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50 Klassiker, Architektur des 20. Jahrhunderts
 
 
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50 Klassiker, Architektur des 20. Jahrhunderts [Taschenbuch]

Christina Haberlik
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 19,95  
Taschenbuch, 2001 --  
Unbekannter Einband --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 287 Seiten
  • Verlag: Gerstenberg (Gebrüder) (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806725144
  • ISBN-13: 978-3806725148
  • Größe und/oder Gewicht: 23,7 x 16,2 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 239.832 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christina Haberlik
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Aus der Amazon.de-Redaktion

1963 drehte Jean-Luc Godard den Film Le Mépris. Als Kulisse für die Handlung diente das auf den Klippen Capris stehende Haus Casa Malaparte des italienischen Dichters und Dandys Curzio Malaparte.

Diese in den Küstenfels hinein gebaute Villa mit einem auffälligen Flachdach und einer außergewöhnlichen Freitreppe ist einer der 50 Klassiker moderner Baukunst, die Christina Haberlik im vorliegenden Band vorstellt.

Zwischen der seit 1883 entstehenden Kirche La Sagrada Familia von Antoni Gaudi und dem niederländischen Expo-2000-Pavillion des Rotterdamer Architekturlaboratoriums MVRDV finden sich chronologisch geordnet so bekannte Klassiker, wie das Bauhaus in Dessau, das Chrysler Bulding in New York oder das dekonstruktive Guggenheim-Museum von Frank O. Gehry in Bilbao.

Es gibt aber auch Ungewöhnliches zu entdecken, wie die Filmarchitektur zu Fritz Langs Metropolis oder das auf befestigende Außenwände verzichtende Curtain Wall House des japanischen Architekten Shigeru Ban.

In feulletonistischen Textbeiträgen beschreibt die Autorin die Biografien der Baumeister sowie die architektonische Beschaffenheit der einzelnen Bauten und deren Entstehungsgeschichte. Zahlreiche Farbabbildungen ergänzen ihre Ausführungen. Darüber hinaus gibt sie zu den einzelnen Gebäuden Literatur-, Film- oder Musiktipps und rundet ihre Hinweise mit berühmten Zitaten und einer Kurzbewertung ab. Leider lässt sich weder in der Einleitung, noch in der Schlussbemerkung eine Erläuterung zur architektonischen Moderne und den Kriterien für die Auswahl der Bauwerke finden.

Die 50 Klassiker, Architektur des 20. Jahrhunderts sind informativ und unterhaltsam gestaltet und beschrieben. Als Übersichtswerk oder Orientierungshilfe zur Baugeschichte des letzten Jahrhunderts ist die Publikation jedoch aufgrund ihrer zusammenhangslosen Darstellung weniger geeignet. --Stefan Meyer

