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49 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ausgetrickst, 12. Dezember 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Railroads (Computerspiel)
Die Präsentation des Spiels ist gut gemacht, aber in 3D geht leider auch schon einmal die Übersicht beim Gleisbau flöten. Das schwierigste an dem Spiel ist leider die verkorkste Zugsteuerung auszutricksen, wenn man den Schwierigkeitsgrad hochdreht: * Möglichst nie zwei Züge auf dem gleichen Gleis fahren lassen. Die Bahnhöfe immer gleich auf die maximal 3 Parallelgleise aufrüsten. * Nie zwei Mal dieselben Bahnhöfe mit mehr als einem Gleis verbinden, der PC setzt den nächsten Zug nicht unbedingt aufs freie Gleis! * Bei langen Gleisen die am Ende noch durch Weichen mit anderen Gleisen verbunden sind zwischendrin ganz kurze Parallelgleise bauen und mit dem langen Gleis verbinden, dadurch werden Signale gebaut und andere Züge warten nicht mehr auf die Freigabe des langen Gleises. So minimiert man die Gefahr, dass sich Züge (ewig) blockieren oder sich plötzlich mitten auf der Strecke gegenüberstehen. Tatsächlich bastelt man hier um eine Schwachstelle des Spiels herum, statt sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Ärgerlich, wenn es dann beim Verlegen der Gleise trotzdem noch Probleme gibt, weil sich das Programm zum Beispiel weigert Parallelgleise weiterzuziehen. Durch den einfachen Spielaufbau und die kleinen Karten ist das Spiel nicht gerade was für Profis - eher für den Nachwuchs der Spieler, die Anfang der 90er schon den ersten Teil gespielt haben. Abgesehen von der hübschen Grafik bietet das Spiel aber nichts neues, da installiert man vielleicht doch eher noch einmal einen der Vorgänger (von PopTop) oder guckt sich das 2 Jahre alte Locomotion an, wo auch Kraftfahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge als Transportmittel dienen (ca. 10 Euro).
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40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine RRT Version für Kinder!, 23. November 2006
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Railroads (Computerspiel)
Auch ich gehöre zu den Leuten die vor vielen Jahren RRT mit Begeisterung gespielt haben. Wer nun den grossen aufgemotzten Nachfolger erwartet, wird von diesem Spiel auf jeden Fall enttäuscht sein, dazu ist es viel zu simpel. Ich sehe es mehr als Neuanfang: Eine Version, die sich für Kinder ab ca. 8 Jahre perfekt eignet. Meine Tochter ist 9 Jahre und vollkommen begeistert, und mir macht es Spaß ihr dabei zuzusehen, wie sie mit Railroads die gleiche Faszination erfährt wie ich selber mit RRT vor langer Zeit. RRT und Nachfolger wären aufgrund der doch recht komplexen Wirtschaftssimulation und der Signalsteuerung noch lange nichts für jemand in diesem Alter, aber nun ist alles ganz einfach: Gleise einfach irgendwo hin legen, Zug kaufen, Waggons dran, Route festlegen in dem man auf die Bahnhöfe klickt, fertig! Optisch ist das ganze auf dem aktuellsten Stand. Allerdings: Wenn man die Spiele gegen die KI Gegner gewinnen will, hat man keine Zeit sich die Grafik anzuschauen, denn die anderen bauen recht zügig ihre Strecken aus. Also verbringt man die meiste Zeit mit rumscrollen auf der kleinen Übersichtskarte und dem Festlegen der Route im Routeneditor um voran zu kommen. Selbst ohne KI Gegner vergeht die Zeit viel zu schnell, man startet 1860 und kaum sind die ersten Städte verbunden ist man schon zeitlich halb durch das Szenario durch und es ist 1910 oder so, zumindest wenn man sich seine Strecken noch in Ruhe anschauen will. Immerhin...man kann das Szenario auch nach Ende noch weiterspielen. Also bleibt nur der "Sandkasten"-Modus als einziger Modus der wirklich auch auf längere Zeit Spass macht, da man sich wirklich mit der Grafik und den kleinen Zügen beschäftigen kann wie mit einer Modelleisenbahn. Natürlich hat man hier unbegrenzt Geld und Zeit und es ist keinerlei Herausforderung gegeben. Negativ für mich: - Karten viel zu klein - Städte viel zu nah beieinander - Spielzeit vergeht zu schnell - keine echten gestalterischen Möglichkeiten für die Schienenverlegung (wo kommt eine Kurve hin, wo eine Gerade). Das Spiel übernimmt die Logik der Punkt-zu-Punkt verbindung komplett selber. Einfach...aber nicht sehr kreativitätsfördernd. - keine sich langsam steigernden "Missionen". Die Szenarien bauen nicht aufeinander auf und sind letztlich alle praktisch gleich, nur andere Karten und haben ein paar willkürliche Zielvorgaben für deren Erreichung es ein wenig Geld gibt. Zusammengefasst: Für Kinder perfekt, für Fans der RRT Reihe sicher eine herbe Enttäuschung.
