38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein guter Einstieg in die Welt der Mythen, 21. März 2001
Rezension bezieht sich auf: 50 Klassiker, Mythen: Die bekanntesten Mythen der griechischen Antike (Taschenbuch)
Fuer Leute ohne Vorwissen moechte ich dieses Buch gerne empfehlen. In kurzen Geschichten (jeweils ca. 3 - 4 Seiten) und reichlich bebildert werden verschiedene Mythen erzaehlt. Bei jedem "Helden" werden die familaeren zusammenhaenge erklaert und so fuegen sich die Geschichten nach und nach zu einem Gesamtbild. Auch der aktuelle Bezug wird nicht vernachlaessigt. Mit weiteren Literaturempfehlungen sowie Quellenhinweisen und Querverweisen zur Kunst und Musik werden die einzelnen Geschichten ergaenzt. Gut gefaellt mir auch, dass im Anhang eine Namensliste der Goetter (Deutsch/Griechisch/Lateinisch) nicht fehlt, da die Namensvielfalt zunaechst doch verwirrend sein kann. Ein Personeregister am Schluss macht das Nachschlagen einfach. Ein ganz einfacher und unterhaltsamer Einstieg in die Goetterwelt der Griechen und Roemer, der Lust auf mehr macht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unser kulturelles Gedächtnis kennenlernen, 3. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: 50 Klassiker, Mythen: Die bekanntesten Mythen der griechischen Antike (Taschenbuch)
Die Reihe "50 Klassiker" aus dem Gerstenberg Verlag verfolgt konsequent ein Bildungskonzept, das mich überzeugt. Kluge Auswahl der Personen oder Objekte, umfangreiches und oft überraschendes Bildmaterial, schönes Layout, nützliche Hinweise auf weiterführende Informationen, Register und verständlich formulierte Texte. Selbst den Preis finde ich angesichts der gebotenen Leistung überzeugend.
Der Band über Mythen aktualisiert ein Bildungsgut, das die Neuzeit noch immer stärker beeinflusst, als dies viele wahrhaben wollen. Nur kennen wir es eben meist in den Versionen von Hollywood, was ja nicht schlecht sein muss. Jedenfalls ist es kein Zufall, dass die großen Drehbuchschreiber und Regisseure über die wichtigsten Mythen besser Bescheid wissen als etliche Lehrkräfte an Gymnasien. Gerold Dommermuth-Gudrich macht es Neugierigen leicht, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und in die Welt der Götter und Helden einzutauchen. Nach der Zeittafel folgt eine zehnseitige Einführung in das Thema, die das Wesentliche gut verdichtet und den Leser auf die Darstellung der einzelnen Mythen einstimmt.
Bei der Auswahl der 50 Mythen gab der Autor denen Priorität, die vielen bekannt sind und am häufigsten in Varianten erscheinen. Ausgezeichnetes Bildmaterial und leicht verständliche Texte führen den Leser in die einzelnen Mythen ein. Und zu jedem Topos gibt es auf einer Extraseite zusätzliche Informationen zur Überlieferung, zur Literatur, Musik und bildenden Kunst. Zum Konzept dieser Reihe gehörten zudem Empfehlungen zu Büchern und Audios-CDs. Und ganz zum Schluss erfolgt noch eine Wertung des besprochenen Mythos' mit ein paar Sätzen und Sternchen zur Bildung, Unterhaltung, Aktualität sowie Wirkung. Wie die griechischen Namen auf Deutsch und Lateinisch übersetzt werden, erfahren wir im Anhang, der auch ein ausführliches Register enthält.
Mein Fazit: Ein weiteres Schmuckstück dieser empfehlenswerten Reihe, das zu Recht schon zehn Auflagen erlebte und dazu beiträgt, dass nicht nur Akademiker wissen, was sich hinter einem Mythos verbirgt und wie er unser Denken beeinflusst.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut klasse!, 30. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: 50 Klassiker, Mythen: Die bekanntesten Mythen der griechischen Antike (Taschenbuch)
Ausgehend von Wendungen, die auf Antike Mythen hinweisen, stellt der Autor 50 verschiedene antike Figuren und deren Geschichten vor: Von der Ferse des Achilles über Pegasus hin zu Hektor und Andromache.
Auf den 311 Seiten findet man über 300 (!) farbige Abbildungen alle mit Angaben zu Maler und Entstehungsjahr versehen.
Blaue Kästchen auf den jeweiligen Seiten beinhalten zusätzliche Hintergrundinformationen und weisen z. B. auf ähnliche Mythen bei anderen Völkern oder in der Bibel hin.
Auf einer Überschauseite wird zunächst beschrieben, welche Quellen für den Mythos vorliegen, d. h. welcher Schriftsteller den Stoff zuerst behandelt hat.
Des Weiteren findet man unter der Überschrift Literatur alle Autoren, die irgendwann einmal ein Stück zu diesem Thema verfasst haben und in welcher Epoche das ganze war. Praktischerweise wurden alle Autoren noch mit Geburts- und Sterbedatum versehen.
Zusätzlich dazu wurden noch die Rubriken Musik und Bildende Kunst eingerichtet. Hier steht zum Beispiel, ob das entsprechende Stück für den Komponisten ein Erfolg war oder in welchem Museum die Bilder der antiken Helden denn heute hängen.
Rechts daneben kann man unter Lesenswert und Hörenswert gleich nachschauen, welcher Verlag das Buch/Musikstück denn heute in seinem Programm führt.
Für alle, die sich noch nicht so mit der antiken Welt auskennen, ist es sicherlich hilfreich, dass eine Art Wichtigkeitsskala beigefügt wurde: Hier wird unterschieden, wie wichtig der Mythos in Bezug auf Bildung, Unterhaltung, Aktualität und Wirkung ist.
Zur Übersicht trät außerdem eine große Zeittafel bei.
Im Anhang findet man noch ein ausführliches Register. Damit man nicht lange herumsuchen muss, sind zusätzlich die Haupteinträge zu den jeweiligen Figuren dick hervorgehoben.
Weiterhin ist eine Tabelle abgedruckt, in der die Namen der mythischen Gestalten auf Deutsch, Griechisch und Lateinisch abgedruckt sind. Dies verleiht große Sicherheit, da man so z. B. herausbekommt, dass die lateinischen Furien auf Griechisch schlicht und einfach Erinnyen genannt werden.
Erfreulich ist auch, dass das Buch auf schön festem Papier gedruckt. So hat man wenigstens etwas Gescheites zwischen den Fingern.
Sprachlich ist auch alles souverän geschildert und man liest es fast wie einen Krimi. Sein Geld ist das Buch auf jeden Fall wert.
Fazit: So macht griechische Mythologie Spaß! Hier vergibt man gerne 5 Sterne.
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