50 Cent

Kunden kauften auch Artikel von

Top-Alben von 50 Cent (Alle Alben anzeigen)


Alle 100 Alben von 50 Cent anzeigen

Song-Bestseller von 50 Cent
Sortieren nach:
Topseller
1-10 of 588
Song Album  
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30

Bilder von 50 Cent
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Neuester Tweet

50cent

Dont miss TAPIA tomorrow on @HBO executive produced by curtis Jackson. #SMSAUDIO #POWER #FRIGO 11pm ET. http://t.co/00gOsHA5dY


Biografie

Komm schon. 50 Cent will, dass du gegen ihn wettest.

Es ist das gleiche, von der Straße stammende Vertrauen, dass einst das HipHop-Dreamteam – Eminem und Dr. Dre – dazu brachte, den aus Jamaica, Queens stammenden Crackdealer und MC bei Shady/Aftermath unter Vertrag zu nehmen. Es ist die gleiche Gangart, die 50 von einem untergründigen Mixtape-Helden zum Chartstürmer mit seinem Major-Label-Debüt Get Rich or Die Tryin’ werden ließ, einem klanglichen Meilenstein, von dem inzwischen mehr als 10 Millionen Exemplare über den Tresen gegangen sind. Und es ist der gleiche, fauststarke Ehrgeiz, mit ... Lesen Sie mehr

Komm schon. 50 Cent will, dass du gegen ihn wettest.

Es ist das gleiche, von der Straße stammende Vertrauen, dass einst das HipHop-Dreamteam – Eminem und Dr. Dre – dazu brachte, den aus Jamaica, Queens stammenden Crackdealer und MC bei Shady/Aftermath unter Vertrag zu nehmen. Es ist die gleiche Gangart, die 50 von einem untergründigen Mixtape-Helden zum Chartstürmer mit seinem Major-Label-Debüt Get Rich or Die Tryin’ werden ließ, einem klanglichen Meilenstein, von dem inzwischen mehr als 10 Millionen Exemplare über den Tresen gegangen sind. Und es ist der gleiche, fauststarke Ehrgeiz, mit dem der Straßen-Geschäftsmann der G-Unit-Clique zu Platinehren verhalf, womit auch sein eigenes G-Unit-Label zu einem der größten Player im Musicbiz wurde.

Mit seinem dieser Tage anstehenden Release von The Massacre – sicher eines der mit am meisten Spannung erwarteten Alben des Jahres 2005 – will 50 Cent seine Erfolgsgeschichte im HipHop-Game fortsetzen. Für den bürgerlich als Curtis Jackson registrierten Rapper bedeutet das, die Konkurrenz zu zerschmettern: „Die Leute um mich herum werden aufpassen müssen,“ lacht der für seine Beef-Aktivitäten bekannte 50. „Als ich mich mit The Massacre auseinander gesetzt habe, driftete ich immer weiter in meine eigene Vergangenheit, in die Zeit, die ich auf der Straße verlebt habe. Ich will, dass sich meine Konkurrenten verziehen. Und ich denke, dass alles, was nicht so krass wie mein Get Rich-Album ist, eine Enttäuschung wäre. Ich hatte zwei Jahre Zeit, um zu wachsen, und jetzt fühle ich mich einfach viel besser als vorher. Das steckt auch im Albumtitel: Ich will, dass mir verdammt noch mal alle Rapper aus dem Weg gehen.“

Was vielleicht nach sehr hohen Tönen klingen mag, ist in Wirklichkeit die Überlebens-Geschichte eines Mannes, der einfach nicht verlieren will. So geht 50 auch mit The Massacre einen Schritt weiter, wenn er die Hardcore-Rap-Parameter gemeinsam mit Producer-Ikonen wie Dr. Dre, dem HipHop-Giganten Eminem und den G-Unit-Emcees Lloyd Banks, Tony Yayo und Young Buck neu definiert. Die von Scott Storch produzierte, erste Single „Candy Shop“, bei der auch die G-Unit-Lady Olivia aushilft, ist jetzt schon ein zukünftiger Club-Klassiker, wenn man 50 zum anderen Geschlecht mit den folgenden Worten sprechen hört: “Isn’t it ironic how erotic it is to watch her in thongs?/Had me thinking about that ass after I’m gone.”

