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30 Days of Night [2 DVDs]
 
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30 Days of Night [2 DVDs]

Josh Hartnett , Melissa George , David Slade    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,79
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Produktinformation

  • Darsteller: Josh Hartnett, Melissa George, Ben Foster
  • Regisseur(e): David Slade
  • Komponist: Brian Reitzell
  • Format: Dolby, DTS, PAL
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: EuroVideo
  • Erscheinungstermin: 1. Juli 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003MPF8M0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.688 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

30 Tage in jedem Winter versinkt eine Kleinstadt in Alaska in ununterbrochene Dunkelheit. Als eine Gruppe von Vampiren den Schutz der Nacht ausnützt und unter den Menschen einfällt, färbt sich der Schnee blutrot. Eine Handvoll Überlebender unter der Führung des Sheriffs versteckt sich vor dem Terror, der unerbittlich nach weiteren Opfern sucht und sie auch findet, als die Belagerten einen Ausbruch wagen. Es kommt zum entscheidenden Duell, das die Menschen nur mit Hilfe einer Wahnsinnstat gewinnen können.

Video.de

Mit "Hard Candy" gelang David Slade ein beachtliches Regiedebüt, das mit Darstellern und Intensität glänzte. Slades zweiter Kinofilm, die Adaption einer Graphic Novel, hat eine sensationell reizvolle Prämisse, aber auch ein Drehbuch, in dem nicht nur die Protagonisten, sondern auch ihre blutsaugenden Antagonisten etwas passiv bleiben. Letztlich geben der originelle, klaustrophobische Schauplatz und ein guter Mix aus Suspense, Action und Atmosphäre, der Genrefans zufrieden stellen wird, den Ausschlag.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ophelia TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
...kommt dieser knallbrutale, spannend inszenierte und ästhetisch wunderschön in ungesättigte Farben getauchte, "Schlitzerfilm" daher.
Hä? Schlitzerfilm? Erklärung folgt unten.

