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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einer der besten Indie-Filme/Dramen überhaupt,
Von
Rezension bezieht sich auf: The 24th day (DVD)
Vorweg: das einzige was ich wirklich schade finde ist die magere Ausstattung der DVD. Irgendwie ist man es schon gewohnt, dass es da mehr an Zusatzinformationen gibt. Das wäre bei diesem Film wirklich spannend gewesen.Zur Story: In einer Kneipe triff der smarte Dan (James Marsden, X-Men) auf den scheinbar weniger smarten, dafür toughen Tom (Scott Speedman, Underworld). In der Hoffnung auf einen netten One-Night-Stand folgt Dan Tom in dessen Apartment. Hier jedoch wird der Spieß umgedreht, Tom überwältigt Dan, fesselt ihn und erzählt, dass er HIV positiv ist. Dann entnimmt er Dan Blut, um es auf das HI-Virus testen zu lassen. Da er mit Dan vor einigen Jahren seinen einzigen homosexueller Kontakt hatte denkt Tom, dass er sich bei Dan angesteckt haben muss. Sollte Dan's Test positiv sein will Tom ihn umbringen, ist der Test negativ will er Dan gehen lassen. Sehr gut eingeschnitten in die Auseinandersetzungen zwischen Tom und Dan ist die Hintergrundgeschichte von Tom und wie es zu dieser Eskalation kommen konnte. Was dieser Film bietet ist ein brilliantes 2-Mann-Drama getragen von zwei Schauspielern, die man wirklich nie besser hat spielen sehen. James Marsden hat schon früher gezeigt, dass er sehr unterschiedliche Rollen spielen kann und seine schauspielerische Leistung in Disturbing Behaviour (Original-Version, nicht die gruselig schlecht geschnittene DVD-Version) und Interstate 60 fand ich sehr gut - aber nichts reicht an seine Performance in diesem Film heran. Auch Scott Speedmann, der eher aus dem Action-Genre bekannt ist oder aus dem abgedrehten Film Weirdsville läuft zu Höchstform auf. Da es sich bei dem Stoff um die Adaptation eines Bühnenstückes handelt lenkt nichts von den Interaktionen der beiden Hauptakteuere ab - es ist mehr wie ein hochkarätiges Theaterstück. Es handelt sich um einen Indie-Film mit geringem Budget der es schafft, einer der besten Filme der letzten Jahre zu sein und ein Thema behandelt , welches trotz aller Öffentlichkeit weiter auf dem Vormarsch ist und dem Film um so realistischer werden lässt. Eine DVD die in keiner Sammlung fehlen sollte und genau das richtige für einen Abend, wenn man ausnahmsweise mal den Kopf eingeschaltet lassen will beim Fernsehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
spannend und tiefsinnig,
Von Thorsten (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: The 24th day (DVD)
Nach einer durchzechten Nacht geht der gut aussehende Dan mit dem etwas rauer wirkenden Tom (Scott Speedman, "Underworld") nach Hause, da er auf Sex hofft. Dort angekommen wird der überraschte Dan von Tom an eine Stuhl gefesselt, da er ihn beschuldigt vor einigen Jahren schon mal im Vollsuff Sex gehabt zu haben und er deshalb Aids hat. Seine Frau hat es dadurch auch bekommen und ist schon tot! Er nimmt Dan Blut ab, lässt es testen und wenn er positiv ist, will er ihn töten. Der Titel "The 24th Day" ist auf das Ergebnis des ersten Testes bezogen. Was folgt, ist ein spannendes, dialogstarkes Kammerspiel um Schuld und Sühne. Es gibt spannende Wendungen die hier nicht verraten werden sollen, aber der Film ist kein Effektkino und besser als blutiger Horrorschund. Aids kann jeden treffen und viele Menschen verhüten nicht oder nicht mehr, da die Immunschwäche in der Öffentlichkeit und besonders bei vielen Jungendlichen nicht mehr ernst genommen wird. So gesehen ist der Film viel realistischer als jeder Horrorfilm, da solch eine Handlung in irgendeiner Form passiert ist und jeden Tag sich Menschen anstecken. Verhütung spielt oft keine Rolle, "The 24th Day" ist ein spannender Thriller mit guten Schauspielern und einer verdammt wichtigen Botschaft,. Den Streifen sollte man sicherlich gesehen haben sollte, aber wenn man die Handlung weiß, wird man die DVD sicherlich nicht mehrfach schauen. Der Regisseur hat das ursprüngliche Theaterstück gut auf die Leinwand transportiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nichts für Voyeure,
Rezension bezieht sich auf: The 24th day (DVD)
Wer erwartet, viel nackte Haut zu sehen, ist bei diesem exquisiten Film total fehl am Platz. Getragen von der brillanten Schauspielkunst der beiden Akteure entwickelt der Autor/Regisseur Tony Piccirillo ein Seelenszenario, das in seiner breit aufgefächerten Vielfalt mitreißend ist. In den unglaublich stimmigen und tiefgehenden Dialogen wird jeder Aspekt zwischenmenschlicher Bedürfnisse, Nöte und Sehnsüchte angesprochen, werden Eitelkeiten, Lügen und Selbstgefälligkeiten bis hin zur nackten Existenzangst entblößt. Das ist kein Film für die breite schwule Clientele, sondern ein auf zwei handelnde, miteinander um Selbstschutz ringende Personen beschränkter, grandios geschriebener und außerordentlich treffend inszenierter Dialog, den man gesehen haben sollte, wenn man Wert auf einen außergewöhnlichen, in allen Aspekten einzigartigen Film legt.
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