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25 Euro ?


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1-14 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.08.2009 08:41:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.08.2009 08:44:08 GMT+02:00
Dane Marsh meint:
Hi,da ich sehr viel lese bin ich schon etwas wütend und erstaunt wie die preise für ein gutes Buch in unverschämte
Regionen gehen. Das verlorene Symbol oder Limit kosten auch so viel.
Ich lese im Monat 2-3 Bücher, da kann ich aber keine 70 -80 Euro dafür ausgeben !
Sollten wir diese Preise nicht boykotieren?
Die grosse Mehrzahl der Autoren scheint ja auch genug Geld zu verdienen wenn ihre Bücher zwischen 8 + 15 Euro verkauft werden.
Ich bin gespannt wie Eure Meinungen so sind
Grüsse Uwe

Veröffentlicht am 29.08.2009 08:54:26 GMT+02:00
Echt Wahr meint:
Ich finde das auch unverschämt, wer hätte denn früher 50 DM für ein Buch bezahlt?
(Ich weiss das die DM Zeiten vorbei sind aber das musste sein !)
Es gibt genug Bücher in dem genannten Preisbereich, da sollte sich jeder daran orientieren.
Ich werde auch kein solch teueres Buch kaufen !

Veröffentlicht am 31.08.2009 09:12:22 GMT+02:00
Chrissy meint:
Hallo,
ja ich bin auch der Meinung, dass 25 ¤ ein unverschämter Preis ist! Habe bisher alle Bücher von Charlotte Link sofort gekauft, aber der Preis hält mich diesmal definitiv davon ab. Wer kann sich denn das heutzutage noch leisten?

Veröffentlicht am 31.08.2009 14:06:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2009 14:07:19 GMT+02:00
Tom_ meint:
Hi,
nachdem ich durch einige neuere und gleichzeitig teure Bücher enttäuscht wurde, lese ich fast nur noch Bücher deren Kopierschutz abgelaufen ist, dadurch dass sie vor über 70 Jahren erschienen sind.
So kriegt man im Glücksfall schon mal 400 Seiten gute Literatur für 3¤.
Gerade als Schüler und Vielleser fressen Bücher, die 15-25¤ kosten, ein herbes Loch in meinen Geldbeutel =/

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.09.2009 22:46:41 GMT+02:00
N. Gaul meint:
Ich stelle fest: Das letzte Buch von Charlotte Link ("Die Rosenzüchterin"), das zur DM-Zeit erschienen ist, hat damals 48,-- DM gekostet. Das sind umgerechnet 24,5420 Euro. (Die Preise kann man in den alten Spiegel-BEstesellerlisten nachlesen). Ich stelle fest: Das Buch ist sage und schreibe 0,40 Euro teurer als es zu DM-Zeiten gewesen wäre. Das entspricht doch tatsächlich 81 Pfennigen.
Die Hardcover bewegten sich seinerzeit in der Regel zwischen 39,80 DM (also 20,35 Euro) und 50 DM (der letzte George zur DM-Zeit kam sogar auf 54 DM (Das sind 27,60 Euro!!)

Soviel zur Frage: Wer hätte das zu DM-Zeiten bezahlt... Scheinber VIELE!, sonst hätten die Bücher sich nicht hundertausendfach verkauft.

Veröffentlicht am 04.09.2009 13:45:27 GMT+02:00
Murmeltier meint:
Ich finde es ebenfalls schade, dass "Das andere Kind" noch nicht als Taschenbuch vorliegt, denn ich kann mir ebenfalls keine gebundene Ausgabe zu dem Preis leisten. Wie lange müssen wir denn auf eine Taschenbuchausgabe warten - vielleicht liest das ja mal ein Verantwortlicher im Verlag?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.09.2009 18:37:05 GMT+02:00
Hopfennarr meint:
Genauso geht es mir auch! Allein der Preis hält mich bislang davon ab, dieses Buch zu kaufen! Ich fand schon die 21 Euro für Donna Leon immer unverschämt, aber das topt alles. Ich glaube, ich warte auf gute Gebrauchte oder auf das Paperback! LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2009 10:21:41 GMT+02:00
G.M. meint:
Hallo Dane,
ja, da kann ich mich nur anschliessen. Ich habe schon lange aufgehört, mir solch teure Bücher zu kaufen, man wird ja arm darüber! Aber wozu gibt es Bibliotheken? In meiner Stadt ist sie ganz ordentlich bestückt, auch neue Bücher sind recht schnell im Sortiment- und ich kann die Bücher, die ich unbedingt lesen möchte, aber ausgeliehen sind online vorbestellen- das kostet nur 1 Euro- und den leiste ich mir im Gegensatz zu 25¤ sehr gerne! So lese ich z.B. momentan "Daisy Sisters" von Mankell- der hätte nämlich ebensoviel gekostet wie Frau Links Buch!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.09.2009 20:24:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.09.2009 20:34:24 GMT+02:00
Hallo Uwe/Dane Marsh