Der Ort des Geschehens: Barrow, ein kleines abgeschiedenes Kaff am äußersten Zipfel von Alaska.... Schnee, Dunkelheit, Stürme, Frost. Es ist der Tag, an dem zum letzten Mal ein Sonnenstrahl das kleine Nest erreicht und viele Bewohner verlassen im Zeitraum um die Wintersonnenwende den Ort. Nur 150 Einwohner bleiben, während der andauernden 30 Tage Dunkelheit.
Der Alltag um den Protagonisten, ein Polizist in der Ehekrise, wird kurz skizziert und kleine Begebenheiten machen dem Zuschauer bald deutlich, dass hier in Barrow etwas Böses seinen Anfang nimmt. Es häufen sich in kürzester Zeit Sabotageaktionen, welche klar als Versuche den Ort von der Außenwelt abzuschneiden, erkennbar sind. Eben Oleson, der Polizist, hat sich darum zu kümmern, während seine Frau sowohl ihn, als auch den Ort, verlassen will, aber dummerweise das letzte Flugzeug verpasst, während der 30-tägigen Polarnacht wird keines mehr starten.
Falle zugeschnappt.
Schon am Abend bestellt ein verwahrloster Fremder in einem Restaurant mit Nachdruck "rohes Fleisch". Dann rotten sie sich zusammen, die Herren Vampire, um ENDLICH mal wieder in Ruhe und ungeniert trinken zu können.
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Ich finde ja eigentlich, dass man bei der Comic-Adaption "30 Days of Night" nicht gerade von einem Vampirfilm sprechen kann. Nur weil welche darin auftauchen, sind sie nicht Genre bestimmend. Das da ist, wenn ich mich als Horrornovizin nicht irre, ein typischer Slasher und die Vampire sind ersetzbar. Man könnte sich beispielsweise statt derer, eine kleine Horde vernarbter Typen vorstellen, die im schwarz-rot-gestreiften Pulli rum rennen und alles was sich bewegt, Mann, Weib, oder Kind, schlitzen anstatt beißen. Guut sie sind vielleicht ETWAS intelligenter als Freddy und Co, aber von distinguierten oder gar nonchalanten Vampiren zu sprechen, wäre vermessen. Auch wenn sie in Frack und Abendkleid auftreten sind sie eher prolliger und wenig zurückhaltender Natur, unmanikürt, mit extrem schlechten Zähnen, und dem Fauchen und Fletschen eines fantasyartig überzeichneten Raubtiers. Allein der Chef hatte ein ansatzweise "grafenhaftes" Auftreten und artikuliert sich. In die Tiefe ging hier aber nix, gaanz, ganz am Rande erfährt man mal kurz was darüber was der Clan der Vampire über Jahrhunderte plante. Hier gibt es weder Charakterzeichnung, noch ein erotisch-barock angehauchtes Szenario zwischen Mensch und Vampir (wie in Coppolas's Dracula ), zeigt auch keine menschlich-tragische Seite des Vampirismus, bzw die zumindest angedeutete, kindliche Unschuld des Vampirkindes (wie in Interview mit einem Vampir ), auch fehlen die typischen, romantisch angehauchten, augenzwinkernden Blicke in die nostalgische 19. JH Gruselwelt (wie in Dracula). Von einem Vampirfilm erwarte ich aber zumindest stilvollen Grusel, keine rohe Gewalt. Vampire umgarnen ihr Opfer, spielen mit ihm, oder machen es sogar an! Und der Tod kommt zwar eiskalt, aber elegant und hinterlässt HÖCHSTENS ein Anstandströpfchen Blut, welches dann entweder dezent am Hals des Opfers, oder malerisch am arroganten Kinn des Nosferatu, klebt. Nein, nicht mal Tischmanieren haben sie hier. Hier haben wir Vampire mit Karies, die aussehen, als hätten sie Spaghetti mit Tomatensoße direkt aus der Schüssel gegessen. Überall Blut! Sie sind getrieben vom Hass auf die Lebenden, aber von der Tragik des unstillbaren Verlangens BLUT zu trinken kam bei mir nichts an. Die dunklen melancholischen Blicke der Damen & Herren Blutsauger wären sehr gut gelungen, auch diese verfremdete Augen und Nasenpartie.... aber sobald einer vor denen den Mund aufmacht - ähhh- etwas befremdlich und grausam. Wenn man die verschiedenen Reviews hier liest....nun, so mach hartgesottener Horror- bzw Splatterfan kommt hier, scheint's, trotz üppiger Hau- Stech- und Beißszenen nicht auf seine Kosten. Vielen bleibt der Film viel zu harmlos, die Vampire gar zu albern. *Schulter zuck* Albern fand ich sie nur ganz manchmal, aber seltsam und ungewöhnlich schon... Atheistisch sind sie, Kreuz und Weihwasser dürfte ihnen schnuppe sein. Und sie sind wirklich böse. Die gruseligsten Momente waren aber für mich stets die, wenn sie nur als huschende Schemen zu erkennen waren. Ansonsten wurde Grusel durch Brachialgewalt etwas übertüncht. Aber klar, das ist dem Genre geschuldet und dies ist nun mal meines Erachtens ein Slasher mit anziehender Spannungs- bzw. Angstschraube und wichtig: detaillierten, blutspritzenden Gewaltmomenten. Unterstützt von Shredder, Grabenfräse, Hackebeil wird hier nichts ausgelassen. Sämtliche Arbeitsgerätschaften einer Kleinstadt in Alaska kommen irgendwann mal brachial zum Einsatz. Vampircharakteristika hätte nur Gelegenheit zum Trocknen, des von Regisseur D. Slade angestrebten Angstschweißes auf der Zuschauerstirn, gegeben. Oder gar die Luft rausgenommen? Die Spannung baut sich hauptsächlich dadurch auf, dass die rasch dezimierten Einwohner mehr und mehr von den Verfolgern in die Enge getrieben werden und im Versteck verzweifelt versuchen unentdeckt zu bleiben bzw. teils tragisch, um ihr Überleben (vergeblich) kämpfen müssen. Das ist nervenzehrend und sehr atmosphärisch gemacht. Und im Nachmittagsprogramm (O-Ton eines von der Gewalt/Grusel Enttäuschten) würde ich dieses blut&schockgefrostete Werk wirklich nicht haben wollen.

Optisch ist der Film schlicht, aber sehr stylisch.
Das ganze Setting ist genial....die Atmosphäre...die schneebedeckte Szenerie, wie das Licht eingesetzt wird und die ungewöhnlichen Bilder aus der Vogelflugperspektive... das eingetupfte Rot.
Die Musik ist schräg, wundervoll und geladen, mal huscht sie übers Dach....mal röhren E-Gitarren, während der Schnee sanft fällt.... jedenfalls betont sie sphärisch auf sehr aufregende Art die Bilder, derweil ich versuche in der Sofaritze zu verschwinden.
Das Kunstvolle hier, tröstet mich auch über ein etwas unglaubwürdiges Finale hinweg.

