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28 Weeks Later
 
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28 Weeks Later

Jeremy Renner , Robert Carlyle , Juan Carlos Fresnadillo    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (138 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Movieman.de

Es kommt selten vor, dass Sequels den Originalen das Wasser reichen können. "28 Weeks Later" ist jedoch ein Film, der dies kann. Regisseur Juan Carlos Fresnadillo ist sehr gut darin, sowohl den Stil von Danny Boyle zu instrumentalisieren als auch seinen eigenen Stil in das Franchise einzubringen. Das Ergebnis ist ein optisch herausragender Film, der noch dynamischer daherkommt als der Erstling. Das liegt auch an der Geschichte, die deutlich actionreicher arrangiert wurde. Die Kameraarbeit ist hervorragend und wirkt sogar noch wilder als beim ersten Teil. Selbes gilt für den Schnitt, der bisweilen jedoch etwas zu sehr ausklinkt, so dass man teils nur schwer erkennen kann, was passiert, was jedoch der Spannung durchaus zuträglich ist. Das Zentrum des Films ist die Figur von Robert Carlyle, Don, mit dem "28 Weeks Later" beginnt und der später den verdrehten familiären Aspekt der Handlung darstellt. Es ist seine Darstellung, die diesen Film auch über übliche Horrorstreifen erhebt, denn Don ist ein echter Mensch. Er ist kein Übermensch, der allen Gefahren trotzen kann. Er ist einer von uns, ein Mann, der gelegentlich mutig ist, der feige ist, der lügt, der liebt. Er ist real, echt, glaubwürdig. Und so stellt er das emotionale Zentrum des Films dar. Auch das restliche Ensemble schlägt sich in seinen Szenen sehr gut. Interessant ist "28 Weeks Later" auch, weil die Geschichte mit der Besetzung Londons auch einigen Subtext bereithält, der zur Interpretation einlädt, aber - und das sollte immer so sein - nicht aufdringlich einer Meinung Vorschub leisten will. Fazit: Ein großartiges Sequel, das dem Original ebenbürtig ist.

Moviemans Kommentar zur DVD: Exzellentes Bild, ein wunderbar voller Ton und eine Reihe an schönen Extras, die sowohl inhaltlich als auch formell sehr wertig sind. Eine herausragende DVD.

Bild: Wie schon beim ersten Teil wird auch hier eine sehr gedämpfte Farbdramaturgie genutzt, bei der Blautöne dominieren. Es ist alles kühl, trist, dreckig - und damit die perfekte stimmliche Illustration der Geschichte. Die Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt. Rauschen ist nru selten vorhanden und wenn es auffällt, dann vor allem als bewusst eingesetztes Stilmittel. Die Kompression ist gut, nur selten fallen leichte Anflüge von Aliasing auf (etwa bei den technischen Anzeigen beim Helikopterflug; 01:04:40). Der Kontrast ist stark, aber nicht übersteil. In den in der ersten Hälfte doch häufiger vorkommenden dunklen Szenen werden die Details bis in die Hintergründe genau dargestellt. Der Schwarzwert ist hier sehr hochwertig. Dazu kommt ein feiner Schärfewert, der ei sowohl bei Totalen klar definierte Elemente bietet, als auch - und das noch schöner - bei den Nahaufnahmen (Poren bei 00:52:17). Kurz gesagt: eine wunderbare Bildqualität.

Ton: Der DD 5.1-Sound beider Sprachfassungen ist annähernd perfekt. Im Original klingen die Dialoge noch einen Tick natürlicher, aber das war es auch schon. "28 Weeks Later" beeindruckt durch eine sehr intelligent eingesetzte Soundkulisse. Die stimmungsvolle Musik erschallt über die Surroundkanäle, aber auch Effekte und Umgebungsgeräusche sind durchgängig immer erkennbar, selbst, wenn man die Stille einer toten Stadt vor sich hat, die man unheilvoll vernehmen kann. Sowohl in großen wie auch in kleinen Momenten funktioniert der Mix und sorgt für perfektes Ambiente.

