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Kundenrezensionen

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am 16. März 2006
Ich bin von der ersten Folge an ein riesiger 24-Fan und habe schon voller Vorfreude auf die 4 Staffel gewartet und das Warten hat sich mal wieder mehr als gelohnt!!!!
Auch hier wird das überragende Niveau an Spannung, unerwarteten Wendungen und Aktion weiterhin gehalten, wenn nicht sogar noch getoppt! Alles spielt sich in einem solch rasenden Tempo ab, dass man selbst nach dem Anschauen absolut aufgedreht ist (mir ging es jedenfalls so).
Auch die Schauspieler sind mal wieder einsame Spitze, allen voran Kiefer Sutherland!!! Ich bin der Meinung, dass kein anderer die Rolle des Jack Bauer besser spielen könnte, als er es tut. Man zittert, fiebert und leidet mit ihm und er überzeugt von der ersten Sekunde. Doch auch die anderen sind nicht zu verachten und zusammen mit diesem tollen Drehbuch machen sie diese Serie so brillant, dass auch die vierte Staffel einfach nur absolut süchtig machend ist!!
Wenn es nicht so schade wäre, dass diese lang ersehnte Fortsetzung dadurch umso schneller vorbei wäre, hätte ich die 24 Stunden glatt in einem weggucken können, doch ich habe sie mir aufgespart und sie langsam genossen, immerhin ist die Zeit bis zur 5. Staffel noch ganz schön lang. Ich freue mich aber jetzt schon drauf!
Bis dahin rate ich aber jedem, der es (für mich unerklärlicherweise) noch nicht hat, unbedingt Staffel 1-4 anzusehen!!!!
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am 6. Juni 2005
Es gibt also doch noch Überraschungen. Nach einem teilweise etwas schwächelnden Tag 3 hatte ich meine Erwartungen für den Nachfolger schon ein wenig herunter geschraubt. Auch die Macher haben wohl erkannt, dass sie ihrem eigenen Anspruch, immer besser zu werden, nicht ganz gerecht geworden sind. Also sollte alles neu werden. Fast die komplette Cast wurde ausgetauscht, Jack muss bei der CTU seinen Hut nehmen, arbeitet nun für den Verteidigungsminister und hat auch eine neue Freundin - die Tochter seines Chefs. Tag 4 beginnt, Schläferzellen werden aktiviert und es dauert keine Stunde, bis Jack wieder mittendrin ist in der CTU und der terroristischen Konspiration. Er bricht kaum überraschend wieder alle Regeln, ist auf sich allein gestellt und muss um Personen bangen, die ihm sehr wichtig sind.
Die ganz große Revolution bleibt also aus. 24 erfindet sich konzeptionell nicht neu - wie auch? Und irgendwie ist das gut so. Entgegen aller Erwartungen befindet sich die vierte Staffel von Beginn an auf der Überholspur und schon nach vier, fünf Stunden hat man den Eindruck, sie liegt uneinholbar vorn. Die grundsätzlich neue Ausgangssituation und vielleicht auch der Erfolgsdruck scheinen die Kreativität der Autoren mächtig beflügelt zu haben. Der Geist des Neuen, Frischen ist mit der ersten Staffel vergleichbar. Der Plot ist dermaßen rasant, dass man wie bei Staffel Zwei kaum Zeit hat, um Luft zu holen. Dramatik und Tiefgang sind ergreifend und erschütternd wie in Staffel Drei. Und wer dachte, das Ausmaß der Bedrohung aus den vorangegangenen Staffeln sei nicht mehr zu toppen, der wird sich wundern. Gleichzeitig ist Tag 4 gespickt mit vielen kleinen Ideen, die ein teilweise brillantes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Jack und den Terroristen ergeben.
Soweit wirkt die neue Staffel stimmiger denn je, größere Ausfälle gibt es diesmal keine, und man hat dennoch nie den Eindruck, die Crew hätte krampfhaft versucht, alles noch krasser und schneller und extremer zu machen. Es entwickelt sich wie selbstverständlich aus der Story heraus und führt zu einem beklemmenden Realismus, der fesselnder ist als die Echtzeit an sich. Getragen wird alles einmal mehr von großartigen Schauspielern, wobei wieder einmal Kiefer Sutherland alles überragt - einfach unglaublich, wie er dem eigentlichen stereotyphaften Charakter eines Geheimagenten jedes Mal neue Aspekte abgewinnt.
Klar, 24 hat auch diesmal wieder eigene Gesetze bezüglich Zeit und Raum, moralisch ist vieles äußerst zweifelhaft, und political correctness kann man den Autoren diesmal auch nicht gerade nachsagen. Wer schon mit Tag 2 und 3 nicht mehr viel anfangen konnte, wird wohl auch hier nicht glücklich werden. Fans allerdings können sich auf eine Staffel freuen, welche die besten Elemente der drei Vorgänger vereint und sinnvoll mit neuen Elementen ergänzt, so dass eine unwiderstehliche Mischung herauskommt, die schnell mitreißt und nicht wieder loslässt. Unbedingt zugreifen - es lohnt sich mehr denn je!
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Zum vierten Mal erlebt Jack Bauer den längsten Tag seines Lebens. Dabei fängt dieser ganz harmlos an. Jack, der inzwischen für den Verteidigungsminister der USA arbeitet, hat ein Verhältnis mit dessen Tochter Audrey Reines. Während Audrey mit ihrem Vater an einigen Besprechungen teilnimmt, hat Jack einen Termin bei der CTU, genauer gesagt bei deren neuer Chefin Erin Driscoll, die Jack seinerzeit wegen seiner Drogensucht aus dem Dienst entlassen hat. Plötzlich geschieht das Unfassbare: Audrey und ihr Vater werden entführt. Jack heftet sich an die Fersen der Entführer, um Audrey und ihren Vater zu retten. Schon bald wird klar, dass dies nur der Anfang einer groß angelegten Terrorserie ist, mit der die USA in die Knie gezwungen werden sollen. Denn der eigentliche Drahtzieher Habib Marwan hat viel größere Pläne, als lediglich eine Entführung.