Der Track „Piggy Bank” ist ein nicht gerade radiotauglicher Burner, der so viel Staub aufwirbelt und Disses verteilt, dass 50 sogleich sämtliche, etwaige Herausforderer in den Boden rammt. Und „Talkin’ ‘Bout Me” illustriert wieder einmal, was für ein unfassbarer Geschichtenerzähler er sein kann – er mimt in dem Track gleich fünf verschiedene Charaktere, die sich bezeichnenderweise allesamt zum G-Unit-Chef äußern: “I love 50 Cent, that’s my dad/But even my mom talks about him bad” bezeugt er als sein eigener, fiktiver Sohn. Auch hier wird der Beat von keinem Geringeren als Dr. Dre geliefert, denn auf ihn ist schließlich immer Verlass: „Der weiß, was zu meinen Raps passt.“

Das ominöse „Then The Guns Come Out“ lässt 50 bedrohlich wirken, und auf „Baltimore Love Thing” untersucht 50 sogar die fast schon menschliche Beziehung, die ein Drogenabhängiger mit seinem Stoff führt: „Let’s make a date, promise me you’ll come and see me, even if it means you’ll have to sell your mama’s TV…no one said loving me would be easy,” sagt er über einem souligen Beat-Gewand.

Für 50 Cent fasst dieses Stück gut den dramatischen Bogen zusammen, den er auf The Massacre aufspannt: „Ich habe mit diesem Album all das abgedeckt, was mir auf dem Vorgänger entgangen war. Schließlich bin ich vielmehr der Typ, der sich auf der Straße durchschlägt. Da komm ich her. Und darum rede ich dieses Mal auch über die Dinge – Dinge, die alle in der Hood erlebt haben. Viele Rapper machen es sich da viel zu leicht. Sie schreiben immer nur davon, wie sie ihre Drogen vertickt haben, und tun das so, als ob es keinen Einfluss auf ihre Persönlichkeit gehabt hätte. Sie verpassen es, über die Auswirkungen des Street-Life zu schreiben. Und genau da wird es erst spannend – wenn man das macht, kann man auch eine Menge Leute damit erreichen und berühren.“

Inzwischen ist die Story von 50 Cent ja schon so etwas wie Ghetto-Folkore. Sie ist bekannt: Im berüchtigten Queens, NY, in der Drogenszene groß geworden, sah sich der vaterlose Curtis schon früh dazu gezwungen, seinen Mann zu stehen. Denn auch seine Mutter war schon bald ein Opfer der Drogen. Der Rest ist Geschichte: Aufstieg zum lokalen Drogenboss, Knastaufenthalte, dann lange Abende, an denen er unter der Aufsicht von Run DMCs Jam Master Jay an seinen Raptechniken feilte. Schließlich die neun Schüsse, die ihn beinahe das Leben gekostet hätten. Im Jahr 2000 wurde er dann von Columbia Records gedroppt, musste sich erst einmal erholen. Mit der Hilfe von seinem Businesskollegen Sha Money XL kam er schließlich wieder auf die Beine und machte mit Mixtapes im Untergrund die Runde. Bis dann verbitterte Rivalen und letztlich auch Eminem von diesen unfassbaren Tracks zu hören bekamen und der Rapper einen Millionendeal verpasst bekam. So wurde HipHop-Geschichte geschrieben.

Doch trotz alledem ist 50 der erste, der einem erzählt, dass es eigentlich nicht abzusehen war, dass er überhaupt lebend aus seiner Hood rauskommt. Selbst nach seinen wahnsinnigen Erfolgen und dem anstehenden Release eines Albums, das seinen Platz als Superstar noch weiter ausbauen wird, denkt er nach wie vor über diese Tatsache nach: „Ich landete auf den Straßen als ich eigentlich noch ein Baby war. Ich war erst zwölf. Die Jungs aus meiner Nachbarschaft passten auf mich auf, und ich kam schon früh mit schrägen Geschäften, schrägen Leuten in Kontakt. Die Leute da kannten nichts anderes. Letztlich hat Eminem mich gerettet, als er mich von der Straße holte. Wenn man nämlich lange genug auf der Straße sitzt, dann muss eines Tages etwas passieren: Entweder man bringt einen um, wird gekillt, oder landet im Gefängnis. Die Musik war mein Weg aus diesem Teufelskreis.“

