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3 [Limited Edition]

Nouvelle Vague Audio CD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Juli 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition
  • Label: Pias Recordings (rough trade)
  • ASIN: B0028WJVSU
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.886 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Master and servant
2. Blister in the sun
3. Road to nowhere
4. All my colours
5. The american
6. Heaven
7. Parade
8. Metal
9. Ca plane pour moi
10. Our lips are sealed
11. God save the Queen
12. Say help wave goodbye
13. So lonely
14. Not knowing
15. Aussi belle qu une balle
16. Such a shame

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nouvelle Vague sind wahre Meister in Sachen Zweitverwertung. Schon beim nach ihnen benannten Debüt (2004) und dem Nachfolger Bande à Part (2006) hatten sie Elektro-, Punk- und New-Wave-Klassiker der 1980er Jahre erfrischend neu arrangiert, und auch auf 3 gelingt es ihnen wieder, Oldies aus dem Jahre Schnee überraschende neue Seiten abzugewinnen. Einen Unterschied gibt's aber doch: Hatten Marc Collin und Olivier Libaux auf den ersten beiden Alben ihre Remakes zumeist nach Schnittbögen aus dem Bereich des Bossa Nova angefertigt, so stecken sie die Vorlagen von Anno dunnemals jetzt in eine bunte Palette unterschiedlichster Klanggewänder, soll heißen: Das Sound- und Stilspektrum ist wesentlich breiter aufgefächert als bisher. So verwandeln die Franzosen etwa Soft Cells Dance-Nummer "Say Hello, Wave Goodbye" in fingerschnippenden Barjazz samt schnurrendem Kontrabass; "All My Colors" von den Düstermännern Echo & The Bunnymen klingt plötzlich wie ein verschollenes Easy-Listening-Werk von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra; die im Original der Sex Pistols böse hingerotzte Majestätsbeleidigung "God Save The Queen" bürstet man als sanften Lagerfeuer-Akustikfolk gegen den Strich; und Depeche Modes Sadomaso-Song "Master And Servant" wird bei den Recycling-Spezialisten zur lasziv hingehauchten Verführungsnummer. Ein ums andere Mal nehmen Nouvelle Vague den Urfassungen ihre bedeutungsschwangere Schwere und bringen ihnen das Schweben in luftiger Höhe bei. Mithilfe von jungen französischen Sängerinnen und berühmten Gästen wie Ian McCulloch (Echo & The Bunnymen), Martin Gore (Depeche Mode) und Terry Hall (Fun Boy Three) geht das Konzept auch diesmal wieder sehr amüsant auf. Ein netter kleiner Hörspaß der dafür sorgt, dass alte Fanfavoriten viele Jahre nach der Entstehung ihren zweiten Frühling erleben. - Harald Kepler

motor.de

Cover-Album die Dritte - und wieder heißt es, Klassiker von Punk bis Wave im harmlos gefälligen Nouvelle Vague-Kleid präsentiert.

Mit nachgespielten Hits Karriere zu machen, ist kein neues Konzept. Bands wie The BossHoss haben dem ihren Durchbruch zu verdanken. So auch das französische Produzentenduo Marc Collin und Olivier Libaux, besser bekannt als Nouvelle Vague. Klassiker werden in einer eigenen, ungewöhnlichen Interpretation zum Besten gegeben. Ihr Album "3" bildet da keine Ausnahme, obgleich es weniger Bossa Nova-lastig als bisher geworden ist.
Grundsätzlich setzen die Franzosen auf Bewährtes. Ohrwürmer der vergangenen Jahrzehnte in geschmeidig-sanfte Pop-Songs zu verwandeln - diesmal jedoch mit Unterstützung einiger Original-Künstler. Allen voran ist das Mitwirken Martin Gores beim Depeche Mode-Cover "Master And Servant" zu nennen. Mit der hauchenden Stimme der Brasilianerin Mélanie Pains und der tiefen Untermalung Gores im Refrain stellt der im schleppenden Country gehaltene Song einen interessanten Auftakt des 16 Songs starken Albums dar. Unfreiwillig drängen sich dabei Assoziationen zu den eingangs zum Vergleich hinzugezogenen BossHoss auf, auch wenn diese eher auf Valium einen solchen Track abliefern würden.

