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50 Jahre Popmusik - 1967. Buch und CD. Ein Jahr und seine 20 besten Songs
 
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50 Jahre Popmusik - 1967. Buch und CD. Ein Jahr und seine 20 besten Songs [Gebundene Ausgabe]

Various
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung (9. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866150717
  • ISBN-13: 978-3866150713
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.832 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1000 Songs. 50 Jahre Pop. 1955 bis 2004. Eine 50-bändige Buchreihe mit 50 Musik-CDs à 20 Songs präsentiert die Highlights aus fünfzig Jahren Popmusik, ausgewählt, kommentiert und präsentiert vom Magazin der Süddeutschen Zeitung unter der Mitwirkung von vielen prominenten Musikexperten.

Klappentext

01 Kaleidoscope - Kaleidoscope 02 The Small Faces - Here Comes The Nice 03 Aretha Franklin - Respect 04 Jackie Wilson - (Your Love Keeps Lifting Me) Higher And Higher 05 The Electric Prunes - The Great Banana Hoax 06 Miriam Makeba - Pata Pata 07 Jefferson Handkerchief - I’m Allergic To Flowers 08 Thomas Natschinski und seine Gruppe - Mokka-Milch-Eisbar 09 The Impressions - We’re A Winner 10 Donovan - Wear Your Love Like Heaven 11 Tim Buckley - Morning Glory 12 Phyllis Dillon - Don’t Stay Away 13 Buffalo Springfield - For What It’s Worth 14 Antonio Carlos Jobim - Wave 15 Toussaint McCall - Nothing Takes The Place Of You 16 Jefferson Airplane - White Rabbit 17 James Brown - Bring It Up (Hipster’s Avenue) 18 John´s Children - Desdemona 19 The Velvet Underground - Venus In Furs 20 Fred Neil - Everybody’s Talkin’

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Jonathan Fischer bringt in seiner Kolumne "Sag es laut, ich hab` schwarze Haut" die Ereignisse des "Summer of Love" auf den Punkt. Während die Hippies im Zenit der Flower- Power-Welle Blumen in Gewehrläufe stecken und Muhamed Ali den Wehrdienst in Vietnam verweigert, rüstet sich in den schwarzen Ghettos als Black-Panther-Partei eine andere Protestbewegung. Die damaligen gesellschaftlichen Vorgänge sollten sich in verschiedenen Stilrichtungen der populärem Musik widerspiegeln....

"Das Jahr in Bildern" widmet acht Seiten den Blumenkindern und ihrem ersten Musikfestival im kalifornischen Monterey. Neben nahöstlichem Sechstagekrieg und dem gewaltsamen Tod von Che Guevara und Benno Ohnesorg werden u. a. auch die Premiere des Musicals Hair und die Uraufführung des Films "Die Reifeprüfung" anhand (vornehmlich schwarz-weißer) Fotos in Erinnerung gerufen.....

Unter der Rubrik "Das Fundstück" gibt es ein Interview dass Greg Shaw für die damalige Augustausgabe des "Mojo Navigator" mit der Gruppe "The Doors" führte. Während der Gitarrist Robby Krieger zum Wortführer avanciert, gibt der sonst so schillernde Frontmann und Poet Jim Morrison ein eher farbloses Bild ab.

Im vierten und letzten Teil des 80-seitigen Büchleins werden die "20 Songs des Jahres" der beigefügten AudioCD unter ihrem der Abbildung ihres jeweiligen Plattencovers vorgestellt.

