Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Brücke zwischen Comic und Film, 24. August 2007
Nachdem 2006 der neue Comicband von Frank Miller ("Sin City") für Furore sorgte, versuchte Regisseur Zack Snyder ("Dawn of the Dead") das Unmögliche: Eine Verfilmung dieses außergewöhnlich brutalen, gnadenlosen Gemetzels.
Den Film als Ausgangspunkt nehmend, versuchen die Herausgeber Mike Richardson, Andreas Mergenthaler und Hardy Hellstern dieses einmalige Filmprojekt wiederum in Buchform zu analysieren und den kreativen Prozess der Vorarbeiten, der Studioaufnahmen und vor allem die umfangreiche Nachbearbeitung der Filmsequenzen am Computer darzustellen.
In deutscher Sprache ist dieser umfangreiche und großformatige Band bei "cross-cult" im August 2007 erschienen.
Zunächst fällt die außergewöhnliche Qualität des Einbandes, der Bilder und Grafiken und die durchdachte Konzeption des Buches auf. Hier wurde exquisites Material verwendet und dem Preis entsprechend ein wunderschönes Produkt konzipiert.
Im Vorwort legt der Wissenschaftler und ausgewiesene Fachmann Dr. Victor Davis Hanson ("Die Kriege der griechischen Antike") dar, inwieweit sich Miller und Snyder an die historischen Begebenheiten gehalten haben und wo sie bewusst auf Historizität verzichtet haben.
Der eigentliche Bildband über die Kunst des Films 300, so die Übersetzung des englischen Titels, folgt einem durchdachten, didaktisch perfekt angeordneten Schema. Einer groben Skizze folgt die Darstellung der Studioszene. Dem wird die digitale erzeugte Szenerie beigefügt und in einem kurzen Prozess erläutert. Da diese wundervoll bebilderte Annäherung an den künstlerischen Entstehungsprozess der Abfolge der Ereignisse des Films folgt, kann der Betrachter genau verfolgen, wie wichtige und markante Filmszenen entstanden sind.
Gelegentlich werden den Filmszenen die Bilder des Comics gegenübergestellt. Immer dann merkt man, wie genau Snyder versucht, die Ästhetik der Vorlage einzufangen und unverfälscht wiederzugeben.
Auffallend sind die Momente, in dem Snyder die Vorlage verlässt und eigene Ideen verwirklicht. So sind Szenen wie der Baum, der aus mehr als hundert Leichen zu bestehen scheint, ebenso grausam wie widerlich und offenbaren die Hoffnung des Regisseurs, das durch eine übertriebene Ästhetisierung der Gewalt der künstlerische Eindruck der Bilder überwiegt. Kann man durchaus geteilter Meinung darüber sein, ob dem Regisseur dies im Kinofilm gelungen ist, so ist "300: The Art of the Film" ein absolut gelungenes Buch über die Produktionsmethoden und den kreativen Prozess der Beteiligten.
Makellos der Text von Tara DiLullo, perfekt die Bilder des Comics, der Dreharbeiten und der digitalen Effekte.
Wer ein Buch sucht, das die Brücke schlägt zwischen dem grandiosen Comic Millers und dem Film Zack Snyders, sollte sich diesen Prachtband zulegen wer dem Comic oder dem Film wenig abgewinnen konnte, darf getrost verzichten - ihm wird hier nichts geboten, das seine Meinung ändern könnte.
|
|
|
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht der grosse Wurf aber gut, 18. Mai 2007
Im Gegensatz zum fulminanten Film, bleibt das Art of Buch hinter meinen Erwartungen zurück. Das Format hätte grösser gewählt sein dürfen und mir fehlen schöne doppelseitige Zeichnungen und Bilder, wie man sie von anderen Büchern wie Lord of the rings oder Star Wars her kennt. Was mir auch missfällt ist, dass das Buch genau den Film erläutert wie eine Art Deluxe Storyboard anstelle Kapitel wie Kostüme, Artwork, Masken, Effekte etc separat vorstellt. Wer allerdings mehr über den Film erfahren möchte und allgemein lieber ein Buch in Händen hält als sich die Specials auf der DVD anzuschauen, wird um dieses Werk nicht umher kommen. Für Fans sicher ein Muss, für Filmliebhaber im Allgemeinen, interessant aber sicherlich kein must have.
|
|
|
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
300 Gründe, dieses Buch zu kaufen, 11. April 2007
Toller Blick hinter die Kulissen eines einzigartigen Filmes. Hier wurden neue Maßstäbe gesetzt, was Bilder im Kino angeht - und das Buch spiegelt dies wunderbar wieder. Ohne, daß zuviel verraten wird, was im Film passiert. Und ohne, daß man sich ärgert, im Buch zu wenig gezeigt zu bekommen. Ein Hammer-Buch zu einem Hammer-Film.
|
|
|
|