Generell erscheint die erste Hälfte von "3" etwas Country- und Folk-orientiert. Langsame Rhythmen werden von verspielten Akustikgitarren ergänzt und überwiegend zarten, bereits von früheren Alben bekannten, weiblichen Stimmen abgerundet. Wie ein Wachrütteln platzt dadurch das mit lebhaftem Snare-Spiel eingeleitete "Ça Plane Pour Moi" als neunter Betrag in das Album. Nach zahlreichen Vorgängern wie Sonic Youth, der 90er Eurodance-Queen Leila K oder den US-Punkern Presidents Of The USA, schaffen es Nouvelle Vague, eine weitere Interpretation des Plastic Bertrand-Klassikers aus dem Jahre 1977 abzuliefern. Mit beschwingtem Surf-Punk, der immer wieder in einem verdubten Reggae-Chorus mündet, steigert sich das Album mit diesem Titel zu seinem Stimmungs-Highlight.

Im weiteren Verlauf steht alles im Zeichen des gemütlichen Sonntags-Soundtracks, mal mehr, mal weniger ambient artikuliert. Akustik-Pop, jazziger Passagen oder mexikanischer Folklore wird sich bedient, so dass man den Franzosen Einseitigkeit oder Unkreativität nicht vorwerfen kann. Ob die Umwandlung des Sex Pistols-Klassiker "God Save The Queen" in ein wiederum von Mélanie Pains weich intoniertes Chanson eine gelungene Entscheidung war, ist dennoch fraglich. Da andererseits Sex Pistols Frontmann John Lydon mittlerweile Werbung für Butter macht (motor.de berichtete), kann man auch einstige Aushängeschilder einer politisch motivierten Jugendkultur als Kaffehaus-Untermalung präsentieren.

Mit "3" beweisen sich Nouvelle Vague abermals als fantasiereiche Produzenten und Musiker. Sie verstehen es, wohl ausgewählte Evergreens vergangener Dekaden von "Road To Nowhere" bis "So Lonely" mit ihrer Vorliebe für behutsamen und emotionalen weiblichen Gesang zu verbinden und sie so zu interpretieren, dass es streckenweise erst durch den Text klar wird, wer hier gecovert wird. Da dabei überhörte Tanzflächen-Füller auch mal zu Schlafliedern werden, schließen sie, ganz ihrem Bandnamen gerecht werdend (Nouvelle Vague = Neue Welle), Vorhersehbarkeit aus.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Das Album kommt anders als die Vorgänger nicht im rein südamerikanischen Gewand um die Ecke geschlendert. Es erschleicht sich förmlich mit allerlei Gemix aus Jazz und Swinganleihen unweigerlich die Aufmerksamkeit. Man erwischt sich dabei, beim ersten Nebenbeihören plötzlich zu sagen: "Hey, dieser Song hat ja noch überraschend strahlende Seiten" und spielt ihn von vorn - dann klappts sofort mit der Überzeugung, das dies tatsächlich vielleicht nicht das beste Album von N.V. ist, aber in die Top 3 gehört es auf jeden Fall ;)
Die ersten beiden sind ja deshalb so besonders schön, weil sich Gute-Laune-Bossa-Nova und Joy Division eben von vornherein gegenseitig ausschließen und trotzdem ungezwungen einfangen. Die hier gewählten Songs sind im Original ein bisschen weniger dunkel, weshalb sie im jazzigen Gewand so gut wirken.
Jedenfalls eine Gelegenheit, unglaublich gute, zeitlose Songs handwerklich und emotional auf höchstem Niveau neu zu erfahren. Und dafür volle Sternzahl.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dizzyfugu
Format:Audio CD
Nouvelle Vagues "3" hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen - was aber primär an den bemerkenswerten Vorgängern liegt, die den Maßstab an neue Veröffentlichungen hoch setzen.

Wenn man es positiv ausdrücken will: Album einlegen, loshören, und eine Stunde durchweg gut unterhalten werden. Das klappt, und hie und da wird man die Augenbraue lüften ob der beschwingten, luftigen Arrangements.