Kurzbeschreibung

Das 20. Jahrhundert begann mit einer Revolution in der Architektur. Neue Aufgaben Bürohäuser, Fabriken, Stadien, Flughäfen, U-Bahnen waren nur mit neuen Techniken zu bewältigen, und neue Techniken führten zu neuen Stilformen. Technik hat die Baukunst im 20. Jahrhundert revolutioniert, doch oft haben Architekten die Vorherrschaft der Technik zugunsten der Ästhetik unterlaufen. 50 Klassiker Architektur des 20. Jahrhunderts zeigt die wichtigsten Bauwerke der Moderne vom ersten Wolkenkratzer in New York bis zum neu gestalteten Potsdamer Platz in Berlin, zeigt Zweckbauten, Wohnbauten, sakrale Bauten, Prunkbauten des Staates und der Wirtschaft. In den Kurzessays beschreibt Christina Haberlik die Gebäude und ihre Entstehungszusammenhänge. Zitate und Zusatzinformationen sind durch Kästen hervorgehoben. Die Faktenseite enthält die technischen Daten des jeweiligen Bauwerks und eine Kurzbiografie des Architekten. Lese- und Sehempfehlungen machen Lust auf mehr. Gerstenbergs kritisches Bewertungssystem vermittelt die Bedeutung eines Bauwerks auf einen Blick. Abgerundet wird das Buch durch ein Personen- und Werkregister sowie durch ein Glossar architektonischer Fachbegriffe.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Cathrin
Format:Taschenbuch
Die Reihe ist toll (Konzept, Layout). Doch dieser Band ist wirklich schwach. Man merkt ihm zu sehr an, dass die Autorin keine Architektin, sondern Journalistin ist: in der Boulevard-Presse? Mangelndes Wissen versucht sie durch einen Superlativ nach dem anderen zu kaschieren. Und dazu wird noch objektiviert: Jedes Gebäude ist hier ein Wunder, das schönste der Welt, so etwas hat "man" noch nie gesehen etc. Auch sonst fallen viele stilistische Mängel auf.
Leider fehlt auch ein Glossar oder eine Einführung zu wichtigen architektonischen Begriffen und Bauweisen, die auf den Biographieseiten gut platziert wären. Die Bezüge zur Geschichte der Architektur sind unzureichend. Auch die Bildauswahl läßt häufig zu wünschen übrig: Da fehlen Bilder, die ich gerne sehen würde, weil darauf im Text Bezug genommen wird, andere sind fast gedoppelt. Von weiteren wichtigen Gebäuden der Architekten fehlen Bilder vollständig.
Fazit: Die Reihe ist wirklich empfehlenswert. Auch dieser Band gibt trotz allem Einblicke, die sonst m. W. nicht in einem Buch versammelt sind, aber er ist weit davon entfernt, ein gutes Buch zu sein.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein guter Überblick 8. November 2001
Von Azarias
Format:Taschenbuch
50 ausgewählte Meilensteine der Architektur des 20. Jahrhunderts.
Zu jedem Gebäude (aber auch Brücken, Siedlungen, Städte, ...) gibt es einen ausführlichen Text. Die Texte geben einen verständlichen Einblick in die Entstehungsgeschichte und die beteiligten Personen, zu denen jeweils informative Biographien gibt. Leider ist die Auswahl und Qualität der Bilder nicht so gut. Zum Beispiel werden in den Texten Besonderheiten der Gebäude hervorgehoben - die man auch sehen möchte - leider gibt es aber teilweise keine Bilder dazu. Einige Bilder sind doppelt oder ähneln sich so stark, dass sie überflüssig sind.
Trotz dieser Schwäche hat es wirklich Spaß gemacht im Buch zu schmökern - man bekommt einen guten Überblick über die Architektur im letzten Jahrhundert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
nicht nur internationale blickfänge wie zum beispiel die oper von sydney haben die schöpferische, symbolbildende kraft von architektur in jedermanns bewusstsein gehievt: auch deutschland wird zusehends zu einer art star-architekten-ausstellung: phänomenal immer noch das dachgespinst des olympiastadions in münchen, aber sicher aus überhaupt keinem deutschen kopf mehr tilgbar: die ansicht der gläsernen kuppel auf dem reichstag in berlin. norman robert foster, der schöpfer dieser den obrigkeitsstaatlichen geist des gebäudes etwas auflockernden lichtvollen aussichts- und kletter-skulptur - er schuf sein berühmtestes gebäude allerdings in hongkong: dort thront auf hohen pylonen mitten im fußgängerbereich ein bankgebäude, welches besticht durch seine zwölf stockwerke hohe eingangshalle - mit einer tausend quadratmeter großen fußbodenplatte aus glas. natürlich werden viele andere visionäre architektonische leistungen in diesem detailreichen buch von christina haberlik besprochen. so auch der GRANDE ARCHE in paris des dänischen architektur-professors otto von spreckelsen: "der offene würfel ist 110 meter hoch, 106 meter breit und in 35 stockwerke unterteilt. im hohlraum hätte notre dame spielend platz." norman foster, besitzer eines hubschrauber-, düsen- und motorflugzeug-pilotenscheines könnte da mit seiner cessna locker durchfliegen. es geht das gerücht, dass nur eine handskizze gereicht habe, francois mitterand von dieser modernen triumphbogen-variante zu überzeugen. "architekten sind menschen, die mit wirtschaftlichen und politischen machtinstanzen arbeiten müssen. so ist architektur die zugleich schwierigste und wirksamste art, die dekonstruktion durchzusetzen. was man dekonstruktion nennt, ist eine art und weise, sich in keiner tradition niederzulassen," zitiert christina haberlik an anderer stelle den französischen philosophen jacques derrida. ihre zusammenstellung, ihr auswahlprinzip bei diesem buch ist durchgängig von dieser grundeinsicht geprägt...
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