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301


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Musik

Bild des Albums von e.s.t. Esbjörn Svensson

Fotos

Abbildung von e.s.t. Esbjörn Svensson

Biografie

e.s.t. sind ein Phänomen: Ein Jazztrio, das sich selbst versteht als eine Popband, die Jazz spielt, das die traditionelle Konzeption von Bandleader und Sidemen zugunsten eines völlig gleichberechtigten Agierens aufgehoben hat, das nicht in Jazzclubs auftritt, sondern Säle füllt, die eigentlich eher Rockgruppen vorbehalten sind, das seine Liveshows gerne mit Lichteffekten ... Lesen Sie mehr im e.s.t. Esbjörn Svensson-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (30. März 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Act (Edel)
  • ASIN: B001NG0FMS
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Behind the Stars 3:44EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. Inner City, City Lights11:48EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. The Left Lane13:37Nur Album
Anhören  4. Houston, the 5th 3:34EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Three Falling Free Part I 5:49EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Three Falling Free Part II14:30EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. The Childhood Dream 8:02EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Vermächtnis - Teil II: Weitere Originalaufnahmen des legendären Esbjörn Svensson Trios von der letzten Session im berühmten Studio 301 in Sydney, Australien. Ein triumphaler Nachklang einer unvergessenen Band und Hommage an den 2008 verstorbenen Jazz-Neudenker.
Mit 301 wird nun der zweite Teil der letzten Session von e.s.t. vom Januar 2007 der Öffentlichkeit zugänglich. Während einiger Tour-Ruhetage in Sydney beschlossen die drei Musiker zwei Tage am Stück ohne Druck einfach nur zusammen zu jammen, um frischen Wind in ihr Spiel zu bringen und neue Stücke zu entwickeln. Es entstanden insgesamt neun Stunden Musik. Schon kurz nach der Session destillierte Esbjörn Svensson daraus Material für zwei Alben. Den ersten Teil, „Leucocyte“, konnte der Pianist noch vor seinem plötzlichen Tod am 14.06. 2008 selbst fertigstellen. Als das Album einige Monate später erschien, löste es Begeisterungsstürme aus und wurde von Fans wie Kritikern als bahnbrechend ausgezeichnet.
Auch auf 301, welches Magnus Öström und Dan Berglund final editierten, steigern e.s.t. die Interaktion zwischen Piano, Bass und Drums zu rauschhaften Erlebnissen aberwitziger Klanggewalten. Svensson und seine Kollegen bestechen durch das ihnen charakteristische, völlig gleichberechtigte Spiel und ihr scheinbar müheloses, stets miteinander verbundenes Interplay.
Mit 301 wird einmal mehr deutlich, dass das Esbjörn Svensson Trio eines der „größten und erfolgreichsten Jazz-Ensembles von heute“ (Die Welt) ist.

Rezension

Posthumously released albums can be little more than opportunistic outtake-trawling, but not this one. Eighteen months before the Swedish pianist and composer Esbjörn Svensson's accidental death in 2008, his trio recorded nine hours of material in Sydney's 301 Studio some of which was released as the apparently final EST album, Leucocyte. 301 is a selection from the rest. With its extended group jams, expanded electronics and reduction of solos, the set consolidates Leucocyte's shift to a sound-texture feel more like that of Australian improv trio the Necks. It's a must for EST fans if only for new examples of the ways Svensson's fluid, Brad Mehldau-like figures mesh with the sound of Magnus Öström's rumbling drums and Dan Berglund's dramatic bass. But it's also a thoughtfully assembled balance of elements minimalist drones, fiercely metallic fuzz-bass noise explorations, rock thrashings in which Berglund's basslines eerily recall Cream's Jack Bruce and a real enhancement of the EST story. FOUR STARS --The Guardian

Recorded at Studios 301 in Sydney at the same sessions that produced Leucocyte, the first album to be released after pianist Esbjorn Svensson's death in a diving accident in 2008, this might well be the group's best ever record. The opening is staggeringly good: Svensson's contrapuntal solo piano leading into "Inner City, City Lights", a masterpiece. Some surprisingly proper-jazz stuff follows before a bit of electro-squelch precedes "The Childhood Dream", another masterpiece. FIVE STARS --Independent on Sunday

This set was culled from the same epic sessions that yielded their experimental Leucocyte album, released just after pianist Esbjörn Svensson s tragic death in 2008. However, 301 offers a much fuller picture of the band from Jarrett-like acoustic piano trio to post-jazz pioneers. The central piece here is the epic trance-jam Three Falling Free, which builds over an electronic drone to an incendiary climax. But there s tenderness, too; the opening Behind the Stars is solo Svensson at his most lyrical; The Childhood Dream a poignant closer. Much more than mere studio jams, these tunes rank close to the band s best. FOUR STARS --The Times

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von best of music am 31. März 2012
Format: MP3-Download
.
Der Hintergrund des Albums (vgl. ***) dürfte allen Freunden des schwedischen Trios um den Pianisten Esbjörn Svensson bereits bekannt sein:
Gut ein Jahr vor Svensson tragischem Tauchunfall fand eine neunstündige völlig freie Improvisations-Session im Studio 301/Australien statt, in deren Ergebnis zunächst das erste "Nachlass"-Album Leucocyte (2008) entstand. Dessen thematischer Blutbahnbrachialismus erfuhr von der Einordnung als neu orientierender Wegweiser über düster-mystische Vorahnung bis hin zu verstörender Dekadenz und nichtssagender Trivialität so ziemlich die gesamte Bandbreite von Wertschätzungen seitens seiner Hörergemeinde.

