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Hitchcock-Remakes gehen meistens daneben, doch dieser nicht. Es handelt sich um eine kleine, feine, für 1978 angenehm altmodische Perle des britischen Agentenfilmes um ein rätselhaftes Geheimnis, das den Ersten Weltkrieg auslösen könnte. Hitch-Zutaten wie der unschuldig Verfolgte, die skurrilen Nebenfiguren, die Hatz durch England und Schottland sowie ein spektakuläres Ende in luftigen Höhen sind reichlich vorhanden, und die Macher zeigen, dass sie den Meister weitgehend verstanden haben. Am Annag nehmen sie zwar das, was Hitch höchstens ein McGuffin war, zu wichtig, aber später bekommt der Film Schwung und Biss, dabei nicht nur Hitchs "Die 39 Stufen", sondern insbesondere auch "Der unsichtbare Dritte" zitierend, in dem es ebenfalls den unschuldig Verfolgten und Agenten wider Willen gab. Sehr geschickt erweist der Film Hitch auch darin seine Reverenz, dass Bedrohungen häufig nicht in dunklen Ecken, sondern unter dem Deckmäntelchen der Öffentlichkeit auftreten. Der Film spielt in guter alter Agentenfilmtradition mit dem Wechsel von Identitäten, die dem Helden aufgezwungen werden, mit denen sich aber auch die Bösen als Wolf im Schafspelz des Establishments tarnen. Natürlich gebührt Hitchcock der Originalitätsbonus, der vorliegende Film ist nur die Kopie. Aber eine gute; dafür vier Sterne. Mehr aus meiner Feder inklusive kommentierter Szenenfotos auf spielemagazin.de.