[ Uund...kleiner Spoi*ler...
...dass es am Ende doch noch eine romantische Szene gibt, wo ausgerechnet ein Vampirmännchen mit 'nem blonden Polizistenmädel schmusend und händchenhaltend im Sonnenschein sitzt -...also das schockte mich dann doch. Ich dachte das wäre allein die groteske Idee von Biss-Autorin Stephenie Meyer gewesen, aber nein, nur die Wildblumenwiese fehlte. Und auch hier beißt Edwa- äh Eben das Mädel vor lauter Anständigkeit nicht. Nein.
Da hat Regisseur David Slade abgeschrieben und sich dann noch flugs die Verfilmung von Eclipse unter den Nagel gerissen. ;-) ]

Resümee:
Dass Blut im Schnee mit einem schwarzen Rahmen drumrum gut aussieht, wissen wir spätestens seit dem Märchen der Geb. Grimm. Gut, wir haben hier einen Horrorfilm, der so gut aussieht wie Schneewittchen, ungefähr so aufgebaut ist wie ein Freddy Krüger (oder?), nägelbeißend spannend ist und brutal daher kommt. Gespickt mit gewöhnungsbedürftig seltsamen Vampiren, welchen allerdings leider nur eine bedrohliche Nebenrolle zugestanden wird. Die Schauspieler sind gerade noch Mittelklasse, das reicht noch knapp für einen solchen Film.
Stilvoller Grusel wird durch rohe Gewalt, Verfolgungswahn und Existenzkampf ersetzt. Dafür gibz aber stilvolle Bilder.
Huhhh....also so richtig gut schlafen konnt' ich in der Nacht die den 30 Tagen Night folgte, ehrlich gesagt nicht. :-o)

DVD1: Der Film hat FSK 18 und ist ungekürzt. 112:53 Min. (106:48 Min. o.A.)
Es gibt einen Audiokommentar, bei dem allerdings NICHT David Slade, sondern die beiden Hauptdarsteller und der Produzent Rob Tapert zu Wort kommen.

DVD2:
-Making of
- Interviews
- Deutscher und Englischer Kinotrailer
- B-Roll
- Infos zu Cast & Crew
- Bildergalerie
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hat mich kalt gelassen 25. Januar 2011
Note 3-. Was als netter neuer Ansatz für das Vampirgenre beginnt (Vampire fallen über eine Siedlung in Alaska her nachdem dort die Polarnacht angebrochen ist und darum keine Flugzeuge mehr starten oder landen) und vor allem mit seinem eisigen Setting überzeugen kann, verliert leider schon nach der Hälfte extrem an Reiz.
(ACHTUNG SPOILER) Die Überlebenden (fast alle der 500+ Bewohner der Siedlung werden beim ersten Angriff niedergemacht) müssen 30 Tage Dunkelheit überstehen, ehe die Sonne sie retten kann. Josh Hartnett ist als Dorfsheriff gerade noch glaubhaft, eigentlich wirkt er zu jung. Die offenbar kaputte Beziehung zu seiner Freundin spielt in der Story keine echte Rolle. Ebensowenig der eigentliche Aufhänger, die Polarnacht: Da die Handvoll Überlebenden hauptsächlich damit beschäftigt ist in dunklen Räumen an Fenstern zu stehen und hinauszuspähen und obendrein notwendig werdende Ortswechsel mehrmals mit einem schlichten Schnitt abgehandelt werden, könnte die ganze Sache auch in einer einzigen normalen Nacht stattfinden (niemand hat Hunger, niemand friert sonderlich). Ab und zu taucht mal ein weiterer versprengter Überlebender auf, was grade bei den Zeitangaben (17. Tag usw) zunehmend unglaubwürdig wirkt: Die 2 Dutzend Vampire hängen dort wochenlang herum und schaffen es nicht, die Häuser von 500 Leuten vernünftig zu durchkämmen? Auch weiß man nicht ob der Film nun nach dem Schema 10-kleine-Negerlein ablaufen soll oder ob alles auf einen Gegenangriff der Protagonisten hinarbeitet. Der Streifen ist durchsetzt von passablen Gore-Szenen, aber weder diese noch das zumindest halbwegs überraschende Ende helfen der Story dem Vampirmythos etwas Neues abzugewinnen, auch bleiben viele Fragen unbeantwortet. Einzig die gut eingefangene Atmosphäre des eiskalten und gottverlassenen Alaskas bleibt im Gedächtnis.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
David Slade (Hard Candy) ist ein kleines Meisterstück in der Einführung der Vampire gelungen, die zunächst nur in Form von Schatten und Gereuschen über die Leinwand huschen. Auch sonst weiß die Optik der Blutsauger zu überzeugen. Auch wenn die Story alles andere als orriginell ist, macht der Film einfach Spaß! Es sei denn es dreht sich bei dem vielen Blut das verschüttet wird nicht der Magen um! Fazit: Ein extrem spannender Vampir-Film der anderen Art! Für Fans des Genre ein Muss!
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