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50 Jahre Popmusik - 1976. Buch und CD: Ein Jahr und seine 20 besten Songs [Gebundene Ausgabe]

Various
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

8. Dezember 2006
1000 Songs. 50 Jahre Pop. 1955 bis 2004. Eine 50-bändige Buchreihe mit 50 Musik-CDs à 20 Songs präsentiert die Highlights aus fünfzig Jahren Popmusik, ausgewählt, kommentiert und präsentiert vom Magazin der Süddeutschen Zeitung unter der Mitwirkung von vielen prominenten Musikexperten.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung (8. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866150776
  • ISBN-13: 978-3866150775
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 312.391 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

01 BOZ SCAGGS – Lowdown 02 BLONDIE – X Offender 03 QUANTUM JUMP – The Lone Ranger 04 BOSTON – More Than A Feeling 05 J.J.CALE – Cocaine 06 KATE&ANNA MCGARRIGLE – Kiss And Say Goodbye 07 JUNIOR MURVIN – Police And Thieves 08 THE MODERN LOVERS – Pablo Picasso 09 JOHNNY GUITAR WATSON– Superman Lover 10 ROY AYERS – Everybody Loves The Sunshine 11 KISS – Beth 12 GENESIS – Mad Man Moon 13 RAMONES – I Wanna Be Your Boyfriend 14 THE DAMNED – New Rose 15 JORGE BEN – Taj Mahal 16 BLUE ÖYSTER CULT – (Don’t Fear) The Reaper 17 MAX ROMEO&THE UPSETTERS I Chase The Devil 18 LOU REED – Charley’s Girl 19 WILD TCHOUPITOULAS – Hey Hey (Indians Comin’) 20 LAURA NYRO – Sexy Mama

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
In seiner Kolumne "Eingeklemmt im Zwischenjahr" bemängelt Andrian Kreye, dass für ihn im Jahre 1976 - als damals 13jährigen- das Angebot an populärer Musik recht mager war. Bei seinem Eintritt in die Pubertät sei es für die Aufbruchsstimmung des Rock bereits zu spät, für das Aufbäumen des Punk hingegen noch zu früh gewesen. Die gesellschaftsverändernde Komponente des R 'n' R habe endgültig vor der Bequemlichkeit des Establishment kapituliert. So sei "Progrock" mit seinen virtuosen Protagonisten (Genesis, Yes, Emerson, Lake & Palmer u. a.) als ein die Generationen übergreifender Kompromiss die seltsamste aller Verirrungen gewesen. Bei den zu Westcoast-Rockern gewandelten Folkmusikern und Althippies habe der Zeitgeist die das Bewusstsein erweiternden Psychedelika (Gras, Pilze und Trips) durch Kokain abgelöst, mit dem man stets wach bleiben und schnell auf Modeströmungen reagieren konnte. Von den ersten Wellen der bevorstehenden Umwälzungen sei nur ein kleiner Kreis von Eingeweihten in New York (Ramones, Talking Heads, Blondie), London (Malcolm McLaren) und Berlin /Davis Bowie) erfasst worden.....

"Das Jahr in Bildern" rückt mit 8 Seiten die farbenfrohe, blumige Tapetenkunst in den Mittelpunkt. Daneben werden verschiedene politische, kulturelle und andere Ereignisse visualisiert. Z. B. die Absetzung der argentinischen Präsidentin Isabel Péron, der Tod Mao Zedongs, sowie die prämierten Filme "Einer flog über das Kuckucksnest" und "Rocky".

Das Fundstück bringt mit "Die Titanic sticht im Morgengrauen in See" einen am 19. Juni im "New Musical Express" erschienenen Artikel von Mick Farren. Darin sieht er den "Megarock der 70er" zu einem Konsumprodukt mutiert, bei dem egomanische, in Schlössern lebende, Koksberge schnupfende, Champagner schlürfende Popstars, ihre bombastische Musik einen Massenpublikum in gigantischen Arenen präsentieren. Im klaffenden Abgrund zwischen Stars und Fans zeige sich auch die kreative Leere der Künstler und ihres Publikums. Mit der Forderung nach gänzlich neuen musikalischen Ideen und einfallsreichen Konzepten bei der Konzertpräsentation und -organisation, durch die populäre Musik wieder auf die Straße gebracht zum Spiegelbild einer (!) Generation werden soll, löste Farren den publizistischen Startschuss für die Punkbewegung aus.....

Die "20 Songs des Jahres" der beigefügten AudioCD, die unter ihrem jeweiligen Originalcover vorgestellt werden beweisen, dass es entgegen den beiden kritischen, aber auch subjektiven Kolumnen eine breite und durchaus innovative Musikszene gegeben hat. Die sich langsam herausbildende Punkszene ist mit zwei amerikanischen (Blondie - "X Offener" und Ramones - "I Wann Be Your Boyfriend") und einem britischen Beitrag (The Damned -"New Rose") vertreten. Mit "Lowdown" hatte Boz Scaggs, ein ehemaliges Mitglied der Steve Miller Band einen Funk-Hit. Der sogenannte Prog(ressive)rock ist mit "Mad man Moon" von Genesis vertreten. Zwei Chartbreaker gibt es mit der perfekten Hightechnummer "More Than A Feeling" von Boston und dem für die Schockrocker von Kiss eher untypischen "Beth". "Don´t Fear (The Reaper)" von Blue Öyster Cult war gleichfalls erfolgreich und wurde zum häufig gecoverten Klassiker. J. J. Cales Abrechnung mit der Modedroge "Cocaine" sollte er ein Jahr später in Eric Claptons Version zum Kracher avancieren. Der Rest der AudioCD ist zwar abwechslungsreich und hörenswert, jedoch nicht unbedingt typisch für das Jahr, da er (wie der pubertäre und punkige Textbeitrag des 80seitigen Büchleins) Meilensteine des Rock, wie Queen (Bohemian Rhapsody), Peter Frampton (Comes alive) oder Thin Lizzie (The Boys Are Back In Town) vermissen lässt. Zudem gibt es auch keine Hinweise auf Discothekenmusik wie KC and The Sunshine Band (Shake Your Booty), Bee Gees (You Should Be Dancin') oder das epochale "Play That Funky Music" von Wild Cherry usw. Daher nur 3 Amazonsterne!

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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend 12. Juli 2006
Von Eva
Ist 1976 so wenig interessantes passiert, dass man 8 Seiten Tapetenmuster abbilden muss?

Von den 20 Musiktiteln sind für mich nur 4 wirklich typisch für 1976. Es fehlen Titel von ABBA, Pussycat, Peter Frampton, Smokie, Al Stewart usw.
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