Aus der Amazon.de-Redaktion
Kevin Bacon und Charlize Theron spielen die Hauptrollen in diesem überdurchschnittlich intelligenten Kidnapping-Thriller. Joe (Bacon), Cheryl (Courtney Love) und Marvin (Pruitt Taylor Vince) sind ein eingespieltes Team mit einem perfekten Plan. Bis sie auf eine erfolgreiche und ungemein lebhafte Jungfamilie stoßen. So weit, so gut. Obwohl der Film auch auf Altbewährtes zurückgreift, folgt
24 Stunden Angst ganz sicher nicht dem vorhersehbaren Muster vieler Suspense-Streifen. Im Gegenteil: es gibt durchaus eine Reihe origineller Drehbucheinfälle zu bestaunen.
Wichtiger wiegt jedoch die Entscheidung bei der Zeichnung des skrupellosen Gegenspielers nicht auf die häufig zu beobachtende Praxis zurückzugreifen, den bösartigen Aspekt einer solchen Figur grundsätzlich abzuschwächen bzw. zu ironisieren. Joe ist vielmehr gemein und niederträchtig, auf eine realistische, nachvollziehbare Weise. Selbst unsere Helden entdecken überraschend sadistische Züge an sich selbst. Gegen Ende mag der Film ins Groteske abgleiten, wenn beinahe jede der Hauptfiguren kaum motivierte Handlungen vollführt. Zu diesem Zeitpunkt ist man jedoch schon längst derart stark in die Geschichte involviert, dass man sich nur noch freudig im Sessel zurücklehnt und genießt. --Ali Davis
Kurzbeschreibung
"Während sich Star-Mediziner Will Jennings auf einem Ärzte-Kongress feiern lässt, wird seine Tochter Abby gekidnappt. Der Entführungsplan ist unglaublich raffiniert ausgeklügelt, abslolut unbarmherzig und konfrontiert die Eltern mit dem Schlimmsten: binnen 24 Stunden muss das Lösegeld übergeben sein oder ihre Tochter stirbt! Doch das vermeintlich perfekte Verbrechen gerät außer Kontrolle: Joe, der Kopf der Entführer, und Mutter Karen liefern sich einen Machtkampf, der gefährlich erotische Züge annimmt und zeigt, dass sie sich keinesfalls mit der Rolle des pefekten Opfers zufriedengeben will..."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: In technischer Hinsicht eine sehr überzeugende Produktion. Die Kommentarspuren (Autoren/Regisseur) gehen auf den zeitlichen Druck, unter dem der Film entstand, und sehr detailliert auf die Figurenzeichnung ein. Das alternative Ende ist unserem Test-Team etwas schleierhaft geblieben, aber verraten wir nicht zu viel...Akurates Agieren der Darsteller und ein Drehbuch voller überraschender Details vermögen es durchaus, dem Film eine spannende Rasanz zu verleihen. Wenn die Kameraarbeit etwas zuschauerfreundlicher wäre, würde der Film noch mehr Spaß machen.sehenswert.MO
Bild: Das enervierende an der Optik des Filmes ist der exzessive Einsatz der Handkamera. In Verbindung mit viel zu rasanten Schnitten verwirrt das. Wie dem auch sei, das Mastering ist der scheußlichen Kamerastilistik bestens gewachsen (00.12.47, sehr hektische Kamera). Die Tiefenschärfe verliert auch in Totalen nicht ihren Biss (00.13.24, Tagungsteilnehmer). Rauschen tritt nur in Problemszenen mit Beige- und Grautönen auf und dann in einer sehr feinkörnigen Ausprägung (00.48.46, Badezimmer). Stabil, farbtreu, scharf: sehr gelungen.
Ton: Der Sound ist weiträumig und transparent angelegt. So wie man dies von einer aktuellen Big-Budget-Produktion erwarten darf. Eine durchsichtige Musikmischung (00.49.32) gepaart mit einer lebendigen Ambienz liefert satten, resoluten Kinoklang. Die Stimmen sind in beiden Sprachversionen vorbildlich in Volumen und Raum-Integration. Allerlei kleine Effekte wie Uhrenticken etc. (01.14.35) verlebendigen den Ton noch ... feine Arbeit. --movieman.de
VideoMarkt
24 Stunden nach der Lösegeldübergabe soll die entführte Abby wieder zu ihren Eltern zurückkehren. Die Stunden dazwischen verbringen drei ungewöhnliche Duos miteinander. Kidnapper Joe passt auf Abbys Mutter Karen auf, die er auch zu vergewaltigen versucht. Joes durchgeknallte Frau Cheryl spielt Wachhund für Karens Mann Will und der leicht debile Marvin hält Abby in Schach. Unerwartet fügt sich die Familie aber nicht in die ihr zugedachte Rolle und es entbrennt ein gefährliches Kräftemessen zwischen Tätern und Opfern.
Video.de
Die tolle Besetzung und eine hervorragende Kameraarbeit zeichnen Luis Mandokis ("Angel Eyes") gelungenen Psychothriller aus. Versiert beweist der Regisseur in seinem atmosphärisch beklemmenden Krimi, dass er auch im Hochspannungs-Genre zu Hause ist. Psycho-Biest Courtney Love und ihr diabolischer Komplize Kevin Bacon überzeugen als imposanter Gegenentwurf zur Vorzeigefamilie Charlize Theron, Stuart Townsend und Dakota Fanning ("Ich bin Sam"). Ein Muss für Fans soliden Nervenkitzels.
