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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gänsehaut pur!, 2. Februar 2009
Rezession für die BR - Disc..
So ..vor einiger Zeit:-) gab es ja mal die Aktion wo plötzlich 100 BR s für knapp eine Woche billiger vom Preis her wurden. Darunter auch 30 Days of night. Mir hatte der Film bis dato nichts gesagt und ich dachte, na für den Preis..bestell mal..mal sehen, wenn der nix ist, kannst Du ihn immer noch wieder über den Marketplace verscherbeln.
So..zu Abend gegessen, draußen heult der Sturm, es schneit etwas....
BR in den Player und dann...ja und dann..standen mir echt die Haare zu Berge.Beklemmende Stimmung im Film, hervorragend gespielt und die Vampire sind wirklich schauderlich. Und dann auch noch hier in der realen Welt der Sturm der an den Jalousien wackelt..GRUUUUUUselig..also wer den Film hier als langweilig bezeichnet, ist entweder total abgestumpft oder selbst schon Tod!
Vom Bild her muss ich sagen..es gibt schlechteres ! Der Film hat beim Bild zwar keine sogenannte Referenzklasse, aber ok ist das Bild allemal.
Knackiger Sound vom Feinsten, der die beklemmende STimmung gut rüberbringt.
Die BR verfügt über reichhaltiges Bonusmaterial (zum Glück, damit man mal Hinter die Kulissen schauen kann..manchmal mit viel selbstironie ..)Toll gemacht.
Für mich:5 Sterne
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65 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die Chance war da..., 9. April 2008
... leider ist sie nicht wirklich genutzt worden. Dabei bietet "30 Days of Night" alle Möglichkeiten ein 1a Gruselschocker zu werden. Da ist die Stadt irgendwo in der Einsamkeit im schneebedeckten Alaska, die einmal im Jahr für 30 Tage in völlige Dunkelheit getaucht wird. Aber bevor diese einsetzt, kommt es zu misteriösen Vorfällen in der Siedlung. Da werden Handys geklaut und verbrannt, der einzige Helikopter der Stadt wird "geschreddert", die Strom- und Telefonleitung wird gekappt. Dies alles dient der Vorbereitung zu einem Angriff von einem Rudel Vampire.
So weit so gut - es dauert auch nicht lange, da tauchen schon die ersten Vampire auf, die sich rücksichtslos auf die Bevölkerung stürzen und ihre spitzen Zähne in die Halsschlagadern ihrer Opfer rammen.
Einer kleinen Gruppe von Menschen, rund um unseren "Helden" Josh Hartnett gelingt es sich dabei vorerst auf dem Dachboden eines Hauses zu verstecken. Um natürlich im Laufe des Films weiter dezimiert zu werden. Bis hin zum Großen Finale...
Leider verpufft der Film auf halben Weg und versinkt am Ende im kitschigen Anblick eines Sonnenaufgangs. Dabei bieten Story und Drehbuch das ganze Potential, dass angestaubte Dasein des "Vampierfilms" neu zu beleben. Die Wahl des Ortes in Eis und Schnee und die dadurch entstandene geheimnisvolle Kombination von tödlicher Kälte, Einsamkeit und schier ewiger Dunkelheit finde ich sehr packend. Alleine so eine Atmosphäre bietet einen starken Gruselfaktor.
Im Film kommt dieser "Gruselfaktor" eher bedingt herüber. Geschweige denn, dass wirklich eine Geschichte vorhanden ist. Die meiste Zeit rennen die Charaktere kopflos durch die Gegend. Manchmal glaubt man sie wollen Widerstand leisten oder wollen sie das doch nicht, es fehlt halt irgendwie der Sinn... so offenbart sich doch leider die eine oder andere Handlungslücke.
Die Vampire sind wirklich gut gemacht, geradezu von dämonischer Natur. Ich hätte mich aber gefreut mehr über sie im Film zu erfahren - aber das ist natürlich Ansichtssache. Die Bewohner im Dorf spielen größtenteils die übliche Rolle der "willigen Opfer".