Wenn man es kritisch angehen will: Leider ist "3" eine ziemlich gleich- und mittelmäßige Tonsoße. Mir persönlich fehlt der Pepp oder der Mut zum Experiment, die Herausforderung an den Hörer - es bleibt beim Altbewährten. Im Zweifel hat man alles auf "3" (leider) schon einmal auf den Vorgängeralben gehört, und dort dann besser bzw. originär. Am Grundkonzept der Stücke bzw. der Neu-Interpretationen hat sich rein gar nichts verändert oder weiterentwickelt. Hinzu kommt, dass, entgegen den beiden Vorgängern, innovativ Stile zur akustischen Kollision brachten oder Klassiker der New Wave-Ära in fast schon surreale Abstraktion versetzten (und dabei eine hohen Schmunzelwert erreichten), das Album "3" für meine Begriffe einfach sehr (zu?) brav ist, fast schon risikoscheu wirkt.

Sicher, es gibt einige hinreissende Interpretationen - das Album ist definitiv nicht schlecht. Z. B. finde ich die fragile "Our lips are sealed"-Adaption sehr gelungen, und auch "So lonely" von The Police ist nett gemacht. Insgesamt wirkt das Album auf mich jedoch blass, sehr massenkompatibel und vorsichtig. Für mich liegt der Schwerpunkt der Produktion denn auch mehr auf Unterhaltung als auf der kreativen Auseinandersetzung mit den Vorbildern. Da wäre sicherlich mehr gegangen, und gerade diese Stagnation finde ich, bei dem seit 2 Alben einspurig verfolgten, musikalischen Konzept, schade.

Da hilft es auch nichts, wenn man z. B. Martin Gore als Backgroundsänger zum eigenen Stück "einbaut" und sich so einen Namen organisiert, der PR-tauglich aufhorchen lässt. Das mag Depeche Mode-Fans und -Sammler mit Hang zur Vollständigkeit erregen. An der mittelmäßigen Güte des Albums insgesamt ändert es aber wenig.

Insofern drei Sterne - leicht enttäuscht, wenn man die beiden Vorgänger als Maßstab herannimmt. Ansonsten aber gute, nette Unterhaltung, die kaum weh tut.
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Sehr schön 23. November 2010
Format:Audio CD
Das Album knüpft meiner Meinung nach genau an den vergangenen beiden Platten an. Wiedermal ein Hörgenuss für Liebhaber der Musikrichtung.
Vorangegangene Kritik kann ich nicht bestätigen - mir gefällt es ausgezeichnet!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr unterhaltsam
Wenn von Coverversionen die Rede ist, kriege ich häufig das kalte Grausen, weil meist nur schlecht nachgespielt wird. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von filmstar veröffentlicht
Die neue Welle rollt und rollt und rollt.....
Kaum zu glauben, Nouvelle Vague hält das Niveau. Nach den genialen ersten zwei Alben, hätte man es kaum für möglich gehalten, dass ein drittes ebenso... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von Gerson Ton Abnehmer
In der Weiterentwicklung sich treu geblieben
Seit ihrer ersten CD "Nouvelle Vague" bin ich ein großer Fan von diesem Musik-Projekt. Die einstmalige Idee mit dem sehr stark in der Musik verwendeten Begriff Neue Welle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2009 von Matthias Zellmer
Gleicher Ansatz - etwas veränderte Umsetzung - für mich...
Als sich Marc Collin und Oliver Libaux 2004 erstmalig daran machten, Punk- und New-Wave-Klassiker der 70er und 80er neu zu arrangieren und mit verwehten Frauenstimmen zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juli 2009 von Benedikt von Randow
Langweiliger gehts kaum noch. Musik für Rentner!
Ich bin gerade schockiert über diese langweiligen Titel. Die Stimme der Sängerin ist nun wirklich zum gäääähnen. Alles klingt gleich. Lesen Sie weiter...
Am 14. Juli 2009 veröffentlicht
Leicht und locker arrangiert
Zum dritten Mal interpretieren Marc Collin und Olivier Libaux Bekanntes aus Pop, Rock, Punk und New Wave ' zum Beispiel "God Save The Queen", im Original von den Sex Pistols, oder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von Dieter Hersel
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