Zwei schwule Pärchen ziehen sich alljährlich über ein verlängertes Wochenende in eine Lodge in den Bergen zurück. Jeder der vier bringt dazu einen schwulen Single-Mann aus seinem Umfeld mit, um den 'Spaßfaktor' zu erhöhen.
Diesmal kommen so ein völlig schüchterner Arbeitskollege, ein Nackt-Joga-Lehrer, ein Callboy und ein....Mist, der 4. im Bunde ist mir doch tatsächlich entfallen, obgleich es der attraktivste von allen ist. Als der Callboy auftaucht und enttarnt wird, gibt es gleich ein großes Hallo, da er auch dem einen oder anderen der restlichen Besucher kein Unbekannter zu sein scheint. Sowas. Während das Pärchen, welchem das Anwesen gehört, in einer tiefen Krise steckt, erlebt das andere gerade einen seriellen Frühling. Und auch zwischen zwei der Singles beginnt es gewaltig zu funken (zwischen welchen beiden, wird natürlich nicht verraten). Das Wochenende zieht so dahin und ..... ja was eigentlich?
Man merkt schon, der Film wusste mich nun nicht sonderlich zu begeistern. Natürlich ist er sehr dialoglastig und wirkt teilweise in den Räumen des Hauses, wie eine Art Kammerspiel. Eine Wanderung wird unternommen, ansonsten relaxt man.
Ingesamt erinnert das Ganz mehr an die Doppelfolge einer amerikanischen Fernsehserie als an einen Spielfilm. Wirklich neue Themen werden nicht aus dem Hut gezaubert, so dass die an sich nette Grundidee ziemlich im Nirvana verpufft.
Den einen oder anderen der Akteure hat man schon mal bei einer anderen schwulen Produktion gesehen. Manche spielen etwas überdreht, so z.B. auch der Callboy.
Viele Extras auf der DVD: Videoclips, Trailer, Interviews, gestrichene Szenen, alternatives Ende etc.