Und so ist Curtis Jackson heute zum Inbegriff des Hustler-Geistes geworden. Wo viele Künstler sich bestimmt mit Platinverkäufen, Magazincovers und ausverkauften Touren begnügt hätten, ist 50 Cent noch einen Schritt weiter gegangen. Gemeinsam mit seinem Langzeitpartner Sha Money XL gründete er sein eigenes Label und veröffentlichte das inzwischen mehrfach platingeschmückte Beg For Mercy-Album der G-Unit-Clique. 50 machte mit den Soloalben von Lloyd Banks (The Hunger For More) und Young Buck (Straight Outta Cashville) weiter und bewies, dass G-Unit im Handumdrehen zu einer unschlagbaren Institution geworden war. Schließlich folgten sogar noch eine eigene Kollektion bei Ecko Unlimited Clothing und ein Schuh-Projekt mit Reebok.

50 Cents rasanter Aufstieg wurde letztlich auch von dem für einen Oskar nominierten Filmemacher Jim Sheridan bemerkt, der ihn für sein kommendes Filmprojekt Hustler’s Ambition haben wollte. Und letztlich waren es erst kürzlich wiederum 50 Cent und Dr. Dre, die gemeinsam (Aftermath/G-Unit) die Veröffentlichung des neuen Westküstenhelden The Game vorantrieben. Dessen Debütalbum The Documentary verkaufte schon in der ersten Woche eine halbe Million.

Doch, wie das anstehende Album The Massacre belegt: 50 Cent ist in erster Linie ein Künstler, der die seltene Gabe hat, harsche Realitäten und echte Gefühle zu vereinen und damit die Underdogs anzusprechen: „Ich wollte dieses Album unbedingt machen, um den Leuten zu zeigen, wo ich eigentlich stehe. Anfangs ging es mir noch darum, meine Crew zu etablieren. Das war auch der Grund dafür, dass wir auf dem Vorgänger mit `G-Unit... We in here!´ loslegen. Ich versuche den Leuten klarzumachen, dass es sich hierbei um eine Bewegung handelt. Das sind meine Jungs, und bis dato hat’s geklappt. Jetzt kommt allerdings die große Prüfung. Vorher hat schließlich niemand von mir erwartet, 10 Millionen Alben zu verkaufen. Jetzt kann ich mich auf ein Neues beweisen.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Komm schon. 50 Cent will, dass du gegen ihn wettest.

Es ist das gleiche, von der Straße stammende Vertrauen, dass einst das HipHop-Dreamteam – Eminem und Dr. Dre – dazu brachte, den aus Jamaica, Queens stammenden Crackdealer und MC bei Shady/Aftermath unter Vertrag zu nehmen. Es ist die gleiche Gangart, die 50 von einem untergründigen Mixtape-Helden zum Chartstürmer mit seinem Major-Label-Debüt Get Rich or Die Tryin’ werden ließ, einem klanglichen Meilenstein, von dem inzwischen mehr als 10 Millionen Exemplare über den Tresen gegangen sind. Und es ist der gleiche, fauststarke Ehrgeiz, mit dem der Straßen-Geschäftsmann der G-Unit-Clique zu Platinehren verhalf, womit auch sein eigenes G-Unit-Label zu einem der größten Player im Musicbiz wurde.

Mit seinem dieser Tage anstehenden Release von The Massacre – sicher eines der mit am meisten Spannung erwarteten Alben des Jahres 2005 – will 50 Cent seine Erfolgsgeschichte im HipHop-Game fortsetzen. Für den bürgerlich als Curtis Jackson registrierten Rapper bedeutet das, die Konkurrenz zu zerschmettern: „Die Leute um mich herum werden aufpassen müssen,“ lacht der für seine Beef-Aktivitäten bekannte 50. „Als ich mich mit The Massacre auseinander gesetzt habe, driftete ich immer weiter in meine eigene Vergangenheit, in die Zeit, die ich auf der Straße verlebt habe. Ich will, dass sich meine Konkurrenten verziehen. Und ich denke, dass alles, was nicht so krass wie mein Get Rich-Album ist, eine Enttäuschung wäre. Ich hatte zwei Jahre Zeit, um zu wachsen, und jetzt fühle ich mich einfach viel besser als vorher. Das steckt auch im Albumtitel: Ich will, dass mir verdammt noch mal alle Rapper aus dem Weg gehen.“

