Swell kommen aus San Franzisko und ihre Musik schwankt irgendwo zwischen Collage Radio und einem völlig eigenem Sound. Sehr trocken, viel einfache Gitarren eine trockene Drum, der Gesang zweistimmig, sehr dominierend. Einfallsreiche Texte, schöne Riffs, vielleicht ein bißchen ins melancholische driftende. Die vorliegende CD ist ein bißchen älter, ein bißchen sperriger als die Nachfolger "To many days without thinking" und "For all the beautiful people". Dafür ist sie ehrlich, und hat anstatt eines Booklets mit Texten einen Song am Ende, in dem alle Texte hintereinander weg zitiert werden. Komischerweise kann man den Sound sowohl im trüben November, wie auch im hellen August hören. Einmal beschwingt es, ein ander Mal trifft der Ton eine eher sinnliche Stimmung. Hört man die einzelnen Tracks, hat man immer das Gefühl, das man von dieser Band, die kaum einer kennt, eines Tages einmal sehr viel hören wird. "Swell" zählt aber seit Jahren zu den sog. "Underground Bands", denen das Quentchen Glück fehlt. Das Album heißt im übrigen 41, weil es im Studio 41 in S.F aufgenommen wurde, bevor dieses abgerissen wurde.