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Grundsätzlich also ein positives Fazit, dass sich keineswegs gegenüber Büchern zu dem Thema in einer Uni-Bücherei verstecken muss und durch zahlreiche Darstellungen und Erklärungen zum Selbststudium eignet. Gerade durch die Anzahl der Themen, die angeschnitten werden, kann man dem Autor nicht vorwerfen oberflächlich geblieben zu sein. Durch seine kompakte Art enthält das Buch sehr viel Wissen über Grafikprogrammierung und OpenGL. Es empfiehlt sich daher aus meiner Sicht eher für Fortgeschrittene und Profis als für Einsteiger, die gerade dabei sind sich in die Grafikprogrammierung einzuarbeiten." --delphigl.com, Phoebus, 24.10.2010
Das Buch ist ein umfassender Einstieg in die Programmierung mit OpenGL. Zuerst wird geklärt, was OpenGL ist und welches die grundlegenden Konzepte sind (mit ihren Vor- und Nachteilen). Nach dieser Einführung arbeitet man sich schrittweise durch die einzelnen Bereiche der Grafikprogrammierung.
Der Anfang zieht sich etwas, wenn man langsam Punkte, Linien, Dreieck usw. zeichnet. Allerdings werden bereits dort wichtige Funktionen bezüglich Performance u.Ä. vorgestellt. Danach geht das Buch aber recht schnell durch die einzelnen Kapitel durch, wobei trotzdem noch ausreichend Erklärungen vorhanden sind, um alles zu verstehen.
Die meisten Abschnitte beginnen mit einem bereits bekannten Programmbeispiel, dass jedoch durch leichte Modifikationen, z.B. einer erhöhten Anzahl von Objekten, ein Problem aus dem letzten Abschnitt aufzeigt. In diesem Kapitel wird dann zunächst erklärt, wieso das Problem auftritt und wie es behoben wird. Dafür werden die neuen OpenGL-Funktionen vorgestellt und ihre Funktionsweise möglichst genau und verständlich erläutert. Abschließend folgt dann noch das Beispielprogramm ohne den Fehler und ein paar Übungsaufgaben, die den Leser auffordern das gerade gelernte Konzept selbst weiter anzuwenden. Diese Übungsaufgaben werden auch immer am Ende eines Abschnitts besprochen, sodass man seine eigene Lösung vergleichen kann, oder notfalls die Lösung für das Problem nachlesen kann.
Optisch ist das Buch sehr gut aufgebaut. Jede OpenGL-Funktion wird in einem auffallenden Kasten mit Signatur, Parametern und Fehlercodes beschrieben. Der Programmcode steht in einem leicht abgedunkelten Rechteck, dass er sich vom Text gut abhebt und neue Programmzeilen werden fett hervorgehoben. Bilder gibt es zu jedem Beispielprogramm mit der Ausgabe des Programms. Außdem sind zahlreiche Grafiken vorhanden, um Sachverhalte einfacher verständlich zu machen. Zu sämtlichen Funktionen werden die zugrundeliegenden mathematischen Berechnungen ausführlich dargestellt und auch die Technik, mit der die Grafikprozessoren die Probleme meistens lösen. Die Beispielprogramme auf der CD liesen sich ohne Probleme kompilieren und sind ordentlich in mehrere Dateien aufgeteilt, sodass man z.B. die Matrix-Definitionsdatei problemlos in andere Programmen einbinden kann.
Im Anhang ist nochmal ein Abschnitt über Mathematik, in dem vor allem Formeln aus der Vektorgeometrie erklärt werden. Außerdem findet man eine Beschreibung, wie die Beispielprogramme aufgebaut sind, und wie sie mit verschiedenen Programmierumgebungen (v.A. Microsoft Visual Studios) kompiliert werden.
Alles in allem kann ich das Buch empfehlen, wenn man Grafikprogrammierung mit OpenGL so verstehen will, dass man später ohne größeren Aufwand eigene Programme entwickeln will. --c-plusplus.de, 3.1.2011
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