Die restlichen Charaktere, die das erste "Gemetzel" überleben, wirken ungemein eindimensional und platt. Und daran verflacht auch der Film, Josh Hartnett wirkt eher wie ein Sunnyboy, als wie ein "knallharter" Cop. Vor allem fand ich es amüsierend, dass er doch irgendwie der Einzige ist, der nach 30 Tagen immer noch einen 3-Tage-Bart trägt, während von anderen Darstellern das Gesicht dicht "behaart" ist.
Die weiteren Charaktere im Film werden eher nur oberflächlich dargestellt, die Noch-Frau unseres Polizisten, der Sohn (oder war es doch der Bruder?), Joshs Arbeitskollege, der Einsiedler und so weiter und so fort... leider kein Charakter mit wirklich Tiefgang. Auch das Dachboden-Versteck bietet unheimlich viel Gelegenheit die Not-Situation der Protagonisten zu verdeutlichen (Nahrung, Angst, Enge, usw.). Leider wird auch diese Chance nicht genutzt und so wundert man sich, dass doch urplötzlich schon 27 Tage vergangen sind, ohne das unsere Charaktere wirklich mitgenommen aussehen. Zuvor hatte ich im Film eher den Eindruck gewonnen, als spielen die Szenen noch am selben Tag.
Aber hier hat der Regisseur wohl eher versucht die Handlung auf 30 Tage zu strecken, damit es noch ein gewisses "Happy End" gibt. Ohne bsw. die Handlung vielleicht vorher zu ihrem Höhepunkt zu treiben. Das wäre wirklich dramatisch gewesen.
Was die Brutalität im Film betrifft, steht "30 Days of Night" anderen Werken des Genres in Nix nach. Auch Splatter-Fans werden hier und da ihr "Genuss-Erlebnis" haben. Es geschieht dabei aber auch nicht viel Neues, außer die eine oder andere "Axt-Szene" ;o)
Das große Finale gestaltet sich eher unspektakulär und spätestens als Josh und seine Noch-Frau gemeinsam im Schnee sitzen und auf den Sonnenaufgang warten, flog die CD aus meinem Player....
Fazit:
Starke Idee, schwache Umsetzung, bis hin zum Kitsch. Ein Spannungsbogen wird eher krampfhaft gehalten. Die Charaktere sind zu eindimensional und teilweise unausgereift. Splatter-Fans werden auf ihre Kosten kommen. Aber Derjenige der zumindestens ein wenig mehr "Inhalt" haben möchte, als nur Blutfontänen zu sehen, rate ich von dem Film ab. Wenn überhaupt sollte man ihn sich lieber ausleihen.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Überraschungshit!, 3. Oktober 2008
Ich hatte im Vorfeld von diesem Film nicht viel erwartet und bin durch und durch positiv überrascht. Ich teile die Meinung eines großen Fimmagazins, dass "30 Days..." der beste Vampirfilm seit "Near Dark" ist - trotz kleinerer Schwächen.
Das Szenario - Kleinstadt im verschneiten Alaska - kommt hervorragend rüber und erzeugt viel Stimmung. Ja, die Handlung ist geradlinig, ja, die Figuren sind klischeehaft, aber das ist nun mal genretypisch und stört mich bei "30 Days..." kein bißchen, weil alles andere extrem gut gemacht ist. Und dass ein actioniertientierter Vampir-Film eher spannend als gruselig daherkommt, war mir von vornherein klar. Aber gerade das "Kill and Hide"-Prinzip funktioniert hervorragend und macht die Qualität dieses Streifens aus.
Außerdem beschränken sich dankenswerterweise schnelle Schnitte plus "Wackel-Kamera" auf ein paar wenige Kampfszenen: Ich hoffe, dass dieses "dramaturgische" Stilmittel bald endgültig der Vergangenheit angehört.
Mein größter Kritikpunkt: Man hat nie das Gefühl, dass sich die Handlung über 30 Tage erstreckt.
Fazit: Für mich nach "Descent" der überzeugendste Horrorstreifen der letzten Jahre.
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