Was vielleicht nach sehr hohen Tönen klingen mag, ist in Wirklichkeit die Überlebens-Geschichte eines Mannes, der einfach nicht verlieren will. So geht 50 auch mit The Massacre einen Schritt weiter, wenn er die Hardcore-Rap-Parameter gemeinsam mit Producer-Ikonen wie Dr. Dre, dem HipHop-Giganten Eminem und den G-Unit-Emcees Lloyd Banks, Tony Yayo und Young Buck neu definiert. Die von Scott Storch produzierte, erste Single „Candy Shop“, bei der auch die G-Unit-Lady Olivia aushilft, ist jetzt schon ein zukünftiger Club-Klassiker, wenn man 50 zum anderen Geschlecht mit den folgenden Worten sprechen hört: “Isn’t it ironic how erotic it is to watch her in thongs?/Had me thinking about that ass after I’m gone.”

Der Track „Piggy Bank” ist ein nicht gerade radiotauglicher Burner, der so viel Staub aufwirbelt und Disses verteilt, dass 50 sogleich sämtliche, etwaige Herausforderer in den Boden rammt. Und „Talkin’ ‘Bout Me” illustriert wieder einmal, was für ein unfassbarer Geschichtenerzähler er sein kann – er mimt in dem Track gleich fünf verschiedene Charaktere, die sich bezeichnenderweise allesamt zum G-Unit-Chef äußern: “I love 50 Cent, that’s my dad/But even my mom talks about him bad” bezeugt er als sein eigener, fiktiver Sohn. Auch hier wird der Beat von keinem Geringeren als Dr. Dre geliefert, denn auf ihn ist schließlich immer Verlass: „Der weiß, was zu meinen Raps passt.“

Das ominöse „Then The Guns Come Out“ lässt 50 bedrohlich wirken, und auf „Baltimore Love Thing” untersucht 50 sogar die fast schon menschliche Beziehung, die ein Drogenabhängiger mit seinem Stoff führt: „Let’s make a date, promise me you’ll come and see me, even if it means you’ll have to sell your mama’s TV…no one said loving me would be easy,” sagt er über einem souligen Beat-Gewand.

Für 50 Cent fasst dieses Stück gut den dramatischen Bogen zusammen, den er auf The Massacre aufspannt: „Ich habe mit diesem Album all das abgedeckt, was mir auf dem Vorgänger entgangen war. Schließlich bin ich vielmehr der Typ, der sich auf der Straße durchschlägt. Da komm ich her. Und darum rede ich dieses Mal auch über die Dinge – Dinge, die alle in der Hood erlebt haben. Viele Rapper machen es sich da viel zu leicht. Sie schreiben immer nur davon, wie sie ihre Drogen vertickt haben, und tun das so, als ob es keinen Einfluss auf ihre Persönlichkeit gehabt hätte. Sie verpassen es, über die Auswirkungen des Street-Life zu schreiben. Und genau da wird es erst spannend – wenn man das macht, kann man auch eine Menge Leute damit erreichen und berühren.“

Inzwischen ist die Story von 50 Cent ja schon so etwas wie Ghetto-Folkore. Sie ist bekannt: Im berüchtigten Queens, NY, in der Drogenszene groß geworden, sah sich der vaterlose Curtis schon früh dazu gezwungen, seinen Mann zu stehen. Denn auch seine Mutter war schon bald ein Opfer der Drogen. Der Rest ist Geschichte: Aufstieg zum lokalen Drogenboss, Knastaufenthalte, dann lange Abende, an denen er unter der Aufsicht von Run DMCs Jam Master Jay an seinen Raptechniken feilte. Schließlich die neun Schüsse, die ihn beinahe das Leben gekostet hätten. Im Jahr 2000 wurde er dann von Columbia Records gedroppt, musste sich erst einmal erholen. Mit der Hilfe von seinem Businesskollegen Sha Money XL kam er schließlich wieder auf die Beine und machte mit Mixtapes im Untergrund die Runde. Bis dann verbitterte Rivalen und letztlich auch Eminem von diesen unfassbaren Tracks zu hören bekamen und der Rapper einen Millionendeal verpasst bekam. So wurde HipHop-Geschichte geschrieben.