Auch die vierte Staffel beweist eindrucksvoll, warum 24 die augenblicklich beste TV-Serie ist. Keine andere Serie schafft es so komplex den Zuschauer an den Bildschirm zu fesseln. Immer wenn man glaubt, der Fall sei gelöst, nimmt die Handlung eine überraschende Wendung und führt in die nächste Sackgasse. Dabei muss Jack Bauer einmal mehr bis an seine Grenzen gehen.

Obwohl viele bekannte Gesichter auftauchen, wurde ein Erneuerungsprozess eingeleitet, um die Spannung auch für die nächsten Staffeln zu garantieren. Jack erhält Unterstützung von Tony Almeida, Michelle Dessler taucht in Folge 12 auf und auch Ex-Präsident Palmer, wie immer grandios dargestellt von Dennis Haysbert, spielt eine kleine, aber entscheidende Rolle. Auch Mary Lynn Rajskub als Chloe OŽBrian ist wieder mit dabei und wird schon in dieser Staffel als feste Größe im 24-Team etabliert. Es sind aber vor allem die neuen Charaktere, die diese Staffel zu einem Erlebnis machen. Gregory Itzin als überforderter Vizepräsident Charles Logan ist dabei ebenso überzeugend wie Kim Raver als Audrey Reines, die im Verlauf dieses Tages eine gänzlich andere Seite von Jack Bauer kennen lernen wird. Auch Roger Cross als CTU-Agent Curtis Manning ist eine feste Größe für die nächste Staffeln.

