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Moviemans Kommentar zur DVD: Etwas unscharf, sehr netter Sound, Unmengen Extras.
Bild: Ein bißchen mehr Schärfe ist man eigentlich von Columbia-Filmen gewohnt. Bei sehr ordentlichem Kontrast und gut gesättigten Farben sieht das Bild insgesamt freundlich aus, könnte aber in der Tat in der Konturierung noch etwas zulegen. Kamerabewegungen werden mit Stabilität pariert, aber Gesichter können merkliche Mattscheibeneffekte aufweisen (00.05.25).
Ton: Der Sound gibt sich lebendig und er liefert eine saubere Transparenz - auch in der Musikabbildung (00.58.21, Gitarren und Streicher). Die Ambienz ist stimmig und zeichnet etwa den New Yorker Verkehr (00.27.30) handfest und detailiert. In Büros hört man aus allen Richtungen Telefone klingeln (00.21.50) und die deutsche Stimme von Jennifer Garner kommt sehr natürlich herüber. Sehr nett.
Extras: Alles, ws man sich an Extras wünschen kann. Leider ist auf den Kommentarspuren (Regie und Produzentin) der Filmton viel zu leise eingemischt. Die Interviews sind inhaltlich redundant, da auswendig gelernte Texte rferiert werden, aber Fans freuen sich sicher über ein paar Extra-Momente mit ihren Stars. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Tatsächlich hat das Drehbuch von Cathy Yuspa und Josh Goldsmith dem seit den 80er Jahren vielfach kopierten Comedy-Konzept wenig Neues hinzuzufügen. Daran anknüpfend, macht der Zuschauer sogleich eine Zeitreise in die geschmacksneutrale Ära von Rick Springfield und Co. und die Bekanntschaft mit der ewig gehänselten, Zahnspangen tragenden Jenna Rink (Christa B. Allen), einer geistigen Schwester von Marty McFly aus 'Zurück in die Zukunft' und Tom Hanks' Josh aus 'Big'. Jenna träumt davon, endlich erwachsen und von der coolen 'Six Chicks'-Mädchenclique ihrer Highschool akzeptiert zu werden. Für diesen Wunsch verrät sie sogar ihren einzigen Freund, den übergewichtigen Nerd Matt (Sean Marquette). Anstelle des Glückskekses aus 'Freaky Friday' sorgt als Gimmick ein Tütchen 'Wishing Dust' für die Verwandlung über Nacht: Am Morgen nach ihrer desaströsen 13. Geburtstagsparty erwacht die gerade noch von ihren Mitschülerinnen schwer gedemütigte Jenna nicht nur in der hippsten Designerwohnung in ganz Manhattan, sondern auch im sexy Körper von New Yorks heißester Fashion-Magazin-Redakteurin - und hat die Uhr mal eben 17 Jahre vorgedreht.
Mit unbändiger Energie strampelt und hampelt sich Jennifer Garner von nun an mit kindlichem Charme durch die bunte 'Sex and the City'-Glitzerwelt, um schnell zu lernen, dass sie sich den fabelhaften Inhalt ihres Kleiderschranks, alle Manolo Blahniks und ihren It-Girl-Status nur durch eine radikale Sinneswandlung vom liebenswerten Teenie zur gemeinen, egoistischen Zicke erarbeitet hat: Ober-'Six-Chick' Lucy (Judy Greer) ist jetzt beste Freundin und Kollegin, der Jenna in Punkto Intrigen in nichts nach steht. Dafür hat sie Familie und Jugendfreund Matt den Rücken gekehrt. Letzterer, nun Mark Ruffalo, der die Qualität jedes Films durch seine bloße Anwesenheit hebt, hat sich mittlerweile zum verdammt attraktiven Traummann gemausert, der Jenna schließlich bei ihrem persönlichen und dem Re-Design ihres um Auflagen kämpfenden Magazins behilflich sein darf. Spätestens hier ergibt sich der Film gänzlich den Klischees der Story, obwohl diese reichlich Potential geboten hätte, ähnlich 'Natürlich Blond 2' dem Thema durchaus subversiv-komisch zu begegnen. Stattdessen huldigt Gary Winick, der als Regisseur der Coming-Of-Age-Indie-Komödie 'Tadpole' ein subtileres Händchen bewiesen hatte, ganz den 80er-Jahre-Märchen, in denen das Kind im Körper von Dudley Moore, Judge Reinhold oder Tom Hanks erkennt, dass Erwachsene bösartig, manipulativ und überhaupt nicht bewundernswert sind. So hangelt '13 wird 30' mal mehr, mal weniger elegant mit seiner bis in die Zehenspitzen in ihrer Rolle aufgehenden Hauptdarstellerin an seinem konventionellen Plotgerüst entlang und findet auf den anfangs verlassenen Boden der Realität nicht mehr zurück: Am Ende ist Jenna auf wundersame tatsächlich erwachsen geworden, worüber der Zuschauer in nostalgischer Verzückung über die Wiederauferstehung von Michael Jacksons 'Thriller' und sonstigen musikalischen und modischen Retro-Momenten hinwegsehen mag. Womit Revolution Studios bunte Mädchenfantasie nicht nur in die Herzen der 13- sondern durchaus auch in die der 30-Jährigen zielt, für die Pat Benatars 'Love is a Battlefield' zu Teenagerzeiten ebenso Programm war wie für Jennifer Garners mitreißende Protagonistin. cm.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Jenna hat über Nacht alles, was sie sich immer gewünscht hat. Die Sache hat nur einen Haken: Im Inneren ist sie immer noch 13 - und sie hat keine Ahnung, wie das alles passiert ist. Und es fehlt jemand - ihr ehemals bester Freund, der jetzt ein ausgesprochen attraktiver Fotograf ist. In ihrem Traum hat sie wohl eine entscheidende Sache vergessen. Bekommt jetzt die erste Liebe eine