Doch trotz alledem ist 50 der erste, der einem erzählt, dass es eigentlich nicht abzusehen war, dass er überhaupt lebend aus seiner Hood rauskommt. Selbst nach seinen wahnsinnigen Erfolgen und dem anstehenden Release eines Albums, das seinen Platz als Superstar noch weiter ausbauen wird, denkt er nach wie vor über diese Tatsache nach: „Ich landete auf den Straßen als ich eigentlich noch ein Baby war. Ich war erst zwölf. Die Jungs aus meiner Nachbarschaft passten auf mich auf, und ich kam schon früh mit schrägen Geschäften, schrägen Leuten in Kontakt. Die Leute da kannten nichts anderes. Letztlich hat Eminem mich gerettet, als er mich von der Straße holte. Wenn man nämlich lange genug auf der Straße sitzt, dann muss eines Tages etwas passieren: Entweder man bringt einen um, wird gekillt, oder landet im Gefängnis. Die Musik war mein Weg aus diesem Teufelskreis.“

Und so ist Curtis Jackson heute zum Inbegriff des Hustler-Geistes geworden. Wo viele Künstler sich bestimmt mit Platinverkäufen, Magazincovers und ausverkauften Touren begnügt hätten, ist 50 Cent noch einen Schritt weiter gegangen. Gemeinsam mit seinem Langzeitpartner Sha Money XL gründete er sein eigenes Label und veröffentlichte das inzwischen mehrfach platingeschmückte Beg For Mercy-Album der G-Unit-Clique. 50 machte mit den Soloalben von Lloyd Banks (The Hunger For More) und Young Buck (Straight Outta Cashville) weiter und bewies, dass G-Unit im Handumdrehen zu einer unschlagbaren Institution geworden war. Schließlich folgten sogar noch eine eigene Kollektion bei Ecko Unlimited Clothing und ein Schuh-Projekt mit Reebok.

50 Cents rasanter Aufstieg wurde letztlich auch von dem für einen Oskar nominierten Filmemacher Jim Sheridan bemerkt, der ihn für sein kommendes Filmprojekt Hustler’s Ambition haben wollte. Und letztlich waren es erst kürzlich wiederum 50 Cent und Dr. Dre, die gemeinsam (Aftermath/G-Unit) die Veröffentlichung des neuen Westküstenhelden The Game vorantrieben. Dessen Debütalbum The Documentary verkaufte schon in der ersten Woche eine halbe Million.

Doch, wie das anstehende Album The Massacre belegt: 50 Cent ist in erster Linie ein Künstler, der die seltene Gabe hat, harsche Realitäten und echte Gefühle zu vereinen und damit die Underdogs anzusprechen: „Ich wollte dieses Album unbedingt machen, um den Leuten zu zeigen, wo ich eigentlich stehe. Anfangs ging es mir noch darum, meine Crew zu etablieren. Das war auch der Grund dafür, dass wir auf dem Vorgänger mit `G-Unit... We in here!´ loslegen. Ich versuche den Leuten klarzumachen, dass es sich hierbei um eine Bewegung handelt. Das sind meine Jungs, und bis dato hat’s geklappt. Jetzt kommt allerdings die große Prüfung. Vorher hat schließlich niemand von mir erwartet, 10 Millionen Alben zu verkaufen. Jetzt kann ich mich auf ein Neues beweisen.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Komm schon. 50 Cent will, dass du gegen ihn wettest.

Es ist das gleiche, von der Straße stammende Vertrauen, dass einst das HipHop-Dreamteam – Eminem und Dr. Dre – dazu brachte, den aus Jamaica, Queens stammenden Crackdealer und MC bei Shady/Aftermath unter Vertrag zu nehmen. Es ist die gleiche Gangart, die 50 von einem untergründigen Mixtape-Helden zum Chartstürmer mit seinem Major-Label-Debüt Get Rich or Die Tryin’ werden ließ, einem klanglichen Meilenstein, von dem inzwischen mehr als 10 Millionen Exemplare über den Tresen gegangen sind. Und es ist der gleiche, fauststarke Ehrgeiz, mit dem der Straßen-Geschäftsmann der G-Unit-Clique zu Platinehren verhalf, womit auch sein eigenes G-Unit-Label zu einem der größten Player im Musicbiz wurde.