Inhaltlich ist Season 4 die kompromissloseste, brutalste aber vielleicht auch deshalb bisher beste Staffel der Serie. War in Season 2 noch die Nebenhandlung um Jacks Tochter Kim etwas störend und Jack Bauer in Season 3 trotz erlittener Folter und Drogenentzug schier unbesiegbar, so konzentriert sich diese Staffel konsequent auf ihren Hauptstrang und jagt dabei von einem Höhepunkt zum nächsten. Dabei muss Jack ein ums andere Mal Entscheidungen treffen, die gerade sein Verhältnis zu Audrey schwer belasten. Überhaupt wirkt Jack Bauer in manchen Szenen verletzlicher, als in den bisherigen Staffeln. Womit wir auch bei dem Mann wären, der durch diese Serie seine Karriere in ungeahnten Höhen aufsteigen lässt. Mehrfach hat Kiefer Sutherland betont, dass Jack Bauer die Rolle seines Lebens ist. Eine Aussage, die man ihm gerne abnimmt, denn man merkt ihm die Spielfreude in jeder einzelnen Szene an. Sicher ist er für die Serie ein absoluter Gewinn, ihn aber allein verantwortlich für den Erfolg zu machen, wäre sicher nicht gerecht, denn der Erfolg von 24 liegt vor allem in dem perfekten Zusammenspiel von Drehbuch, Regie und Darstellung.

Technisch bietet diese DVD-Box den gewohnten Standard. Als besonderes Schmankerl liegt eine DVD mit gut dreistündigem Bonusmaterial bei. Neben einer exklusiven Vorschau auf die fünfte Staffel (die durchaus noch etwas länger hätte sein können) kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen oder 40 nicht verwendete Szenen, wahlweise mit Audio-Kommentaren, erleben. Die 24-Kurzfilm-Episoden 24-Verschwörung, sowie das Musikvideo zu dem Soundtrack The longest Day runden diese Bonus-DVD ausgezeichnet ab. Leider ist das gesamte Bonusmaterial nur auf Englisch verfügbar, was den Spaßfaktor leider etwas minimiert. Vielleicht wäre es ja möglich, das Bonusmaterial wenigstens mit deutschen Untertiteln zu versehen.

Insgesamt ist den Machern von 24 mit Season 4 wieder einmal ein absoluter Volltreffer gelungen. Gerade die letzten vier Folgen dieser Staffel zählen zu den absoluten Highlights der gesamten Serie. Einmal mehr zeigt 24, dass es die innovativste und spannendste Serie im Fernsehen ist, die auch in der vierten Auflage nichts an Qualität eingebüßt hat. Man darf gespannt sein, wie den Machern der Sprung in die mehrfach ausgezeichnete Season 5 (augenblicklich bei RTL2 im Programm) gelingt, die voraussichtlich im April/Mai in Deutschland auf DVD erscheint.
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am 7. März 2006
Es ist einfach unglaublich wie die Macher das Niveu dieser Serie konstant halten können. 24 ist ein Meilenstein der TV Geschichte und das beste was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Natürlich gibt es auch in der 4 Staffel bekannte Muster aber das ist ja auch das wofür man die Serie lieben tut. Kiefer Sutherland hat die Rolle seines Lebens gefunden. Staffel 4 fängt gleich mit einem Knall an und steigert sich permanent.Geschickt werden lieb gewonnene Charaktere wieder in die Handlung eingebaut und es gibt coole Verweise auf frühre Staffeln. Die letzten 5 Folgen sind unglaublich intensiv und die Staffel hat meiner Meinung nach das genialste Ende aller 24 Seasons bisher.
Wer 24 noch nicht kennt sollte das schnellstens nachholen und sich die Staffel 1-3 anschauen, ich garantiere das man nicht davon loskommt!
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am 2. Juni 2006
Alle Kritiker der 4. Staffel haben Recht: die elende Herumfolterei, die widerliche Charakterisierung des Anwalts von "Amnesty Global", der erbärmliche Hurra-Patriotismus macht die Serie richtig reif für Bushs Amerika. Und dann die internen losen Enden: Wo bleibt Berooz (man sieht es in den leider entfallenen Szenen)? Warum schiebt man den Überfall auf das Konsulat nicht einfach Marwan in die Schuhe? Wieso hat Marwan amerikanische Helfer? Was geschieht mit Erin? Warum wird von vorneherein klar, wer der 'Maulwurf' ist (denken wir hier mit schaudernder Freude an Nina)?

