Neben der unsäglichen Behauptung, zu den großen Erfindungen des 20. Jahrhunderts sei auch die Salatschleuder zu zählen (kein Scherz, Ironie ist insgesamt nicht die starke Seite des Autors) enthalten die "484 Dinge, die Köche wissen müssen" ein alphabetisch geordnetes und schon deswegen ziemlich unübersichtliches Sammelsurium von Küchentipps: Auswahl der richtigen Küchenschürze, richtiger Gebrauch der Salatschleuder, Kochen von Eiern, Herstellung von Nudelteig, Putzen von Blumenkohl, Lauch in Julienne schneiden, Creme Fraiche herstellen, etwas von einem Glas ins andere gießen, einen weiblichen Hummer von einem männlichen unterscheiden, Cremesuppe pürieren (mit dem Pürierstab, in der Tat!), einen guten Fertigteig auswählen (mit Butter und mit nichts sonst), Obstkuchen zum Glänzen bringen (heiße Aprikosenmarmelade drauf) - das ist eine Auswahl. Die Skala der Tipps reicht von absoluten Aha-Erlebnissen bis zur ratlosen Frage: und wo war jetzt das Problem?"
Unverzichtbar ist das Buch ganz sicher nicht.