Mit seinem dieser Tage anstehenden Release von The Massacre – sicher eines der mit am meisten Spannung erwarteten Alben des Jahres 2005 – will 50 Cent seine Erfolgsgeschichte im HipHop-Game fortsetzen. Für den bürgerlich als Curtis Jackson registrierten Rapper bedeutet das, die Konkurrenz zu zerschmettern: „Die Leute um mich herum werden aufpassen müssen,“ lacht der für seine Beef-Aktivitäten bekannte 50. „Als ich mich mit The Massacre auseinander gesetzt habe, driftete ich immer weiter in meine eigene Vergangenheit, in die Zeit, die ich auf der Straße verlebt habe. Ich will, dass sich meine Konkurrenten verziehen. Und ich denke, dass alles, was nicht so krass wie mein Get Rich-Album ist, eine Enttäuschung wäre. Ich hatte zwei Jahre Zeit, um zu wachsen, und jetzt fühle ich mich einfach viel besser als vorher. Das steckt auch im Albumtitel: Ich will, dass mir verdammt noch mal alle Rapper aus dem Weg gehen.“

Was vielleicht nach sehr hohen Tönen klingen mag, ist in Wirklichkeit die Überlebens-Geschichte eines Mannes, der einfach nicht verlieren will. So geht 50 auch mit The Massacre einen Schritt weiter, wenn er die Hardcore-Rap-Parameter gemeinsam mit Producer-Ikonen wie Dr. Dre, dem HipHop-Giganten Eminem und den G-Unit-Emcees Lloyd Banks, Tony Yayo und Young Buck neu definiert. Die von Scott Storch produzierte, erste Single „Candy Shop“, bei der auch die G-Unit-Lady Olivia aushilft, ist jetzt schon ein zukünftiger Club-Klassiker, wenn man 50 zum anderen Geschlecht mit den folgenden Worten sprechen hört: “Isn’t it ironic how erotic it is to watch her in thongs?/Had me thinking about that ass after I’m gone.”

Der Track „Piggy Bank” ist ein nicht gerade radiotauglicher Burner, der so viel Staub aufwirbelt und Disses verteilt, dass 50 sogleich sämtliche, etwaige Herausforderer in den Boden rammt. Und „Talkin’ ‘Bout Me” illustriert wieder einmal, was für ein unfassbarer Geschichtenerzähler er sein kann – er mimt in dem Track gleich fünf verschiedene Charaktere, die sich bezeichnenderweise allesamt zum G-Unit-Chef äußern: “I love 50 Cent, that’s my dad/But even my mom talks about him bad” bezeugt er als sein eigener, fiktiver Sohn. Auch hier wird der Beat von keinem Geringeren als Dr. Dre geliefert, denn auf ihn ist schließlich immer Verlass: „Der weiß, was zu meinen Raps passt.“

Das ominöse „Then The Guns Come Out“ lässt 50 bedrohlich wirken, und auf „Baltimore Love Thing” untersucht 50 sogar die fast schon menschliche Beziehung, die ein Drogenabhängiger mit seinem Stoff führt: „Let’s make a date, promise me you’ll come and see me, even if it means you’ll have to sell your mama’s TV…no one said loving me would be easy,” sagt er über einem souligen Beat-Gewand.

Für 50 Cent fasst dieses Stück gut den dramatischen Bogen zusammen, den er auf The Massacre aufspannt: „Ich habe mit diesem Album all das abgedeckt, was mir auf dem Vorgänger entgangen war. Schließlich bin ich vielmehr der Typ, der sich auf der Straße durchschlägt. Da komm ich her. Und darum rede ich dieses Mal auch über die Dinge – Dinge, die alle in der Hood erlebt haben. Viele Rapper machen es sich da viel zu leicht. Sie schreiben immer nur davon, wie sie ihre Drogen vertickt haben, und tun das so, als ob es keinen Einfluss auf ihre Persönlichkeit gehabt hätte. Sie verpassen es, über die Auswirkungen des Street-Life zu schreiben. Und genau da wird es erst spannend – wenn man das macht, kann man auch eine Menge Leute damit erreichen und berühren.“

Inzwischen ist die Story von 50 Cent ja schon so etwas wie Ghetto-Folkore. Sie ist bekannt: Im berüchtigten Queens, NY, in der Drogenszene groß geworden, sah sich der vaterlose Curtis schon früh dazu gezwungen, seinen Mann zu stehen. Denn auch seine Mutter war schon bald ein Opfer der Drogen. Der Rest ist Geschichte: Aufstieg zum lokalen Drogenboss, Knastaufenthalte, dann lange Abende, an denen er unter der Aufsicht von Run DMCs Jam Master Jay an seinen Raptechniken feilte. Schließlich die neun Schüsse, die ihn beinahe das Leben gekostet hätten. Im Jahr 2000 wurde er dann von Columbia Records gedroppt, musste sich erst einmal erholen. Mit der Hilfe von seinem Businesskollegen Sha Money XL kam er schließlich wieder auf die Beine und machte mit Mixtapes im Untergrund die Runde. Bis dann verbitterte Rivalen und letztlich auch Eminem von diesen unfassbaren Tracks zu hören bekamen und der Rapper einen Millionendeal verpasst bekam. So wurde HipHop-Geschichte geschrieben.