Extras: Es gibt einen Audiokommentar des Regisseurs und des Autors, die beide auf sehr intelligente Art und Weise über diesen Film, aber auch das Horrorgenre an sich sprechen. Eher Standardmaterial stellen das kurze Making Of und die beiden Featurettes zu den Infizierten und der Action dar. Sie bestehen großteils aus Interviewzitaten, die versuchen, ein wenig in die Tiefe zu gehen, dies aber nicht so ganz schaffen. Fazinierend sind die beiden Aftermath-Comics. Es handelt sich hierbei um kleine Filme, die die Vorgeschichte der 28-Filme erzählen. Dazu benutzt man Panels aus dem Comic, der vor nicht allzu langer Zeit auch in deutscher Sprache beim Verlag Cross Cult erschienen sind. Hier hat man den Fall, dass man eine große Dynamik entwickelt, auch wenn die Bilder statisch sind. Das erinnert ein wenig an den kultigen MTV-Cartoon "The Maxx". Abgerundet wird das Bonusmaterial durch zwei entfallene Szenen und den Trailer. --movieman.de

OFDb.de

""Anarchy in the UK" hat es bei den Sex Pistols geheißen. Das machte sich Danny Boyle 2002 offenbar zum Motto für seine Reunion des Zombiefilms "28 Days Later", in dem Cillian Murphy als einer der wenigen Überlebenden Londons gegen unzählige Infizierte ins Feld ziehen musste. Ein neuartiger, vom Affen ausgehender Rage-Virus hatte darin die Menschheit bedroht und unaufhörlich auszurotten begonnen, in dem schon die geringste Blutübertragung (z.B. durch Bisse) ausreichte, um friedvolle Bürger zu tobsüchtigen Monstern mutieren zu lassen. Das, was Boyle und sein Drehbuchautor Alex Garland damit im Sinn hatten, war nicht weniger als der Versuch, ein (fast) vergessenes Subgenre wieder zu beleben. In semidokumentarische Digitalbilder gehüllt, wurden die einst noch bedächtig vor sich hin stampfenden Zombies nunmehr zu rennenden Killerbestien auf der Suche nach Menschenfleisch umfunktioniert - sonst allerdings blieb alles beim alten.

"28 Days Later" nämlich verstand sich vor allem als Hommage an jenes Genre, das niemand so eindrucksvoll und nachhaltig geprägt hat wie der Pittsburgher Regisseur George A. Romero mit seiner dem Undergroundkino entwichenen "Dead"-Trilogie. Dass abgesehen von zeitgemäßen Bewegungsabläufen infizierter Untoter auch Boyle nur wenig Neues aus dem Sujet herauszupressen vermochte, war und ist dem Umstand geschuldet, dass an Romeros "Vorarbeit" in Umfang und Komplexität ohnehin nicht angeknüpft werden kann - drum besser gut stibitzt als schlecht neu erdacht. Was im Übrigen auch Initialidee der Fortsetzung zu sein scheint. "28 Weeks Later" hält sich dabei fast noch enger an die Vorbilder, insbesondere Romeros eher unterschätzten, "Dead"-externen "The Crazies": Mit atmosphärischen Endzeitbildern, schicker Politsubtextpose und einem hochgeschraubten Einsatz matschiger Unappetitlichkeiten ist er sicher einer der besseren Vertreter seiner Art, wenngleich auch dieser zweite Film nicht die erhoffte qualitative Erneuerung des Zombiefilms bedeutet.

Noch bevor man so richtig im Kinosessel Platz genommen hat, konfrontiert der Film den Zuschauer mit Bildern zurückgezogener, in verdunkelten Bauernhütten (über)lebender Menschen, die schon nach wenigen Minuten Opfer einer wütenden Meute werden. Wie auch bei Romeros "Dawn of the Dead" und dessen berühmter Eingangsmontage beginnt "28 Weeks Later" mit einem Strudel aus verselbstständigter Gewalt und Terror, hier wird nicht nur der Ton eines ernsthaften und geradlinigen Zombiefilms gestimmt, sondern mit einfachen Mitteln - schnelle, undeutliche Kamerabewegungen und ein simpler, aber effektiver Rock-Score - die sicherlich eindrucksvollste Pre-Title-Sequenz des Genres seit einer halben Ewigkeit aus der Taufe gehoben. Und es wird sich bewahrheiten, was man hier schon zu ahnen glaubt: Was auch immer auf diesen Einstieg folgen wird, es kann unmöglich an die beklemmende Intensität, an die rigorose Unmittelbarkeit und inszenatorische Dichte dieses Anfangsszenarios anknüpfen.

