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Produktinformation
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So, wie Gwen von Bullock gespielt wird, ist Gwen eine Alkoholikerin, die ihre Krankheit nicht zugibt. Ihr letzter Ausfall, zusammen mit ihrem Freund Jasper (Dominic West), der ebenfalls Alkoholiker ist, ruiniert die Hochzeit ihrer Schwester (Elisabeth Perkins). Sie kommt in ein einmonatiges Rehabilitationsprogramm, in dem sie auf die obligatorische Gruppe kämpfender Alkoholiker und Junkies trifft. Der junge Schauspieler Alan Tudyk stiehlt die Show als homosexueller Deutscher, der ebenfalls auf Entzug ist und einer Berliner Performance-Art-Ausstellung entsprungen sein könnte. Steve Buscemi bringt auf talentierte Weise die überdrüssige Verpflichtung eines Betreuers rüber, der schon alles gesehen hat und dem nichts mehr neu ist.
Thomas hat Bullock nicht nur mit guten Schauspielern umgeben, sondern auch mit dem beseelten Sänger und Songschreiber Loudon Wainwright III (als eine Art Schnulzensänger eines griechischen Chors). 28 Tage hält sicherlich keine Überraschungen bereit -- die streitenden Schwestern werden sich wieder vertragen und mindestens einer derjenigen, die die Entziehungskur machen, wird es nicht schaffen -- aber Sie werden reichlich Spaß an Bullocks fein abgestimmter Darstellung haben und Thomas' Flashbacks bringen die nötige Tiefe und Lacher in gerade der richtigen Dosierung. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Leiden süchtiger Menschen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 28 Tage (DVD)
28 Tage ist ein sehr guter Film mit viel Tiefgang. Sandra Bullock schafft es wieder einmal uns mit ihrem Charm zu verzaubern, dieses Mal aber leider nicht immer auf die nette Art und Weise. 28 Tage schildert das Leben von Gwen einer erfolgreichen Autorin die wie so viele abgerutscht ist und zur Alkoholikerin wurde. Viele Menschen verurteilen Alkoholiker obwohl sie gar nicht wissen wie schnell man zu einem werden kann. Dieser Film zeigt, dass Alkoholiker auch Menschen sind die Liebe und Annerkennung brauchen. Und keine lieblosen Monster wie oft behauptet wird. Nach diesem Film hat man bald eine andere Meinung zu Drogen und Alkohol.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Gott halst dir nicht mehr auf, als du verkraften kannst!",
Von
Rezension bezieht sich auf: 28 Tage (DVD)
Bisher kenne ich Sandra Bullock nur aus albernen Komödien oder nervigen Action-Filmen, nie aus einer wirklich anspruchsvollen Rolle. Dementsprechend ungern schaute ich bisher Filme, in denen diese Schauspielerin eine Hauptrolle spielt; bis ich den Film „28 Tage" nun schon zum zweiten Mal gesehen habe und meine Meinung um ... sagen wir mal ... 160 Grad gewendet habe. Auch eine Sandra Bullock ist zu ernsthaften und „guten" Rollen fähig. Ich behaupte an dieser Stelle einfach mal, dass „28 Tage" ihr bester Film ist. 28 Tage können aufgrund der geringen Zeit zwar nur der Anfang einer Therapie darstellen, aber dennoch sind Therapie-Verlauf und vor allem die Gemeinschaft innerhalb der Suchtklinik exzellent dargestellt. Meiner Meinung nach gibt es in diesem Film überhaupt keine Übertreibungen. Schon oft musste ich - in Fernsehzeitschriften - eine vernichtende Kritik zu diesem Film lesen, nach dem Motto „unterhaltsam, aber völlig übertrieben und unglaubwürdig". Wer jedoch selbst einmal den Zusammenhalt solcher Menschen erlebt hat, die alle soz. das gleiche Schicksal haben, wird feststellen, dass hier an keiner Stelle etwas albern oder unglaubwürdig ist, denn genau so ist es, genau so wird es jeder erleben, der sich ernsthaft auf eine Therapie einlässt (egal ob Suchtkrankheit oder z.B. psychische oder psychosomatische Störungen)! Der einzige mir bekannte amerikanische Film, der ebenfalls ein Gefühl für dieses Zusammenhalt unter den Patienten vermitteln kann, ist „Durchgeknallt" („Girl interrupted"), u.a. mit Angelina Jolie und Winona Ryder. In „Durchgeknallt" ist jedoch die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerinnen (und der Nebendarstellerinnen!) noch ein Tick besser und ernsthafter (es ist auch keine Komödie:). Alles in allem geht es in „28 Tage" darum, dass Gwen, deren Mutter schon Alkoholikerin war und früh verstarb, ebenfalls Alkohol- und Drogenabhängig ist. Nachdem sie die Hochzeit ihrer Schwester völlig durcheinander gebracht und zum guten Schluss das Hochzeitsauto gegen eine Veranda gefahren hat, wird per Gerichtsentschluss entschieden, dass sie 28 Tage