Doch trotz alledem ist 50 der erste, der einem erzählt, dass es eigentlich nicht abzusehen war, dass er überhaupt lebend aus seiner Hood rauskommt. Selbst nach seinen wahnsinnigen Erfolgen und dem anstehenden Release eines Albums, das seinen Platz als Superstar noch weiter ausbauen wird, denkt er nach wie vor über diese Tatsache nach: „Ich landete auf den Straßen als ich eigentlich noch ein Baby war. Ich war erst zwölf. Die Jungs aus meiner Nachbarschaft passten auf mich auf, und ich kam schon früh mit schrägen Geschäften, schrägen Leuten in Kontakt. Die Leute da kannten nichts anderes. Letztlich hat Eminem mich gerettet, als er mich von der Straße holte. Wenn man nämlich lange genug auf der Straße sitzt, dann muss eines Tages etwas passieren: Entweder man bringt einen um, wird gekillt, oder landet im Gefängnis. Die Musik war mein Weg aus diesem Teufelskreis.“

Und so ist Curtis Jackson heute zum Inbegriff des Hustler-Geistes geworden. Wo viele Künstler sich bestimmt mit Platinverkäufen, Magazincovers und ausverkauften Touren begnügt hätten, ist 50 Cent noch einen Schritt weiter gegangen. Gemeinsam mit seinem Langzeitpartner Sha Money XL gründete er sein eigenes Label und veröffentlichte das inzwischen mehrfach platingeschmückte Beg For Mercy-Album der G-Unit-Clique. 50 machte mit den Soloalben von Lloyd Banks (The Hunger For More) und Young Buck (Straight Outta Cashville) weiter und bewies, dass G-Unit im Handumdrehen zu einer unschlagbaren Institution geworden war. Schließlich folgten sogar noch eine eigene Kollektion bei Ecko Unlimited Clothing und ein Schuh-Projekt mit Reebok.

50 Cents rasanter Aufstieg wurde letztlich auch von dem für einen Oskar nominierten Filmemacher Jim Sheridan bemerkt, der ihn für sein kommendes Filmprojekt Hustler’s Ambition haben wollte. Und letztlich waren es erst kürzlich wiederum 50 Cent und Dr. Dre, die gemeinsam (Aftermath/G-Unit) die Veröffentlichung des neuen Westküstenhelden The Game vorantrieben. Dessen Debütalbum The Documentary verkaufte schon in der ersten Woche eine halbe Million.

Doch, wie das anstehende Album The Massacre belegt: 50 Cent ist in erster Linie ein Künstler, der die seltene Gabe hat, harsche Realitäten und echte Gefühle zu vereinen und damit die Underdogs anzusprechen: „Ich wollte dieses Album unbedingt machen, um den Leuten zu zeigen, wo ich eigentlich stehe. Anfangs ging es mir noch darum, meine Crew zu etablieren. Das war auch der Grund dafür, dass wir auf dem Vorgänger mit `G-Unit... We in here!´ loslegen. Ich versuche den Leuten klarzumachen, dass es sich hierbei um eine Bewegung handelt. Das sind meine Jungs, und bis dato hat’s geklappt. Jetzt kommt allerdings die große Prüfung. Vorher hat schließlich niemand von mir erwartet, 10 Millionen Alben zu verkaufen. Jetzt kann ich mich auf ein Neues beweisen.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Verbessern Sie diese Seite

Sie sind der Künstler, das Label oder das Management des Künstlers? Über Artist Central können Sie dieser Seite eine Biografie, Fotos und mehr hinzufügen und die Diskografie bearbeiten.

Feedback

Sehen Sie sich die häufigsten Fragen zu unseren Künstler-Seiten an
Senden Sie uns Feedback zu dieser Seite