Und trotzdem ist die 4. Staffel wieder ein absolutes Highlight im medialen Fiction-Zirkus. Die Story baut schrittweise eine atemlose Spannung auf und lässt dann nicht mehr los, die Cliffhanger sind prima ausgedacht, die Wendungen der Handlung sind clever konstruiert (z.B. das Wiederauftauchen Tonys, Paul, der mistige Präsident Logan), die privaten Themen sind gut und plausibel eingebaut (Audrey, Erins Tochter, Edgars Mutter, die wieder aufflammende Liebe zwischen Tony und Michelle...; denken wir dabei nur an das endlose Gesülze um Kim in der 2. Staffel!). Und, was mir besonders gefällt, die Staffel hat mit Edgar und Cloe zwei Darsteller, die so gar nicht in das Klischee des schönen Hollywood hineinpassen, sondern genauso krass aussehen wie Du und ich (na gut: wie Du). Also ist die 4. Staffel für mich wieder ein Meisterstück.
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am 5. August 2008
Man weiß wieder einmal nicht so richtig, was man von der vierten Staffel von "24" halten soll. Auf der positiven Seite steht, dass die Story wie immer super spannend ist (merkt man spätestens, wenn es schon halb zwei Uhr nachts ist und man sich sagt: Okay, dies ist jetzt aber wirklich die letzte Folge, de ich mir heute anschaue ....) und dass das Casting wieder einmal großartige Arbeit geleistet hat. Von der Dramaturgie her ist vieles viel besser gelungen als speziell bei der sehr durchwachsenen dritten Staffel, bei der man sich in überflüssigen und schlecht motivierten Nebenhandlungen verlor, die plötzlich irgendwo im Nichts verschwanden. Statt eines "Vormittagsabenteuers" und einer Hauptgeschichte bekommt der Zuschauer vier etwa gleichrangige Handlungen geboten, die locker, aber recht gelungen miteinander verbunden sind. Damit Hand in Hand geht übrigens ein in ungewöhnlich hoher Frequenz stattfindender Austausch der Charaktere, wodurch sich immer wieder interessante dramaturgische Wendungen ergeben (z.B. durch den Wechsel von Präsident Keeler zu Präsident Logan).

Leider geht das hohe Erzähltempo auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Mit "Echtzeit" (immerhin der Grundidee der ganzen Show) hat die Sendung nichts mehr tun - Fahrten von A nach B dauern grundsätzlich nicht länger als dreieinhalb Minuten, und komplexe Verschlüsselungsalgorithmen werden in atemberaubendem Tempo geknackt. Andere grundsätzliche, teilweise auch dem TV-Format geschuldete Schwächen hat die Staffel von ihren Vorgängern übernommen: Terroristen, von denen zu Beginn noch kein Geheimdienst je etwas gehört hat, verfügen plötzlich über grenzenlose Mengen an Mensch und Material und kennen z.B. sogar die Frequenz des geheimen Peilsenders, der im Atomkoffer des US-Präsidenten versteckt ist. Nur gut, dass sich CTU mit einer Tastenkombination wahrscheinlich auch auf der Armbanduhr meiner Oma einhacken könnte. Ein Hoch auf den Patriot Act.

Wenn man sieht, wie hervorragend die Mitglieder der CTU-Familie ausgearbeitet sind, dann wundert man sich, wie klischeehaft eindimensionl die "Bösen" handeln (wie z.B. der arabischstämmige Vater, der plötzlich ganz scharf darauf ist, seinen eigenen Sohn zu erschießen). Leider liegt das nicht nur daran, dass man für TV-Sendungen die Verhältnisse nun mal etwas klarer getrennt als im Kino darstellen müsste. Es liegt eben auch daran, dass der für seine erzreaktionäre Haltung berüchtigte Fox-Kanal und die zugehörige Murdoch-Presse seinerzeit zu den tollwütigsten Verfechtern des Irak-Krieges gehörten und bis heute gehören; ganz offenbar soll die fehlende Legitimation für diesen Krieg durch mittelalterlich anmutende Rachepropaganda übertüncht werden. Wenn seriös wirkende Anzugträger wie Dennis Haysbert (Ex-Präsident Palmer) mit verantwortungsvoller Miene anmahnen, "Lassen Sie unsere Leute ihre Arbeit machen", dann heißt das im Klartext: In Zeiten des Terrors ist Foltern erste Bürgerpflicht. Keiner wird verschont, weder Arbeitskollegen noch Minderjährige und noch nicht einmal die eigenen Kinder. Alles scheinbar gerechtfertigt durch herbeikonstruierte Dilemmas und den angeblichen Zeitdruck. Dagegen zu protestieren wagen höchstens degenerierte Schwule (wie der Sohn des Verteidigungsministers) oder hysterische Waschlappen (wie der Vizepräsident). Am ehesten verkörpert noch Jack Bauers Freundin Audrey Raines das edle und idealistische Amerika, aber letztlich tritt auch sie beiseite und lässt ihn tun, was ein wahrer Mann (angeblich) tun muss. Zwar verzichtet die vierte Staffel auf den voyeuristischen Sadismus anderer Folgen (z.B. Hinrichtung von Ryan Chapelle in Staffel 3), dafür wirkt die Story streckenweise wie ein Rechtfertigungsvideo für Guantanamo-Wärter.