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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Dürfte gerne ein wenig anspruchsvoller sein!, 18. Februar 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Railroads (Computerspiel)
Im Großen und Ganzen weiß Railroads! auf jeden Fall zu gefallen. Das Spielprinzip ist faszinierend und hat für mich einen sehr hohen Wiederspielwert. Auch die Grafik ist sehr nett anzusehen. Allerdings ist auch dieses Spiel mal wieder viel stark "massenkompatibel": So richtige Herausforderungen beim Gleisbau gibt es nicht. Wenn ich den Gleisbau-Cursor von Punkt A nach Punkt B ziehe, findet Railroads! für mich schon irgendeine Strecke quer durch alle Berge hindurch (mit Tunneln) und über alle Flüsse hinweg (mit Brücken). Das mag zwar für Einsteiger oder Gelegenheitsspieler eine willkommene Vereinfachung sein, ich für meinen Teil hätte mir da (zumindest optional) jedoch deutlich mehr Herausforderung gewünscht. Denn gerade das Austüfteln der Streckenführung ist einer der spannendsten Punkte an diesem Spiel für mich. Auch fände ich es nett, wenn für den Gleisbau nur bestimmte Schienenstücke zur Verfügung stehen würden (ähnlich wie bei der Modelleisenbahn zuhause). Nicht immer trägt die totale Freiheit in einem Spiel zum Spielspaß bei. Dann kommt erschwerend hinzu, dass die Maps super klein sind. Die Strecke von z.B. Hamburg nach Berlin ist praktisch nicht der Rede Wert. Die Städte und Resourcen liegen eng beieinander. So richtig auf Touren kommen die Züge da nicht sonderlich, und es geht auch das Gefühl der "Weite" verloren, das ich mir bei einem Zugbau-Spiel gewünscht hätte. Die Anzahl der Maps ist natürlich VIEL zu niedrig!!! Insbesondere die, die reale Gegenden abdecken. Auch gibt es nicht allzuviel Abwechslung in der Gestaltung, was aber sicherlich wieder daran liegen dürfte, dass die Städte eh zu nah beieinander liegen. Zudem kann ich mich der Kritik einer meiner Vorrezensenten anschließen: Die KI macht teilweise, was sie will. So richtige Kontrolle über den Weg, den die Züge nehmen sollen, hat man nicht. Auch hier wurde die Einfachheit der Zugstreckenführung (die Züge suchen sich ihre Strecke nämlich automatisch) auf Kosten des Spielspaßes zu hoch gehängt. Insbesondere komplexe Streckennetze sind praktisch gar nicht möglich, weil sich die Züge früher oder später nicht mehr zuverlässig kontrollieren lassen. Abgesehen von diesen Kritikpunkte - die meiner Meinung nach allerdings nicht unerheblich sind - sind das grundlegende Spielkonzept und die schöne Grafik sehr gut gelungen. Es macht mich nur traurig mit anzusehen, wie so gut wie alle Spiele in letzter Zeit immer weniger Herausforderung an die Intelligenz der Spieler stellen. Es ist super, wenn ein Spiel von der HANDHABUNG und USER-FÜHRUNG her so intuitiv und simpel wie möglich konzipiert wird. Aber es sollte mir nicht alle Entscheidungen und Teillösungen vor die Nase setzen.
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