Ich muss zugeben, über Ihren Beitrag und die zustimmenden Kommentare habe ich mich anfangs geärgert. Aber dann wurde mir klar, dass ich vor Kurzem ebenfalls noch nicht wusste, dass ...

... die überwiegende Mehrzahl der Autoren, deren Bücher zwischen 8 und 15 EUR verkauft werden, gar nicht vom Schreiben leben können. Man schätzt, dass dies ohnehin unter 10 % der Schriftsteller über mehrere Jahre hinweg schaffen.

Doch nun zum "unverschämten Preis". Wir sind uns gewiss einig, dass Schriftsteller die Preise ihrer Bücher nicht selbst festlegen?

Lassen Sie uns mal nachrechnen ...

Eine verkaufte Auflage von 10.000 bis 25.000 EUR gilt in Fachkreisen als Erfolg.
Angenommen, ein Bestsellerautor verkauft aber nun 250.000 Bücher pro Jahr (ehrlich, sehr viel mehr schaffen meist sowieso nur längst bekannte Mediengrößen wie Kerkeling oder Bohlen, warum, glauben Sie stellen in jeder Talkshow die C-Promis "Hans und Franz" ihre neuesten Bücher vor?), dann darf er sich im Folgejahr auf 10% des Verkaufspreises von, sagen wir einmal, 25,00 EUR für sein Hardcover freuen (die Rechnung ist hier vereinfacht dargestellt, für Paperbacks gibt's natürlich viel weniger %te weniger bekannte Autoren bekommen ebenfalls andere Verträge).

Macht ein Jahreseinkommen von 25.000 EUR. Bitte lesen Sie weiter. Das wiederum macht 2083 EUR pro Monat. (höre ich da mitleidiges Lachen der Besserverdiener?) Klingt aber trotzdem immer noch nicht schlecht? Dann ziehen Sie doch mal die Sozialbeiträge ab (2 x bitte, der Arbeitgeberanteil Ihrer Gehaltsabrechnung kommt ja auch dazu, denken Sie an Rentenvorsorge, Krankengeld oder AloGeld etc.) ... Klingelt was?

Die Schriftsteller sind gewiss nicht die Gewinner des Literaturgeschäfts. Aber bevor nun jemand die Verlage anfeindet, sollte er überlegen, dass dort sehr viele Menschen arbeiten. Auch sie möchten ihren Job behalten.

Und mal ehrlich.
25 EUR -- das sind viel Geld, keine Frage. Doch wer sich das dreimal pro Monat, so wie auch ich, nicht leisten kann, wartet halt ein Jahr bis ein Paperback herauskommt.

Ein Handwerker nimmt ca. 50 EUR, wenn er Ihnen den Wasserhahn richten soll, Das billigste Auto kostet ca. 10.000 EUR, ich habe meinen Panda für weniger als 10.000 DM gekauft und kurz vor der Abwrackpremie verschrottet. Für die Monatskarte zahle ich 80 EUR, früher hätte ich protestiert, wenn dafür jemand 160 DM verlängt hätte.

Und Autoren, glauben sie mir, brauchen auch Handwerker, fahren mit dem Auto oder mit Bus&Bahn (von der Dt. Bahn will ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst anfangen).

Auf Ihre Meinung gespannt
Carol

Übrigens:
27,5 Prozent aller Deutschen über 18 Jahren haben im letzten Jahr kein einziges Buch in die Hand genommen. DAS sollte uns Sorgen machen.

