Unternehmen präsentiert bedeutende Unternehmen aus sechs Jahrhunderten. In jedem Kurzessay werden Gründung, Aufstieg und manchmal auch der Niedergang der jeweiligen Firma dargestellt und ihre wirtschaftlichen Strukturen analysiert. Die Faktenseite enthält einen Steckbrief mit den wichtigsten Daten und Fakt en zum jeweiligen Unternehmen, die Biografie des Firmengründers, einen chronologischen Abriss der Unternehmensgeschichte sowie Lese-, Film-, Hörempfehlungen und Besichtigungstipps. Abgerundet wird das Buch durch ein ausführliches Personenregister.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Konzept der 50 Klassiker finde ich sehr überzeugend. Auf wenigen Seiten werden die 50 wichtigsten Vertreter einer Gattung beschrieben. Um einen schnellen und informativen Überblick zu erhalten lohnt sich die Lektüre dieser Reihe auf alle Fälle. Egal ob 50 Klassiker Romane oder 50 Klassiker Siege und Niederlagen, zur Auffrischung der Allgemeinbildung sehr empfehlenswerte Nachschlagewerke, die einem bei der Entscheidung helfen ob man in die Thematik näher einsteigen möchte oder nicht.
Auch 50 Klassiker Unternehmen gibt einen schönen Überblick über 50 wichtige Unternehmen im Laufe der Jahrhunderte, angefangen bei den Fuggern (gegründet 1454) bis zu Hyundai (gegründet 1972).
Leider belässt es Ingo Rose aber nicht dabei Fakten zusammenzutragen, sondern teilt die Unternehmen in Gut und Böse ein und wertet, teilweise nicht nachvollziehbar. Mehr als einmal übernimmt er Mythen als Wahrheit (zB das Märchen nur 3 Menschen weltweit würden die Rezeptur von Coca Cola kennen, was natürlich im Zuge von Qualitätssicherungsmaßnahmen und weltweiten Standards schon von der Logik her absolut absurd ist). Dadurch zwingt er einem die eigene Meinung über die Unternehmen auf, statt sachlich zu informieren. Schade.
Trotz dieser Schwächen ein lesenswertes Buch, das einen Einblick in sehr alte, sehr große und sehr erfolgreiche Unternehmen erlaubt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kultur ist mehr 25. August 2005
Von "boknis2"
Format:Taschenbuch
Na, das wurde aber auch Zeit, dass jemand von der Kulturbestandserhaltungs- und verwaltungsfront mal einsieht, dass nicht nur malen und musizieren Kultur ist, sondern auch Geld verdienen, vor allem wenn dabei das Auto, das Telefon und der PC erfunden werden. In Gerstenbergs schoen bebilderter Reihe "Fuenfzig Klassiker" sind jetzt auch die Unternehmer zu Kulturtraegern aufgestiegen, und zwar weltweit und zeittief. Autor Ingo Rose berichtet von den Anfaengen grossunternehmerischer Taetigkeit im Mittelalter bis zu den Tycoons von heute, und er macht es locker und humorig, man hat beim Lesen seinen Spass. Zwar koennte man ihm seinen Hang zum Kalauer vorwerfen, aber das will man dann doch nicht tun, weil seine Pointen mehrheitlich ins Schwarze treffen. Er hat naemlich eine gute Art, den Witz in den Relitaeten zu suchen. Zum Beispiel: Der erste Statz, den der Erfinder des Telefons testhalber durch den Aether schickte und der eben gerade gar nichts bedeuten sollte, hiess: "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat." Haetten Sie's gewusst?

Darauf muss man erst mal kommen, auf diese Schiene muss man erstmal einschwenken, und dazu braucht man einen sechsten Sinn fuer - na, sagen wir mal: die Ironie der Geschichte im Wirtschaftsleben. Ueber den verfuegt Ingo Rose. Dass die erste Bank Europas aus dem Geiste der Mildtaetigkeit gegruendet und das Dynamit von einem fanatischen Pazifisten erfunden wurde, diese Meldungen laesst er ebenso wenig aus wie dass einer der Urvaeter von Coca Cola das Geld hasste und dass die grossen Monopolbekaempfer in den USA nur deshalb so viel Laerm machten, weil sie selbst Monopolisten werden wollten. All das liest man mit Freuden, und man fragt sich: Warum ist ein Buch wie das von Rose auf seine Art ungewoehnlich? Darauf gibt es zwei Antworten: Erstens wird ueber Unternehmen meist wirtschaftstheoeretisch geschrieben, also mit Zahlen und Kurven, und das will niemand lesen. Zweitens bemuehen sich dieUnternehmen wahrscheinlich erfolgreich darum, alles zu kontrollieren, was ueber sie geschrieben wird, d.h., sie betrachten jede Art von Veroeffentlichung ueber sie als Werbung. Und so ein geschoentes Geschreibsel zu lesen, dazu hat erst recht niemand Lust. Das ganze Thema "Unternehmen" muss also von der unterhaltenden und journalistischen Publizistik noch mal neu entdeckt werden. Ingo Rose hat einen guten Start hingelegt. So sollte es weitergehen. Wenn schon Kapitalismus, dann auch schoen informativ, abwechslungsreich, witzig und mit super Bildern.

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Format:Taschenbuch
Bin über dieses Buch zufällig bei einem Freund gestolpert. Über die Geschichte meines Nokia-Handys. Überraschung: Man kann dieses trockene Wort Wirtschaftsgeschichte sinnlich anregend und zugleich historisch fundiert darstellen. Deutlich wird, dass die Geschichte von Unternehmen sich hervorragend eignet, das Große anhand des Kleinen abzubilden. Viel Skurriles ist dabei, ein Aufzug als Büro  nachzulesen bei der Schuhfirma Bata, oder wie IBM die PC-Revolution verpennt. Empörende Zusammenhänge wie bei dem Agrarkonzern Monsanto oder bei United Fruit. Politisch Bedeutendes wird aufgeblättert bei der Vereinigten Ostindischen Compagnie, auch bei der I.G. Farben und der Spaltung von Carl Zeiss. Die Unternehmensgeschichten sind mit zwar beträchtlichem, aber keinesfalls trockenem Faktenreichtum gespickt. Und man kann sich vorstellen, dass die zum Teil nicht gerade versöhnliche Darstellung mancher Perioden  Stichwort Zwangsarbeiter  einigen Pressesprechern der Konzerne nicht behagt. Toll, dass da mal jemand dran gearbeitet hat.
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