Blickpunkt:
Der eher für romantische Schnulzen bekannte Regisseur Luis Mandoki ('Angel Eyes', 'Message in a Bottle') überrascht mit einem soliden Entführungsthriller, der ein vertracktes psychologisches Spiel zwischen Opfer und Täter, einen fulminanten Action-Showdown und vier attraktive Hauptdarsteller vorweisen kann: Ehepaar Charlize Theron und Stuart Townsend stehen als Eltern Courtney Love und Kevin Bacon als skrupellosem Entführerpärchen gegenüber, dessen perfekt ausgeklügelter Plan schließlich mit den eigenen Waffen geschlagen wird.[BR][BR]Das von Greg Isle auf Grundlage seines Romans '24 Hours' adaptierte Drehbuch ragt dabei dank eines so spannenden wie interessanten Ploteinfalls aus dem Genreangebot heraus: Ein dreifach bewährter Entführungsplan, dessen Ziel stets eine wohlhabende Familie, ein Kind gewissen Alters und eine Mutter von gewisser Attraktivität vorsieht, hat in diesem Fall nicht nur das Asthmaleiden des Entführungsopfers übersehen, sondern gleichzeitig nicht mit der heftigen Konfrontation mit den Eltern gerechnet. Aus der eigentlichen Absicht ergeben sich damit drei Paar-Konstellationen, in denen sich Täter und Opfer jeweils 24 nervenaufreibende Stunden lang im Bemühen um die Kontrolle über die Situation gegenseitig belauern. [BR]Nach genau einem Tag und der Übergabe einer Lösegeldsumme von $250.000 will Kidnapper Joe Hickley (Kevin Bacon) die kleine Abby Jennings (Jungstar Dakota Fanning aus 'I Am Sam') wieder zurück in die Arme ihrer Mutter Karen (stark: Charlize Theron) und ihres Vaters Will (Stuart Townsend, sehr bemüht um Glaubwürdigkeit als erfolgreicher Arzt, Wissenschaftler und Familienvater) übergeben, der sich im Moment der Entführung auf einer Geschäftsreise befindet. Während Joe in diesem Zeitraum Karen nicht aus den Augen lässt, hält seine durchgeknallte Ehefrau Cheryl (auf den Punkt besetzt: Courtney Love) den aufgelösten Vater in seinem Hotelzimmer in Schach, derweil Joes leicht beschränkter und beleibter Cousin Marvin (Pruitt Taylor Vince) das Kind an einem geheimen Ort versteckt. Bleibt einer der im Dreißigminutentakt verabredeten Anrufe seines 'Bosses' aus, muss Marvin umgehend die kleine Abby töten. Doch: Karen kämpft entschlossen mit allen Mitteln und Reizen und versucht, den Spieß umzudrehen, als deutlich wird, dass Joes Plan offensichtlich die Vergewaltigung der Mutter einschließt; ebenso findet Will parallel die Schwachstelle in Cheryls Vergangenheit, die sich schnell zu seinem Vorteil ausspielen lässt - und selbst der naive Marvin ist schließlich hin- und hergerissen zwischen den Anweisungen seines Cousins und der Sympathie für die leidende Abby.[BR]Mit Hilfe ausgezeichneter schauspielerischer Leistungen und brillanter Kameraarbeit kreiert Regisseur Luis Mandoki eine düstere, unsichere und ruhelose Atmosphäre, emotional dicht und spannungsintensiv, die lediglich gen Ende der Unglaubwürdigkeit erliegt und die Lösung des Plots in einer haarsträubenden Verfolgungsjagd mit einem Wasserflugzeug und zwei Autos explodieren lässt. Dass der Film an den U.S.-Kinokassen so gar kein Feuerwerk der Begeisterung entfachte, mag tatsächlich weniger an der zeitweise vorhersehbaren Story, als an deren dramatischem Realitätsbezug zum Zeitpunkt des Starttermins liegen. Nachdem bereits nach einer Woche Drehzeit Kameramann Piotr Sobocinski ('Kopfgeld') am Set verstarb und Frederick Elmes einsprang, erwies sich als weitaus größeres Problem die Tatsache, dass die nach einer Reihe bestürzender realer Fälle gegenüber dem Thema Kindesentführung äußerst sensibilisierte amerikanische Bevölkerung kein Interesse daran verspürte, dieses auch noch zum abendlichen Unterhaltungsprogramm zu machen. cm.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Action geladener Entführungs-Thriller, in dem ein Paar nur 24 Stunden Zeit hat, ihre Tochter wiederzubekommen.
Kurzbeschreibung
Während sich Star-Mediziner Will Jennings auf einem Ärzte-Kongress feiern lässt, wird seine Tochter Abby gekidnappt. Der Entführungsplan ist unglaublich raffiniert ausgeklügelt, abslolut unbarmherzig und konfrontiert die Eltern mit dem Schlimmsten: binnen 24 Stunden muss das Lösegeld übergeben sein oder ihre Tochter stirbt! Doch das vermeintlich perfekte Verbrechen gerät außer Kontrolle: Joe, der Kopf der Entführer, und Mutter Karen liefern sich einen Machtkampf, der gefährlich erotische Züge annimmt und zeigt, dass sie sich keinesfalls mit der Rolle des pefekten Opfers zufriedengeben will...
Produktbeschreibungen
Während sich Star-Mediziner Will Jennings auf einem Ärzte-Kongress feiern lässt, wird seine Tochter Abby gekidnappt. Der Entführungsplan ist unglaublich raffiniert ausgeklügelt, absolut unbarmherzig und konfrontiert die Eltern mit dem Schlimmsten: binnen 24 Stunden muss das Lösegeld übergeben sein oder ihre Tochter stirbt!
Doch das vermeintlich perfekte Verbrechen gerät außer Kontrolle: Joe, der Kopf der Entführer, und Mutter Karen liefern sich einen Machtkampf, der gefährlich erotische Züge annimmt und zeigt, dass sie sich keinesfalls mit der Rolle des perfekten Opfers zufriedengeben