Man traut seinen Augen kaum und erahnt spätestens jetzt die politische Intention des Senders, als in einer Folge plötzlich ein Anwalt in der CTU-Zentrale aufmarschiert und die Freisetzung eines Terroristen fordert. Dieser Anwalt arbeitet für "Amnesty Global" (womit natürlich "Amnesty International" gemeint ist) und erinnert im Habitus eher an einen zugekifften Gebrauchtwagenhändler. Eine Menschenrechtsorganisation, die als schmieriger Handlanger der Unterwelt diffamiert wird - so weit ist es mit Teilen Amerikas also gekommen. Spätere Generationen werden sich für die Szene hoffentlich in Grund und Boden schämen.

Noch einmal, filmisch gesehen ist "24" für eine TV-Serie von hoher, ja von überragender Qualität - deswegen gebe ich auch immerhin drei Sterne. Politisch gesehen kann ich aber nur so viel sagen: wäre dieselbe Serie in China oder im Iran produziert und ausgestrahlt worden, hätten sich jene reaktionären Kreise in den USA am lautesten darüber echauffiert, die es der eigenen Bevölkerung als Zeichen von patriotischem Geist verkaufen. Wenn zwei dasselbe tun, ist es eben offenbar noch lange nicht dasselbe.
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am 12. Januar 2007
Mit gewissen Vorbedenken ging ich an die 4. Staffel von 24 heran - zuviele hatten mich gewarnt, man könne den Eindruck bekommen, als hätte das Pressekorps des Präsidenten die Drehbücher verfasst. Am Ende muss ich sagen - weit besser als erwartet (also wie Angela Merkel ^^ schönen Gruss an Volker Pispers *fg*): Die Plots sind abwechslungsreich, die Feinde allesamt pöse pöse pöse(Zudem habe ich eine gewisse Schwäche für Arnold Vosloo, der einen grandiosen Bösewicht abgibt, allerdings nicht an Saunders aus Staffel 3 anreicht)und das mehr oder minder am Anfang ausser Jack Bauer kein wirklich bekanntes Gesicht bei ist, schadet der Serie nicht wirklich. Auch das Grundkonzept von mehreren Anschlägen im Vergleich zu den grossen Handlungsbögen der ersten Staffeln setzt einen guten Kontrapunkt.

Natürlich gibt es einiges auszusetzen - die Folterpraxis der CTU wurde ja schon angesprochen, aber gerade die trifft ja immer den Falschen bzw. hat keinen Erfolg (jedenfalls kann ich spontan 3 Leute aufzählen, wo es so war, aber nicht ein einziges Mal, wo's wirklich geklappt hat...)- ob dies den Autoren bewusst war ? EIn Schelm wer Böses dabei denkt.

Auch bei manchen Episoden habe ich mich köstlich amüsiert, etwa [ACHTUNG SPOILER] wenn der "sich selbst befreiende" Verteidigungsminister in bester Rambomanier versucht, sich den Weg freizuschiessen und mal eben 2 Terroristen abknallt. Die gibt es eh wie Sand am Meer (muss Marwan im Sonderangebot erstanden haben, würde auch ihre Befähigung erklären sich totschiessen zu lassen - höchstens Sturmtrooper sind darin "effektiver"). Ebenso unvermeidbar sind Logiklöcher in der Handlung - der Override braucht ca. 3 Stunden um 5 Kraftwerke in Gefahr zu bringen aber kaum 10 Sekunden um schwupps di wupps alle Kraftwerke wieder zu retten - schon ne sichere Sache, son' Atomreaktor.

