Kurzbeschreibung
Berlin hat international den Ruf einer jungen, dynamisch-kreativen Stadt, in der vieles möglich ist. In diesem Buch erzählen Berlinerinnen und Berliner des Jahrgangs 1977 aus ihrem Leben - mit und ohne Erfolgsgeschichte. Sie haben in ihrem Alter schon einiges erlebt, darunter auch historische Ereignisse vor der eigenen Haustür, sie haben aber auch noch den Großteil ihres Lebens vor sich. Wie sehen sie sich und ihre Stadt? Was macht das Leben in Berlin für Berliner aus? Welches sind die Orte, die ihr Leben prägen? Wie hat sich die Stadt verändert, mit dem 9. November 1989, dem Regierungsumzug, der Fußball-WM? Oder blieb alles beim Alten in Hohenschönhausen und für die Spandauer, die nach wir vor "nach Berlin" fahren? Das Buch ist eine autobiographische Dokumentation von Berlinerinnen und Berlinern des Jahrgangs 1977, hineingeboren in eine geteilte Stadt in einem geteiltem Land. Die Porträtierten kommen sowohl aus Ost- und Westberlin, entstammen Familien mit oder ohne Migrationshintergrund aus verschiedenen sozialen Schichten. Dieser Querschnitt wirft einen Blick auf das alltägliche Berlin, beleuchtet Orte, die selten in Stadtführern auftauchen, aber für echte Berliner bedeutsam sind.
Über den Autor
Sonja John, Jahrgang 1977, geboren in Berlin, ist Politologin vom Otto-Suhr-Institut und Journalistin. Seit ihrem amerikanischen Studium Lakota Leadership and Management beschäftigt sie sich mit den Berührungspunkten von gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen und persönlichen Erfahrungen, kollektivem Gedächtnis und biografischen Erinnerungen, mit denen sich Individuen in ihrer Umgebung verorten. Sie ist u.a. Redakteurin der Stadtzeitung scheinschlag, lebt und arbeitet in Berlin.