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253, Der U-Bahn-Roman
 
 
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253, Der U-Bahn-Roman [Taschenbuch]

Geoff Ryman
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 360 Seiten
  • Verlag: Dtv (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423242108
  • ISBN-13: 978-3423242103
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 339.102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 23.05.2000
Der U-Bahnroman ist ein Internet-Roman, d.h. in der gedruckten Version wird herumgeblättert, statt wie am Computer Links zu verfolgen. Tobias Rapp hat dies mit Freude getan, ihm ist Rymans Roman, der ja ein formal starres Konzept verfolgt, nie langweilig geworden. Die Idee: 253 Personen sitzen in der U- Bahn, der Leser kann sie - jeder Person ist eine Seite gewidmet - siebeneinhalb Minuten lang begleiten, bis ihnen ein Zugunglück widerfährt. Natürlich gibt es bei diesen 253 Leuten Querverweise, Querverbindungen, die das Herumblättern überhaupt erst interessant machen. Die gedruckte Ausgabe bietet einen weiteren Vorteil, so Rapp: in eher ausufernden Fußnoten gibt der Autor seine subjektive Sicht von London preis.

© Perlentaucher Medien GmbH

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein ganz anderer Roman!, 24. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: 253, Der U-Bahn-Roman (Taschenbuch)
Wow! Da ist mir ja mal ein ganz anderer Roman in die Hände gekommen. Sie haben es hier mit einem 253teiligen Puzzle zu tun, das ein bizarres und doch in Ansätzen reales Porträt der Großstadt London darstellt.

Wenn man erstmal angefangen hat zu lesen, wird man zu einem "Big Brother": Man taucht in die Gedanken eines Menschen ein, beobachtet ihn, lernt seine Weltanschauung und sein Leben kennen, steigt dann sofort wieder aus ihm heraus und macht sich an seinen Sitznachbarn ran. Und so entstehen in den Augen des Lesers Verknüpfungen zwischen den einzelnen Passagieren, deren Existenz den Passagieren für immer verborgen bleiben; ihre Schicksale türmen sich zuhauf; Hoffnungen, Visionen, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Träume und Freude reihen sich nebeneinander von Sitzplatz zu Sitzplatz in dieser eigentlich "ganz normalen" U-Bahn. Einer U-Bahn, die nun ihrem Schicksal unweigerlich entgegenfährt. Wer Dramatik wie bei "Titanic" erwartet, wird hier enttäuscht werden. Dafür aber wird man mit einer wirklich filmreifen Alltags-Tragikomik belohnt, die besonders am Schluss zur Geltung kommt. ( Das noch niemand aus diesem Buch einen Film gemacht hat, wundert mich! )

Aber: Was erfahrenen Leseratten missfälle sind wohl die vielen störenden fiktiven Anzeigen sowie die merkwürdigen Instruktionsanweisungen, die es einem erleichtern sollen, einen Roman zu lesen oder gar zu schreiben. Nichts desto trotz, dieses Buch ist absolut lesenswert, vergessen sie das nicht!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Jetzt sitze ich mit anderen Augen in der U-Bahn, 9. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 253, Der U-Bahn-Roman (Taschenbuch)
Was für ein Buch ! 253 ganz (?) normale Leute sitzen an einem ganz (?) normalen Tag in der Londoner U-Bahn. Jeder Passagier wird mit genau 253 Worten beschrieben: Äußerlichkeiten, Träume, Gedanken, Wünsche ... Ein ganz kleiner Teil ihrer oder seiner Geschichte. Aber unheimlich spannend. Bei den meisten möchte man unbedingt mehr erfahren, manche glaubt man aus dem richtigen Leben zu kennen und oft erfährt man Zusammenhänge und Verknüpfungen zwischen Personen, die diese selbst nicht kennen. Kurz gesagt man kann nicht mehr aufhören und man fängt an zu grübeln, was denn die Leute so machen, denken oder hoffen, die man jeden Morgen in der Berliner U-Bahn trifft. Vielleicht schreibe ich ja mal eine Berliner Fortsetzung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Immer wieder, 24. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: 253, Der U-Bahn-Roman (Taschenbuch)
253? Was soll das denn sein? Meine Schwester, begeisterte Leserin und ehem. Germanistikstudentin, drückte mir dieses Buch in die Hand. Wenn ich nicht weiß, was ich lesen soll, hat sie immer einen Spitzentipp. 253 Personen befinden sich in der U-Bahnlinie 253 in London. Jeder, der nicht vor der Endstation aussteigt, wird diese Fahrt nicht überleben. Keine Sorge, ich habe nicht das Ende verraten. Die Information bekommt der Leser schon am Anfang des Buches. Der Leser ist dabei allwissend. Er liest die Gedanken der Passagiere. Alle Personen werden mit 253 Wörtern beschrieben. Man sieht also die 253 ist nicht nur Titel, sondern ständiger Begleiter. Natürlich sind die Charaktere nicht ausgereift wie bei einem großen Roman, aber es werden ja auch nur die Gedanken des Moments aufgegriffen. Ein Liebespaar fährt ohne es zu wissen in der selben U-Bahn. Steigen sie aus? Bleiben sie sitzen? Sehen Sie sich nicht auch im Bus um und fragen sich was Ihr gegenüber wohl denkt? In diesem Buch raten Sie nicht, Sie WISSEN es. Ich hab das Buch inzwischen 3 mal gelesen und fand es immer wieder gut.

Das Buch lebt von der Idee des Autors alles mit einer Zahl zu verweben und dass sich die 253 immer wieder spiegelt ist wirklich interessant.

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