Das liegt erst einmal daran, dass der plötzliche Wechsel von ländlichen zu urbanen Handlungsorten der Atmosphäre schadet. Metropolbilder leerer Straßen und Touristendomizile kennt man aus Boyles Vorgänger zu Genüge, hier wiederholt sich das Sequel meist unnötig und siedelt seine Geschichte im hermetisch abgeriegelten innerstädtischen London an. Ein wenig seltsam wirkt es in diesem Zusammenhang, dass die Stadt bereits innerhalb weniger Wochen infrastrukturell wieder hergerichtet und besiedelt scheint, zumindest jedoch keine über die reine Militärpräsenz hinausgehende Hierarchie besteht, die deutliche Spuren einer offenbar nur knapp verhinderten Apokalypse aufweist. So funktional und wiederhergestellt Londons Innenstadt anmutet, so verwahrlost sind die Randgebiete, in denen sich mitunter sogar noch Menschen tummeln. Dass ausgerechnet die Mutter der beiden kindlichen Helden noch im ehemaligen Wohnhaus verweilt - als Trägerin eines neuartigen Virus' - und damit letztlich die erneute Infektion auslösen wird, erweckt den Eindruck mühsamer Konstruktion und widerspricht der Logik, dass entsprechende Einheiten jene Gebiete ausreichend durchsucht haben müssten, vor allem sofern sie sich aus dem sicheren Arial heraus derart leicht erreichen lassen.

Warum der Film aber letztlich jegliche Hoffnung, die sein herausragender Prolog evozierte, im Keim erstickt, liegt ähnlich wie auch schon bei Boyles Versuch an der etwas bitteren Erkenntnis, dass das Subgenre scheinbar endgültig jegliche Bedeutung verloren hat. Jenseits von Doppelkodierungen und Subtextkonstrukten scheinen die modernen Zombiefilme - ausgenommen freilich Romeros augenzwinkernde 9/11-Metapher "Land of the Dead" - sich weder in den Dienst ihrer Genretraditionen stellen zu wollen, was ein konnotative Einbindung der Figur des lebenden Toten als abtrünniges Abziehbild des Menschen erforderte, noch zu eigenen oder neuartigen Thesen bereit scheinen. Das ist auch nur deshalb besonders problematisch, da sich die vielen neuen Vertreter des Genres ansonsten überaus großzügig auf ihre Vorbilder beziehen. "28 Weeks Later" ist genau wie sein Vorgänger stark von "The Crazies" inspiriert, der sich ebenfalls eher infizierten Menschen, denn wirklichen Zombies widmete und dieses apokalyptische Ausgangsszenario für scharfe und dennoch keinesfalls aufdringliche Kritik an militärischer Überlegenheit und politischem Irrsinn zu nutzen verstand. Insofern ist Juan Carlos Fresnadillos Film wie viele andere seiner Art hier inkonsequent, da er lediglich Oberflächen imitiert und davor zurückschreckt, eigene Positionen zu bekleiden.

Unabhängig davon überzeugt "28 Weeks Later" immer dann, wenn er sich ganz seiner gradlinigen Geschichte, die in der zweiten Hälfte etwas zu starken Road Movie-Charakter erhält, verpflichtet. Auch wenn im Mittelpunkt zwei Kinder stehen, was fürs Zombiefilmgenre eher untypisch und auch nicht besonders sinnvoll ist, da sie den Handlungsfluss durch unsouveränes Verhalten blockieren, bleibt der Film spannend. Völlig daneben ging allerdings die Idee, den infizierten Vater der beiden als eine Art Motiv durch den Film wandern zu lassen: Dieser taucht immer wieder an den verschiedensten Plätzen auf, ohne dass dies irgendeine nachvollziehbare Bedeutung haben würde. Störend und nicht grundlos werden nicht wenige den inflationären Einsatz verwackelter Digitalbilder empfinden, da der Film dem Irrglauben untersteht, Dynamik durch möglichst undeutliche und schnell geschnittene Bildkompositionen zu erzeugen. Diesen Umstand weiß lediglich die teilweise elektrisierende Mischung aus extremer Gewalt und der bereits erwähnten, treibenden und sehr wirkungsvollen Musik von John Murphy zu kaschieren. Ansonsten bleibt "28 Weeks Later" irgendwo stecken zwischen Retro-Hommage und stilistischer Neujustierung, kein schlechter Film, aber das Warten auf den neuen Romero kann auch er nicht verkürzen.

--- Rajko Burchardt (Mr. Vincent Vega)"

VideoMarkt

Sechs Monate sind vergangen, seitdem der Wut-Virus Besitz von Großbritannien ergriffen hat. Nachdem alle Infizierten tot zu sein scheinen, versucht die US-Armee, das Land aus einer Sicherheitszone in London heraus neu zu bevölkern. Dort arbeitet Don Harris als Hausmeister, der die eigene Frau den Infizierten überlassen hatte, um seine Haut zu retten. Als seine Kinder aus Spanien eingeflogen werden, nehmen seine Schuldgefühle weiter zu. Die Lage eskaliert, als seine Frau lebendig entdeckt wird, obwohl sie den Virus in sich trägt.