Nun haftet Nachlassauflagen generell der unleidliche Geruch von kommerzieller "Leichenfledderei" an und auch im vorliegenden Fall wird sich mancher Hörer fragen, ob 301 tatsächlich als zweites, ja sogar als Co-Produkt zu "Leucocyte" von vornherein von Svensson geplant war, wie in der jetzigen Produktinfo zu lesen steht. Abgesehen von durchaus anders lautend auslegbaren Aussagen zu "Leucocyte" wollen mir beide Alben weder thematisch noch musikalisch so recht zusammen passen. Das eigentliche vierteilige Leucocyte-Werk auf vorgenannter CD bezog sich im übertragenen Sinn auf die positiven körperlichen Aspekte von Leukozyten - Reinigung, Schutz und Erneuerungsprozess. Was hätte nach dem als Wandlung in die "dunkle Seite der Macht" sprich Krebsmutation künstlerisch folgerichtig entstehen müssen? Jedenfalls nicht das unbeschwertere, nahezu locker zu nennende 301.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Starwatcher am 22. November 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Hab E.S.T. komplett verschlafen und erst mit der Leucozyte angefangen, die ich nach konzentriertem Hören nicht behalten wollte.
Die vorliegende CD (301) hat mich dann doch umgehauen.
Klar, Musik ist Geschmacksache. Einmal mehr bin ich überrascht, meine Meinung über diese Band komplett revidieren zu müssen.
Es kann sogar sein, dass ich mich aus der 301 Erfahrung genötigt sehe der Leucozyte eine neue Chance zu geben.

Die CD ist sehr meditativ, ambient-artig, manchmal etwas redundant und eintönig. Dennoch gibt es sehr präsente Elemente mit viel Drive.
Die Zusammenstellung der einzelnen Leider finde ich extrem gelungen. Hat was von Spannungsbogen, der langsam anhebt - eine Climax findet - um dann wieder in friedlichere Gefilde einzumünden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Strahlendorf am 25. Oktober 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
So mancher hat diese Scheibe schon niedergemacht... zu unrecht. Sicher handelt es sich bei diesem nachgeschobenen Werk nicht um den gängigeren Jazz der frühen Scheiben, aber dafür wird eine Super-Session-Performance geboten.

Experimentierfreudig wie eh und jeh, wilde Klänge und Effekt; eine Scheibe, welche man nicht jeden Tag hören kann. Es geht den Musikern hörbar darum, Musik zu machen und nicht darum, dem breiten Publikum zu gefallen (eines der Kriterien, welches mich zu einem großen EST-Fan gemacht hat). Man kann halt hören, dass es sich in erster Linie, wie bei "Leucocyte", um eine zusammengeschnittene Session handelt, aber was für eine Session! Ich habe selber viele Jahre Musik gemacht und selten eine solche Perfektion bei dem Zusammenspiel gehört wie bei dieser Scheibe. Im Besonderen "Three falling free; Part I-III" ist inzwischen mein Lieblingsstück von EST geworden; grandios. Ich höre diese Scheibe mit am seltensten von allen EST-Werken, aber wenn, dann mit einer heftigen Gänsehaut.

Es ist so verdammt schade, dass Esbjorn von uns gegangen ist; wie vieles Verwunderliches und Erstaunliches wohl sonst noch gekommen wäre... ich weiß, dass diese Rezension nicht besonders sachlich informativ ist; Musik ist aber für mich in erster Linie Emotion und diesbezüglich ist diese Scheibe wirklich ein Meisterwerk.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FuchsPi am 19. April 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das neue e.s.t. Album "301" sprach mich nicht gleich beim ersten Hören an. Wer die älteren Alben kennt, vermisst bei diesem Album, ähnlich wie bei "Leucocyte", die markanten Melodieführungen. Man ist gewohnt, nach mehrmaligem Hören die Themen mitzusummen. Das funktioniert bei den letzten beiden e.s.t.-Alben nicht. Die Stücke sind überwiegend geprägt durch Improvisation, manche durch sphärische Klangteppiche gestützt.
Lässt man sich aber auf dieses neue Klangkonzept ein, entdeckt man wunderbaren, experimentierfreudigen Triojazz. Je öfter ich "301" höre, um so mehr zieht mich diese Musik in Bann. Besonders empfehlenswert ist das Stück "Three Falling Free Part II", das sich aufbaut und entwickelt wie Ravels Bolero. Das zweite Highlight für mich ist das letzte Stück "The Childhood Dream". Diesem Stück fehlt ebenfalls ein einprägsames Thema, doch die Ruhe und Schlichtheit entwickelt solch eine Kraft und Tiefe, dass ich den Vergleich mit "Believe, Beleft, Below" wagen möchte.
Einzig das Stück "Houston, the 5th" erschliesst sich mir nicht. Mir bleibt gänzlich verborgen, was die Künstler mit diesem elektronischen Geknarze und Gefiepse sagen wollen?
Abschließend möchte ich sagen. Wem das vorletzte Album "Leucocyte" gefallen hat, wird auch mit "301" viel Freude haben. Die mit "Leucocyte" ihre Probleme haben, empfehle ich, das Abenteuer "301" zu wagen. Laut und oft anhören. Es macht klick und man kann nicht mehr ohne dieses Album.
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