Das erste Wort, das mir einfiel, als ich zum ersten Mal "Capricorn" hörte, war "abgespaced". (Verzeihung wegen des Denglisch.) Diese Band ist einfach anders. Und vor allen Dingen ist die Musik voller Widersprüche; einerseits total unzugänglich, andererseits hat jede Melodie Ohrwurm-Charakter, die Sichtweise in den Texten ist sehr ungewöhnlich, obwohl man manchmal den Eindruck hat, dass sie von Alltagsdingen handeln, die aber so kunstvoll abstrahiert werden, dass man eine Weile braucht, um dahinter zu kommen. Ich persönlich liebe das Album und freue mich auf das kommende (16. August) und kann es nur weiterempfehlen, jedoch möchte ich jene warnen, die sich nur auf dem Boden der Tatsachen sicher fühlen: 30 Seconds To Mars machen Musik für Träumer, für Schwebende, die keine Angst vorm Fall haben, zumindest empfinde ich das so.