Auch gibt es die vorkommenen Füllepisoden - und -Momente, die z.T. gelungen (der Verlust persönlicher Angehöriger der CTU-Leute), z.T. gelungen aber hanebüchend unlogisch sind (warum die Waffenfirma durchdreht und ihre Existenz dadurch schützen will, indem sie mal eben ne Bombe zündet und ihren Block mit Killerkommandos (!) unsicher macht ist zwar blendend unterhaltsam, doch rational schlicht unerklärlich).

Und das Marwan ungefähr 5x entkommt, ist war o.k. (show must go on) aber vielleicht doch 1 oder 2 mal zuviel - fand ich in Season 3 besser gelöst.

[Spoiler Ende]

Aber nach dem ganzen Gemäkel sei dennoch hervorgehoben, eine gute Staffel, die einen Stern wegen dem oben gesagten abzeogen bekommt und noch einen Stern weil von dem Ende (Staffel 1), der Story (Staffel 2) und den Einzelepisoden (Staffel 3) die vorhergehenden Episoden mehr zu bieten haben.
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am 13. Juli 2005
Da sollte man meinen, dass sich das 24-Format langsam erschöpft, mit jedem Male unglaubwürdiger wird (warum passiert es immer dem gleichen Kerl, dass ihm genau (!) 24 Stunden bleiben um einen geplanten Terroranschlag abzuwehren?) oder einfach die Story allzu bekannt ist.
Komischerweise trifft etliches davon auf 24 zu und dennoch ist jede neue Staffel ebenso spannend wie die vorhergegangenen. Das Geheimnis der Serie liegt nicht unbedingt in der Story, sondern ist - neben der temporeichen Inszenierung - vor allem in dem tollen Schauspielensemble von 24 zu suchen, allen voran Kiefer Sutherland.
Präsidentenattentat, Atombombe, Giftanschlag oder Raketenbeschuss, all das kennt man zuhauf und hat es oft gesehen. Einen Charakter wie Jack Bauer und sein Team aber nicht.
Wenn man die ersten beiden Folgen der 4. Staffel gesehen hat und Jack Bauer - unter Recht dubiosen Umständen - wieder bei der Terroreinheit CTU eingestiegen ist, sozusagen als Freelancer (Räusper), denkt man: "Ok, here we go again! Und was kommt jetzt?" - Tja, und da schnappt die Falle auch schon zu, denn ohne es zu wissen, fiebert man bereits der dritten Folge entgegen und hat bereits einige emotionale Momente mit den Hauptdarstellern durchlebt, die einen einfach nicht mehr loslassen. In der Tat - so kommt es mir jedenfalls vor - tritt die eigentliche Bedrohung durch Terroristen ungewollt immer wieder in den Hintergrund, denn was wirklich interessant und fesselnd ist, das ist die Spannung und sind die durchaus glaubwürdigeren Konflikte unter den Protagonisten.
Wenn kein Zeuge reden will, selbst nicht nach körperlicher und seelischer Folter im Rahmen des vorgegebenene Protokolls, übernimmt ein ungeduldiger und in Sachen Toleranz und Vorschriften recht flexibler Charakter wie Jack Bauer den Job und frei nach dem Motto "Kollateralschäden egal welcher Art sind ok, solange es höheren Zielen dient", fängt der Zeuge nach entsprechender "Behandlung" an zu reden. Das erscheint einem im ersten Augenblick unrealistisch, doch Bauers Vorgehensweise und Sutherlands eindringlich Spiel zusammengenommen, glaubt man es. Etliche amerikanische Kritiker haben gesagt, dass Kiefer Sutherland mit "Jack Bauer" die Rolle seines Lebens gefunden hat und obwohl (hoffentlich) noch einig andere Rollenangebote in naher Zukunft auf Sutherland zukommen werden, kommt man im Moment nicht drumherum diesen Kritkern zuzustimmen.
Aber auch Sutherlands Kollegen wie z.B. Wiliam Devane (Außenminister Heller), Nestor Serrano (Navi Araz) oder Carlos Bernard (Bauers ex-Kollege und Mitstreiter Tony Almada) wissen in ihren Rollen zu überzeugen und sorgen durch ihre Darstellung dafür, dass der Spannungsbogen nie abreisst.
Als Bonus gibt es 3 Featurettes (Building the new CTU / Blood on the tracks / Lock and Load), ein "Musik-Video" (The longest day music video) und 40 (!) herausgeschnittene Szenen, sowie Audiokommentare von Regisseuren und Darstellern mit dabei.
Staffel 4 ist vielleicht nicht die bisher beste in der Serie, sucht aber dennoch ihresgleichen auf dem Fernsehmarkt und ist immer noch spannend bis zum Schluss. TV-Unterhaltung vom Allerfeinsten! Sehenswert!
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am 16. Januar 2014
24 (alle Staffeln) ist ein Meisterwerk in Sachen anspruchsvoller Action, Realismus und anhaltender Spannung. Kein stumpfes Popcorn-Kino, um für 2 Stunden das Hirn in Pause zu schicken und die Knalleffekte zu bewundern, sondern fesselnde Momente, und das zu Hauf in jeder einzelnen Folge. Die Serie trägt nirgends dick auf, und auch wenn sicherlich nicht alles den Tatsachen entspricht, was dort gezeigt wird, so ist es realistisch absolut nachvollziehbar. Unzähle Haupt- und Nebenereignisse sind in jeder Staffel intelligent miteinander verknüpft, und während man denkt, nach den ersten 6 Folgen langsam zum Ende zu kommen, geht es erstmal richtig los und man wird wieder ganz tief in ein kaum zu überblickendes Konstrukt von terroristischen Aktivitäten rein geschmissen und fiebert die ganze Zeit mit, wie DER Agent der Neuzeit, Jack Bauer, den aktuellen Handlungsstrang wieder zurecht biegen will.

