- Plattform: Windows 98 / Me / 2000 / XP
- Medium: CD-ROM
Produktinformation
|
Der WED (World Editor) bietet eine grafische Benutzeroberfläche, die viel Programmierarbeit abnimmt. Statt des Tippens von langen Codes können Welten per Mausklick editiert werden. So werden gleichsam im Handumdrehen Texturen vertauscht, Lichtquellen hinzugefügt und so weiter. Praktischerweise liefert das Programm gleich eine Vielzahl von einsatzbereiten Texturen und Objekten mit, die sofort bearbeitet und zu einem Spiel zusammengefügt werden können. Auf diese Weise lassen sich schon recht ansehnliche Ergebnisse erzielen.
Wer höhere Ansprüche stellt und ein komplexes Spiel hauptsächlich nach eigenen Vorstellungen schaffen möchte, muss dann doch Programmcodes tippen. Aber auch hierbei wird man beim 3D Game Studio 5 und dem umfangreichen, gut geschriebenen Handbuch nicht allein gelassen: Schritt für Schritt erstellen Sie Ihren ersten Raum, Ihre erste Figur, Ihr erstes Level.
Die vom Programm verwendete Programmiersprache ist recht einfach zu erlernen. In detaillierten Tutorials wird erläutert, wie Flugsimulationen, Weltraumsimulationen oder Adventures programmiert werden. Und gerade hier zeigt sich die Stärke des Programms im Vergleich zu zahlreichen anderen Produkten, die Ähnliches versprechen, deren Möglichkeiten aber schnell ausgereizt sind: Vom Spielerinventar über Charaktereigenschaften bis hin zum Kampf zwischen zwei oder mehr Spielfiguren -- alles kann realisiert werden. Zudem gibt es eine Menge sofort einsetzbarer komplexer Skripte, die nach Belieben angepasst werden können. Neu gegenüber der älteren Version sind:
Am Ende der kreativen Arbeit steht dann ein Verzeichnis, das alle zu Ihrem Spiel gehörenden Dateien enthält -- inklusive einer .exe-Datei, mit der Sie Ihr Spiel starten. Und dieses Spiel dürfen Sie auch verkaufen!
Die Extra Edition hält zahlreiche zusätzliche Funktionen, Effekte und Möglichkeiten bereit. So gibt es einen Terrain-Renderer, mit dem sich Außenbereiche noch detaillierter gestalten lassen. Figuren und Fahrzeuge muss man nicht mehr aufwändig programmieren, um sie zu animieren, sondern sie können entlang vordefinierter Pfade bewegt werden. Außerdem wird eine höhere Bildschirmauflösung von 800x600 Punkten unterstützt. Spezialeffekte mittels Alpha-Transparenz und Lens Flares sind möglich. Auch das Handbuch ist gegenüber der Standard-Version wesentlich umfangreicher. So hat es nun endlich den von vielen Programmierexperten vermissten Referenzteil. Außerdem gibt es einen Workshop zur Erstellung eines Flugsimulators. --Camillo Becker
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Fakt ist, man braucht schon ein ordentliches künstlerisches Gespür und Können um eine 3D Welt zu entwerfen. Man braucht gute Texturen und muss sich mit Licht und Oberflächen auskennen.
Um Interaktion in die Welt zu bringen kommt man um Skriptprogrammierung nicht drum herum. Die vorhandenen Objekte als Baukasten zu verwenden ist zum üben in Ordnung. Aber eben wirklich nur zum üben.
Ein weiterer Punkt sollte erwähnt werden: Es gibt da eine Sybex Werbeeinblendung die man erst los wird wenn man nochmal ordentlich Lizenzgebüren bezahlt. Die Grafikauflösung ist ebenfalls stark gedrosselt. Das ist sehr störend wenn man wirklich was als Freeware oder Shareware veröffentlichen möchte.
Will man 3D GameStudio zur erstellung eines Trickfilmes verwenden so stellt man fest - es geht nicht. Es gibt keine Kamerafunktion mit der man einen Trailer oder Kurzfilm erstellen könnte.
Alles in Allem ist 3D GameStudio ein Programm um in das Genre rein zu schnuppern aber ganz sicher nicht das Werkzeug um wirklich 3D Spiele zu entwerfen und erst recht nicht ohne Vorkenntnisse.
Für die Bedienung der Oberfläche gibts von mir zum Ausgleich eine gute Bewertung. Da stecken viele gute Ideen drin die einem die Arbeit leichter machen und einem die Möglichkeit geben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Die drei mitgelieferten Editoren lassen in Sachen Komfort und Möglichkeiten auf Dauer zu wünschen übrig, man greift besser auf Tools wie Milkshape & Unwrap3D zurück. Wenig begeistert die Dokumentation: Unvollständige Onlinehilfen, keine existente vollständige Referenz und undurchsichtiges Change-Management seitens des Herstellers Conitec - sogar das gleichnamige Buch von Tobias Runde ist schon wieder veraltet und teilweise unbrauchbar.
Je nach Version "Standard", "Extra", "Commerziell" oder "Professionell" werden zwar moderne Features wie Cell-Shading, Beams, Partikel, Nebel, LOD, MipMapping, Pixel-Shader, Bones-Animation, Client/Server-Netzwerke und sogar eine Physik-Engine geboten, trotzdem entsprechen die Ergebnisse eher dem Stand der 3D-Engines von 2001. Als Alternative lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenz namens "Torque" von GarageGames.
Achtung: Nur die direkt bei Conitec zu erwerbende Version läßt sich später auch upgraden.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Kundendiskussionen durchsuchen
|