Als eine von einem Banditen (Charles Bronson) angeführte Bande eine Postkutsche angreift, hat das seine Folgen. Auf der Kutsche sind nämlich ein Kartenspieler namens Joe (Dean Martin) und ein bezahlter Geldkurier namens Zack (Frank Sinatra). Letzterer soll unauffällig einen grossen Betrag in bar transportieren. Als die Gaunerbande entweder abgeknallt oder in die Flucht geschlagen ist, bleiben nur noch die beiden halbseidenen Kerle übrig. Joe entdeckt in der zu Bruch gegangenen Kutsche nicht nur das Geld, sondern kann es Zack auch noch abnehmen und sich aus dem Staub machen. Aber damit halst er sich Probleme auf. Denn der gepeinigte Bandit will sich rächen und Zack muss das Geld wieder beschaffen. Joe lässt sich nicht davon abhalten, erst einmal einen Teil des Geldes in eine neue Garderobe zu investieren. Bald darauf will er einen alten Flussdampfer wieder zu einer schwimmenden Nobel-Spielhölle aufmotzen, doch an diesem ist ausser der sehr adretten Besitzerin (Ursula Andress) nicht mehr viel Flottes dran. Aber Zack, inzwischen in Begleitung einer Lebenspartnerin (Anita Eckberg) brütet eine List aus, um sich zu revanchieren. Ein zwielichtiger Geschäftsmann (Victor Buono) und der rachsüchtige Bandit (Bronson) tun das Übrige, um die Situation zu erschweren.
Die Verschlagenheit und den oft düsteren Unterton anderer Filme hat Regisseur und Produzent Robert Aldrich in "4 For Texas" (Warner Bros., 1963) eher sparsam eingesetzt. Dazu ist der Film doch eher deutlich auf Komödie geeicht. Insgesamt findet er aber eine gute Mischung aus massentauglichem Starkino mit dem Starquartett Sinatra/Martin/Andress/Eckberg und seinen Stammkräften Victor Buono, Charles Bronson und Richard Jaeckel. Wenn der Film vielleicht nicht gerade ein Meisterwerk ist, so kann er doch über die gesamte DVD-Laufzeit von 110 Minuten angenehm unterhalten. Schön ist auch, dass hier Aldrich zwischen mehreren Filmen in schwarz-weiss wieder einmal in Farbe drehte, was klar die lockere Grundstimmung unterstützt.
Die Warner-DVD hat nicht gerade viele Asse in der Hinterhand. Sie zeigt nämlich nur den Fim in den Sprachen Deutsch und Englisch, dazu optionale deutsche Untertitel. Es fehlt komplett an Bonusmaterial und auch das Kapitelmenü sucht man vergebens. Das Bild in 16:9 macht immerhin einen guten Eindruck, der Ton ist ebenfalls verständlich. Unter diesen Umständen reicht es höchstens für drei von fünf Ablegepfiffen.