Video.de

Nachdem Danny Boyle mit "28 Days Later" 2003 neue Maßstäbe im Horrorgenre setzte und sich durch George Romeros Dead-Trilogie zitierte, übernahm der Spanier Juan Carlos Fresnadillo ("Intacto") für die Fortsetzung das Ruder. Obwohl keiner der Darsteller des Originals auftaucht, evoziert Fresnadillo Atmosphäre und Ton des ersten Films, steigert allerdings Spannung und Tempo des Szenarios beträchtlich. Verweise auf aktuelle politische Entwicklungen sind vorhanden, ohne allerdings von der erbarmungslosen Geschichte abzulenken.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

In der Fortsetzung zu Danny Boyles Horrorfilm "28 Days Later" bricht der besiegt geglaubte Wut-Virus erneut aus - schlimmer und verheerender als zuvor.

kulturnews.de

Fortsetzungen sind nie besser als der erste Teil. Nie. Und auch der britische Zombiehorror "28 Weeks later" erreicht an keiner Stelle die beunruhigende Kraft des Vorgängers "28 Days later". Was nicht daran liegt, dass nicht mehr "Trainspotting"-Regisseur Danny Boyle auf dem Regiestuhl saß, sondern der relativ unbekannte Spanier Juan Carlos Fresnadillo. Die Geschichte war eben einfach zu Ende erzählt - Killervirus bricht in England aus, die letzten Überlebenden metzeln sich gegenseitig nieder, fertig. Dass Fresnadillo die Insel neu besiedeln lässt, schreibt die Handlung quasi vor: Neuausbruch der Krankheit, das infektiöse Blut spritzt wieder, übles Ende, Schluss. Vom unoriginellen Drehbuch mal abgesehen, schlägt sich der Horrorstreifen aber nicht schlecht: atemberaubende Bilder vom entvölkerten London, spannende Kameraperspektiven, fürs blutige Genre akzeptable Schauspielerleistungen. Familienfreundlicher als bei Boyle geht es zu, es gibt nur wenige Splatterszenen, die dann aber auch wirklich fies sind. Wobei man nicht dem Irrtum verfallen sollte, Fresnadillo habe mit "28 Weeks later" Mainstreamkino gedreht: Die Überlebenden sind beunruhigendere Figuren als die Infizierten, Uniformträgern sollte man grundsätzlich mit Misstrauen begegnen, US-Soldaten schießen immer erst und überlegen später.(fis)Features: Audiokommentar, Entfallene Szenen, Making-of, Die Infizierten, Die Action in "28 Weeks later", Comics, TrailerAuch als Blu-ray-Disc!

Kurzbeschreibung

Der Terror und die Verwüstung, die in "28 Days Later" gebannt schienen, werden nun "28 Weeks Later" zu einem neuen Horror für die Überlebenden. Nachdem die US-Armee den erfolgreichen Kampf gegen das Rage-Virus bekannt gegeben hat, wird in einer Sicherheitszone mit dem Wiederaufbau begonnen.
Doch um ein erneutes Ausbrechen des Virus zu vermeiden, hat die Schutztruppe im Verdachtsfall nur einen einzigen Befehl: Die verdächtige Person muss eliminiert werden. Don Harris, seine Frau Alice und die Kinder Andy und Tammy finden in dieser Sicherheitszone wieder zusammen. Einer von ihnen trägt unwissentlich ein tödliches Geheimnis in sich, das die Blutlust und das apokalyptische Chaos grausamer als zuvor wieder aufleben lässt.
Der Wettlauf beginnt...

Produktbeschreibungen

Der Terror und die Verwüstung, die in "28 Days Later" gebannt schienen, werden nun in "28 Weeks Later" zu einem neuen Horror für die Überlebenden. Nachdem die US-Armee den erfolgreichen Kampf gegen das Rage-Virus bekannt gegeben hat, wird in einer Sicherheitszone mit dem Wiederaufbau begonnen.

Doch um ein erneutes Ausbrechen des Virus zu vermeiden, hat die Schutztruppe im Verdachtsfall nur einen einzigen Befehl: Die verdächtige Person muss eliminiert werden. Don Harris (Robert Carlyle), seine Frau Alice (Catherine McCormack) und die Kinder Andy und Tammy finden in dieser Sicherheitszone wieder zusammen.
Einer von ihnen trägt unwissentlich ein tödliches Geheimnis in sich, das die Blutlust und das apokalyptische Chaos grausamer als zuvor wieder aufleben lässt. Der
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