Wen's interessiert: bis zu einem Drittel der Selbstständigen (darunter auch Autoren und zunehmend freie Journalisten) droht Altersarmut, weil sie sich die Beiträge zu entsprechenden Versicherung schlichtweg nicht leisten können.

http://www.mediafon.net/meldung_volltext.php3?id=4aa7a6b65b77d&akt=news_versicherungen

Veröffentlicht am 16.09.2009 20:15:29 GMT+02:00
Sulamith meint:
Mir waren das Buch die 25 Euro wert. Ich habe mich lange darauf gefreut, und deshalb zahle ich den Preis auch gerne, obwohl es augenscheinlich viel ist.
Ich gönne mir gebundene Bücher als etwas Besonderes, obwohl ich nicht viel verdiene. Dafür schränke ich mich halt anderweitig ein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2009 18:09:57 GMT+02:00
G.M. meint:
@ Carol: ein sehr interessanter Beitrag, den man sich wirklich vor Augen führen sollte.
Wenn auch ich zu denjenigen gehöre, die hier über Buchpreise wettern, gehe ich als Alternative in eine
Bibliothek (und unterstütze diese dann damit!), dennoch geht es mir ebenso wie Fr. Matwijow-
ab und zu gönne auch ich mir ein neues Buch als Geschenk!
Und das ein nicht geringer Prozentsatz gar nicht liest, ist auch mir unvorstellbar.
Danke für diesen Beitrag!!

Veröffentlicht am 30.09.2009 14:14:46 GMT+02:00
Jade meint:
Hallo,
auch ich habe mir früher, als ich noch voll arbeitete und noch keine Kinderhatte, ab und zu mal ein neu erschienenes gebundenes Buch gegönnt. Für mich war dies dann eine ganz besondere Belohnung und ich freute mich darüber, daher machte ich mir über den Preis keine Gedanken. Weil es mir das Buch einfach wert war!
Heute muss ich mir darüber Gedanken machen, denn ich kann es mir, da ich weniger arbeite, nicht mehr leisten. Aber es gibt ja auch Alternativen. Ich für mich, muss nicht mehr die neu erschienen Bücher sofort lesen, ich warte eine Weile, dann erscheinen sie als Taschenbuch. Oder ich ersteigere tolle gebundene Bücher, gerade von Charlotte Link, für höchstens 4 Euro bei Ebay.
Aber jeder legt eben seine Werte anders, der eine investiert ein Vermögen in Bücher, der andere ins Auto oder in Kleidung!

Veröffentlicht am 11.10.2009 01:36:18 GMT+02:00
Schwedenfan meint:
Das so viele Deutsche anscheinend überhaupt nicht mehr lesen, hat mich auch überrascht. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Also in meinem Bekanntenkreis wird viel gelesen und über neue Bücher gesprochen und glücklicherweise auch ausgeliehen, denn ich denk mir auch oft, so viele Bücher wie ich lesen möchte, kann ich mir ja gar nicht leisten...

Bei Charlotte Links "Das andere Kind" bin ich mit 25 ¤ schon erschrocken, ich kann mir das einfach nicht leisten, immerhin wird man davon nicht satt (körperlich!!) und in 2 Tagen steht es sowieso im überquellenden Bücherschrank.

Also wollte ich mir das Buch in meiner Bücherei vorbestellen. Antwort:"Gerne, allerdings müssen Sie dann etwas warten, Sie sind die Zehnte auf der Warteliste!!!" Bei Ausleihfristen von 4 Wochen freu ich mich dann schon mal auf den Frühsommer...

Zum Glück gibts ja noch meinen Geburtstag im Januar...*grins*

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2010 14:00:21 GMT+01:00
Leseratte meint:
Selbst das Taschenbuch sollten Sie sich sparen! Weder die finanzielle, noch die zeitliche Investition haben sich gelohnt. Das Buch war eine einzige Enttäuschung für mich und gerne verweise ich auf den anderen post: Wer ermordete Amy Mills. Dieser Mord, der den Einstieg in das Buch darstellt - übrigens die einzige halbwegs spannende Sequenz - wird bis zum Schluss hin- und hergedreht, es tauchen ständige neue Verdächtige auf; aufgeklärt wird er allerdings nie! Nein, das war gar nichts, Frau Link. Meilenweit entfernt von der Qualität der Rosenzüchterin und ich ärgere mich, dieses Buch von einem Menschen geschenkt bekommen zu haben, der von meiner Bewunderung Charlotte Links weiß und sich das Geld mühsam gespart hat!
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Das andere Kind: Roman von Charlotte Link (Taschenbuch - 8. Dezember 2010)
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