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42: Roman [Taschenbuch]

Thomas Lehr
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 18. April 2007 --  

Kurzbeschreibung

18. April 2007
Unweit von Genf liegt das Kernforschungszentrum CERN. Als an einem Sommertag eine Besuchergruppe aus dem Fahrstuhl tritt, ist Europa in einen Dornröschenschlaf gefallen und die Zeit steht still. Was ist zu tun? In diesem furiosen Roman schießt alles wie in einem Teilchenbeschleuniger zusammen: eine beklemmende Idee, modernste Zeittheorien und eine berauschende Sprache.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (18. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746623421
  • ISBN-13: 978-3746623429
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 434.449 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine kaltblütige Gesellschaftssatire. (Brigitte)

Auf jedem Wort liegt die ungeheure Spannung des Ganzen. (Die Zeit)

Ein Autor, der gewinnt, weil er wagt. (Frankfurter Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Lehr wurde 1957 in Speyer geboren. Er lebt in Berlin. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Literaturpreise, darunter den Rauriser Literaturpreis, den Förderpreis Literatur zum Kunstpreis Berlin, den Rheingau Literatur Preis, den Wolfgang-Koeppen-Preis der Hansestadt Greifswald und den Kunstpreis Rheinland-Pfalz. In der Aufbau Verlagsgruppe liegen seine Romane "Zweiwasser oder Die Bibliothek der Gnade" (1993); "Die Erhörung" (1994); "Nabokovs Katze" (1999) sowie die Novelle "Frühling" (2001) vor, die vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Rheinland/Pfalz zum "Buch des Jahres" gewählt wurde. Der Roman "42" war auf der Shortlist für den "Deutschen Buchpreis".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grandios-prätentiös 26. Juni 2007
Von A. Fromme
Format:Taschenbuch
Eine zwiespältige Angelegenheit, dieses Buch. Das Setting ist gut, und auch die Gedanken, die sich der Autor bzw. seine Figuren zu der Situation machen, der sie ausgesetzt sind, sowie die daraus folgenden Handlungen sind durchaus fein erdacht und beschrieben.

Leider ist das ganze verpackt in eine unglaublich prätentiöse Sprache, die auf dem Buchdeckel euphemistisch als "poetische Sprache, die ihresgleichen sucht" umschrieben wird. Einige der Wendungen, Allegorien, Metaphern usw. funktionieren und man freut sich still darüber, was der Autor da hingezaubert hat. Das Problem ist: die meisten funktionieren leider nicht und überladen so den betroffenen Text derart, dass er trotz der ja eigentlich interessanten Handlung darunter völlig zusammenbricht.

Für mich leider ein Musterbeispiel für den Einsatz von derartigen Stilmitteln als Selbstzweck. Ärgerlich ist aber nicht nur, dass das Buch solche Sperenzien eigentlich nicht nötig hätte, sondern auch, dass die Integrität des Ich-Erzählers darunter leidet. Der ist eigentlich Journalist, seit fünf Jahren mit der Null-Zeit-Situation konfrontiert und nach eigener Aussage der meisten Effekte der Nullzeit (in der Luft hängende Vögel z.B.) inzwischen überdrüssig. Was ihn aber nicht davon abhält, diese in ausschweifenden poetischen Bildern, verzwirbelten Allegorien und Metaphern zu beschreiben, die ich selbst jemandem, der die Effekte frisch und zum ersten Mal erlebt und beobachtet, kaum ernsthaft abnehmen könnte.