Zu Beginn präsentiert die in Los Angeles vom "Paganini des Westcoastrock", David Lindley, gegründete Formation Kaleidoskop die akustische Umsetzung ihres Bandnamens. Während Buffalo Springfield mit ihrem Folkrockhymnus "For What It's Worth" der damaligen amerikanischen Gesellschaft die Sinnfrage stellen, begeben sich Jefferson Airplane mit "White Rabbit" auf die Reise ins Wunderland des Psychedelischen Acid Rock. "I'm Allergic To Flowers" von Jefferson Hankerchief ist demgegenüber nicht nur eine Namensparodie sondern eine witzig kritische Persiflage der gesamten Flower-Power, die bereits den Weg der Kommerzialisierung eingeschlagen hat. Gewissermaßen als Gegenpol zu den unterschiedlichsten Stilrichtungen des Westcoastrock gründete Lou Reed in New York die Gruppe "The Velvet Underground", die unter Andy Warhols "Banana-Cover" eine musikalische Adaption von Leopold Sacher-Masochs Roman "Venus in Furs" vornehmen. Otis Reddings "Respect" wandelt sich durch Aretha Franklins Version von Ausdruck eines partnerschaftlichen Beziehungsfrustes zur afroamerikanischen Freiheitshymne. Während Jackie Wilsons "Your Love Keeps Lifting Me Higher And Higher" noch 27 Jahre später den Soundtrack des Massai-Basketball-Films "The Air Up There" bestimmen wird, hatte die aus Südafrika exlierte Miriam Makeba ihren Ethno-Evergreen "Pata Pata" bereits zehn Jahre zuvor (1957) erstmals veröffentlicht. Phyllis Dillons "Don't Stay Away" ist ein Beispiel für die Stilrichtung des Rocksteady, dem Vorläufer der späteren Raggaemusik Bob Marleys und anderer Rastafari. Curtis Mayfield und "The Impressions" performen mit "We're A Winner" eine klassische Soulnummer mit Falsettgesang und Bläsersätzen und James Brown beweist in "Bring It Up (Hipster Avenue)" als "Minister Of The Super New Heavy Funk" einmal mehr, dass er der stimmgewaltigste Soulschreihals ist. Aus der britischen Musikszene gibt es je einen poetischen Beitrag von Donovan, dem Märchenerzähler ("Wear Your Love Like Heaven") und dem Mystiker des Pop, Tim Buckley dessen gesangliche Fähigkeiten in "Morning Glory" zur Geltung kommen. Stets nach der neuesten Mode herausgeputzt offenbaren "The Small Faces", in "Here Comes The Nice" die Philosophie der "Modsgeneration", zu der auch John's Children (Konzertvorgruppe von The Who) mit dem 20 jährigen Marc Feld alias Bolan (später T. Rex) und ihr Track "Desdemona".zu rechnen sind. "Mokka-Milch-Eisbar" ein frühes Werk von Thomas Natschinski (später Mitglied der Gruppe Karat) wäre als zeitgemäßer Schlager durchaus tauglich für die ZDF-Hitparade gewesen, deren Erstsendung noch ein gutes Jahr auf sich warten ließ . Fred Neils "Everybodys talkin'" sollte in Nilssons Version dann 1969 durch den Film Midnight Cowboy noch zum Welthit werden.

"1967 - Ein Jahr und seine 20 Songs" ist eine gelungene Zusammenstellung; gleichermaßen informativ und unterhaltsam. Buch und AudioCD laden zu einer emotionsreichen Zeitreise ein und lassen weitere Jahresbände mit Spannung erwarten. 5 Amazonsterne.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Vor allem "Everybody's Talking" von Fred Neil (das Original des Harry-Nilson-Cover aus dem Film "Asphalt Cowboy" mit Dustin Hoffman), "Morning Glory" von Tim Buckley, "For What It's Worth" von Buffalo Springfield (Neil Youngs erster Band), "Venus in Furs" von Velvet Underground und der Psychedelic-Garage-Punk "The Great Banana Hoax" von den Electric Prunes gefallen mir sehr gut. Statt Aretha Franklins "Respect", das häufig auf Soul-, 60er oder Best-Of-Samplern zu finden ist, hätte man lieber noch eine Rarität nehmen können. Insgesamt neben den beiden oben genannten Ausgaben der SZ-Diskothek wirklich lohnenswert.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hat IRGENDEINER der SZ-Redakteure und der Leser überhaupt eine Ahnung, was für ein Mist hier angeboten wird??? DAS sollen die "Highlights" von 1967 sein??? Ich habe da eine ganz andere Erinnerung, mit Rolling Stones, Beatles, Eric Burdon and the Animals, Scott McKenzie (sicher eine Eintagsfliege, trotzdem blieb sein "San Francisco" ein all-time Ohrwurm).

Ich wette, dass die Herausgeber von der SZ damals noch in die Windeln gemacht haben -- von Popgeschichte haben sie jedenfalls KEINEN BLASSEN SCHIMMER Ahnung!

Es ist das gleiche Übel wie mit der SZ-Cinemathek und ähnlichen Anthologien. Das schlimmste Übel jedoch ist, dass hier ein paar ausgeflippte Redakteure damit die Wahrnehmung von Hunderten von Schülern, Studenten, und Lehrern prägen werden.

Und last but not least, von einem Country-Fan -- der ausgewählte Country-Schmalz von Loretta Lynn war sicher nicht musikprägend. Da hätte eher Bill Monroe's "Blue Moon of Kentucky" reingepasst, mit dem Elvis Presley gross herauskam; man stelle sich vor, der Begründer der Bluegrass-Musik schaufelt sich beinahe selbt mit einer eigenen Komposition das Grab, denn Rock'n'Roll hätte dem Bluegrass beinahe den Todesstoss versetzt.

Musik-editorisch, ist die ganze Edition eine einzige Katastrophe, und es sind sicher nicht 20 "ausERwählte" Songs, sondern höchstens "ausGEwählte"!

Jungs, lasst die Finger von solchen Sachen und werdet erst mal trocken hinter den Ohren, und hört euch mal bei "YouTube" rein, da kriegt Ihr echte Popgeschichte pur!
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