Entzug durchzustehen hat. Ansonsten droht ihr eine Gefängnisstrafe. Anfangs ist die Schriftstellerin Gwen, die sich - genau wie ihr Freund - soz. nur von Alkohol ernährt hat, überhaupt nicht der Meinung, dass sie eine Therapie braucht. Als ihr dann mit Verlegung in ein Gefängnis gedroht wird, behauptet sie immer wieder „Ich kann es", will es jedoch noch nicht wirklich. Gwen macht sich über die Therapiemethoden in der Suchtklinik und vor allem über ihre Mitpatienten lustig, bis sie eines Tages an der Stelle ankommt, dass sie begreift, dass der Alkohol ihr womöglich das Leben wegnehmen könnte. Sie beschließt für sich, in die Therapie einzusteigen. Unterstützung von ihrem Freund Jasper bekommt sie allerdings nicht - zur Klinikzeit macht er ihr einen Heiratsantrag mit Champagner, ohne sich dabei etwas zu denken. Von ihrer Schwester Lilly scheint Gwen auch nicht wirklich Hilfe und Unterstützung erwarten zu können. Zu sehr ist deren Leidensweg mit ihrer kleinen Schwester Gwen, sodass sie sich sogar gezwungen fühlt, folgende Worte über die Lippen zu bringen: „Gwen, du machst es unmöglich, dich zu lieben." Eine Gwen, die sich zuvor nie Gedanken über solche Worte gemacht hat, ist nun verletzt und sieht sich gezwungen, sich mit sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Zudem stellt sich die Frage ihrer Zukunft - wird sie Jasper heiraten? Oder haben die Mitpatienten recht, wenn sie meinen, er schadet ihr nur? Ich glaube, dass wirklich nur Menschen, die selbst schon einmal auf irgendeiner Weise solch eine intensive Zeit selbst erleben konnten, 100% mitfühlen können. Diese Menschen kommen nicht drumrum, bei diesem Film zu weinen, zu lachen, sich teilweise das Herz zerreißen zu lassen. Der Film „28 Tage" wird als Tragikomödie bezeichnet. Allerdings entdecke ich weder etwas Tragisches noch eine Komödie in diesem Film. Für mich ist er einfach nur real, die Komik ist einfach nur Situationskomik. Der beste Begriff wäre vielleicht „schauspielerisch ergänztes Reality-TV". Ich vergebe an dieser Stelle deshalb 4 Sterne, da es noch eine geringe Steigerung zu ähnlichen Filmen wie z.B. „Durchgeknallt" geben muss. Dennoch rate ich jedem: unbedingt anschauen und - vor allem - GLAUBEN, was gezeigt wird! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sandra mal in einer ernsten Rolle - super!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: 28 Tage (DVD)
Hier haben wir Sandra mal in einer ihrer wenigen ernsten Rollen, und eins ist mal sicher – diese Rolle passt mindestens genauso gut zu ihr, wie die in romantischen Komödien. Zu Anfang des Films lernt man Gwen (Bullock) kennen, und man merkt sofort – diese junge Lady hat ein mordsmäßiges Problem mit Alkohol. Natürlich dauert es eine Weile, bis sie es sich selbst eingesteht...sie will doch einfach nur ihren Spaß haben und Party machen. Doch dann ruiniert sie die Hochzeit ihrer Schwester durch einen peinlichen Auftritt, und zu allem Überfluss baut sie auch noch einen Unfall (natürlich total alkoholisiert). Sie baut also so richtig Mist. Der Richter entscheidet, dass sie für 28 Tage in eine Einrichtung soll, um ihr Problem in den Griff zu kriegen. Zuerst sträubt sie sich innerlich dagegen, doch bald sieht es –nach einigen Ausrutschern- immer besser für sie aus. Und bald findet sie neue Freunde, die ihr dabei helfen sich zu ändern. Ganz besonders wichtig dabei ist für sie Eddie (Viggo Mortensen a.k.a. Aragorn) und das junge Mädchen, mit dem sie ein Zimmer teilt. Es gibt Stellen im Film wo man sich wünscht, dass Gwen und Eddie zusammenkommen, denn man merkt, dass es zwischen den beiden knistert, aber das steht bald im Hintergrund. Denn hier geht es nicht um eine Romanze, hier geht um das wirkliche Leben. Ein Leben, in dem Menschen schlechte Entscheidungen treffen. Ein Leben, in dem Menschen andere Menschen verletzen. Ein Leben, in dem Menschen Probleme haben. Aber auch ein Leben, in dem Menschen sich ändern können. Dieser Film ist wirklich super, und er öffnet bestimmt einigen Menschen die Augen – egal, ob man selbst jemals von irgendetwas abhängig war oder nicht. Dieser Film hat zwar ein typisches Hollywood Happyend, doch da der ganze Film so gefüllt ist mit genug Realismus, sieht man sich dieses Happyend gerne an, ohne innerlich aufzustöhnen. Ein sehr empfehlenswerter Film, vor allem, wenn man Sandra wirklich mal weltklasse schauspielern sehen will! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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