Insofern - wer diess Buch lesen will, sollte Ausdauer und Immunität oder Begeisterung gegenüber ausufernder und verkntoteter Bildsprache mitbringen.
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80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt Probelesen 6. November 2005
Von Keiner
Format:Gebundene Ausgabe
Vorweg: "42" hat mir gefallen.
Und: Ich kann jeden verstehen, der von diesem Buch enttäuscht ist.
Ganz einfach, weil 42 ziemlich speziell ist. Die Idee der Story hätte von Andreas Eschbach sein können - die Umsetzung jedoch so gar nicht. Thomas Lehr ist ein Meister der Sprache und nimmt sich die Freiheit, sehr eigenwillig verschachtelt zu erzählen, und zwar sowohl was die Aufteilung der Geschichte angeht, als auch auf den Satzbau bezogen. Nicht selten füllt ein einzelner Satz eine drittel Seite. Das ist, zugegeben, anstrengend und macht es manchmal schwer, dem Geschehen zu folgen. Ich habe mich dann nach dem Motto "Man muss nicht alles verstehen, um das wichtigste zu verstehen" (Marian Gold) ganz elegant durch den Plot gearbeitet. Und es hat irgendwie auch seinen besonderen Reiz, zumal der Autor seinen Stil konsequent durchhält. Das muss man ganz einfach mögen, ansonsten wird man das Buch schnell zur Seite legen. Für diese Mühe wird man sehr reichlich mit einer fast poetischen Schreibe belohnt, die man sonst vielleicht von einem frühen Philippe Dijan ("Erogene Zone"/"Betty Blue") gewohnt ist – und die einem in ihrer Brillianz teils wirklich die Sprache verschlagen.
Als herben Kontrast dazu werden einem doch einige sehr deftige Szenen geboten. Und obwohl nirgendwo geschrieben steht, dass der Protagonist zwangsläufig liebenswerter Character sein muss, fragt man sich doch, ob weniger nicht vielleicht sehr viel mehr gewesen wären. Ich persönlich hätte kein Problem damit gehabt, wenn die Schilderungen der sexuellen Missbräuche etwas homöopathischer gesät wären.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lesetechnische Schwerarbeit 29. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Thomas Lehrs viel beachteter Roman, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war, ist ganz unbestritten ein sehr kluges, sehr gut durchdachtes und sprachlich sehr gelungenes Buch mit unverbrauchten Bildern und einem singulären Erzählstil.
Am Anfang ist der Zeitstillstand: Um 12:47 und 42 Sekunden - daher der Titel - an einem schönen Sommertag bleibt die Zeit stehen. Einfach so, ohne Vorwarnung. Alles und jede/r hält in der jeweiligen Bewegung inne, wie auf einem Foto. Von diesem Zeitfluch ausgenommen ist eine Gruppe von 70 BesucherInnen und Besuchern des Kernforschungszentrums CERN in der Nähe von Genf. Thomas Lehr präsentiert uns ein Sozialexperiment: Wie verhalten sich Menschen, die wider Willen in einer unheimlichen Gemeinsamkeit in ewiger Mittagshitze festgehalten werden (..."wir, die souveränen U-Boote der Stunde Null"...), ohne zu wissen, ob es jemals einen Morgen geben wird? Das klingt spannend und ist es auch. Die ersten 50 Seiten habe ich verschlungen, auch wenn der Erzählduktus ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig ist. Philosophische Diskussionen über die Ursache der Katastrophe (eine höhere Gewalt?) wechseln sich ab mit der Befriedigung so grundlegender menschlicher Bedürfnisse wie Sex. Praktisch, dass tausende Frauen - und, anatomisch bedingt, weitaus weniger Männer - zur willigen Verfügung stehen. Unrechtsbewusstsein hat Sendepause in der Welt der „Chronifizierten" oder „Zombies", wie sich nennen. Anfangs passieren nachvollziehbare Dinge wie Selbstmorde: „Stell dir vor, das Weltall macht die Tür zu und du stehst draußen." Mit der Zeit werden die zwischenmenschlichen Zusammenhänge deutlich komplizierter (Morde) und die Ereignisse weniger greifbar.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Nicht geschafft
Ich gestehe..ich habe mehrere Anläufe genommen, aber trotz naturwissenschaftlichem Studium und grundsätzlichem Interesse am Thema kann ich mit diesem Buch nichts... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Glenda veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Roman oder Krimi?
An diesem Buch scheiden sich die Geister. Es ist definitiv kein Krimi, schon eher Science Fiction - auf jeden Fall aber ein literarisches Werk, das mit einer unerhörten... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Bassrolf veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Null Punkte für 42
Interessante Titelwahl....
Was wollte uns der Autor damit sagen? Kaum einer schafft es bis zur Seite 42? Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von anonym veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gute Story - leider schwierig zu Lesen
"Sozialstudie unter Extrembedingungen der Probanden", so könnte der Titel von Thomas Lehrs neuestem Buch lauten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2012 von Wolfka
1.0 von 5 Sternen Absolut Enttäuschend!
Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, da die Handlung laut Klapptentext wirklich sehr vielversprechend ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2012 von Mutti
5.0 von 5 Sternen Einmalig einmalig.
Ich hoffe, man verzeiht mir, dass ich die Garry Larson zugesprochene Widmung für Lehr entliehen habe.

Dieses Buch kann man nicht Lala finden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2011 von Frank Stone
1.0 von 5 Sternen laaaaangweilig
Erzählung ohne jeden Spannungsbogen und Textfluss. Vielleicht ist es Absicht des Autors, abern man verliert komplet den Überblick über Personen und zeitliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2011 von L. Issig
4.0 von 5 Sternen lesenswert
Ein deutscher Literat, der ein gutes Buch schreibt - wer hätte das gedacht!

Ich habe das Buch mehr oder weniger aus einem Impuls heraus gekauft, weil ich in dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2011 von müllerslieschen
4.0 von 5 Sternen Erzählerische Phantasie trifft auf sprachlichen Bombast - Kein...
Eine Gruppe Journalisten und Politiker aller Herren Länder besichtigen einen Teilchenbeschleuniger in den Schweizer Alpen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2011 von W. Öschelbrunn
5.0 von 5 Sternen Einzigartig
Ich kann es schon verstehen, wenn einige Leser sich hier über die verschachtelte und komplizierte Sprache des Autors beschweren. Es fiel mir auch sehr schwer reinzukommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2011 von Fotofreak
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