Nick Hornby ist ein wundervoller Autor, der einige herausragende Bücher geschrieben hat. 31 Songs ist leider keins davon. Das ist sehr schade, denn ein Buch über Lieder, die einem etwas bedeuten, hätte ein sehr intensives, persönliches Werk sein können. Bis auf wenige Passagen ist dies jedoch nicht der Fall. Vielmehr verfestigt sich der Eindruck eines teilweise schludrig dahingeschriebenen Sammelsuriums, das auch als Überlanges Essay nach 13 Titeln hätte enden oder zur Schmerzverlängerung auf 131 Titel hätte aufgeblasen werden können. Möglicherweise war dies ja auch künstlerische Absicht und Stilelement, um die gebrochene, nichtlinieare und ekklektizistische Qualität des Lebens zu reflektieren. Den Leser hinterlässt es jedoch wenig befriedigt.