Wer was für Thriller übrig hat, muss hier gar nicht nachdenken. Einfach eine nach der anderen Staffel reinziehen und für eine Weile alles um sich rum vergessen.
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"24" ist so eine Art Sucht geworden bei mir. Von der ersten Staffel an, die ich zum Glück gleich auf DVD angesehen habe, hat mich Jack Bauer (Kiefer Sutherland) in seinen Bann gezogen.

"24" ist eine US-amerikanische TV-Serie (produziert vom Sender "FOX") - bei der Folge für Folge (24 Stück, für die 24 Stunden des einen "schlimmen Tages" im Leben des CTU-Agenten Jack Bauer) in E c h t z e i t spielt. 1 Folge = 1 Stunde, wobei man ja durchaus erwähnen sollte, dass 1 Stunde im Fernsehen nicht 60 Minuten dauert, sondern wie alle TV-Serien ziemlich genau 43 Minuten. [Wer nachrechnen möchte ... ich kam auf 17 Stunden die diese 6 DVDs an echter Serienlaufzeit enthalten.]
"The following takes place between 7 am and 8 am" ... so ungefähr fängt jede Folge - eingeleitet mit dem Ticken der Uhr an.
In Staffel 4 beginnt alles, Jack Bauer betreffend zumindest, recht idyllisch. Jack hat offensichtlich endlich wieder eine Freundin. Gleich werden wir feststellen, dass Jack für den Vater seiner neuen Freundin arbeitet; für Verteidigungsminister James Heller. Und der weiß noch nichts davon, dass sein "Bodyguard", Jack Bauer, etwas mit seiner Tochter hat ... Zwischendurch sehen wir auch die ersten Anzeichen für etwas, das nach Terror(Anschlag) aussieht. In einem Zug wird ein Mann mit einem an seinem Handgelenk befestigtem Koffer getötet, der Koffer wird geklaut und der Zug zum Entgleisen gebracht.
In der CTU haben wir eine neue Chefin, namens Erin Driscoll, die gleich auf Anhieb unnötig herrscherisch und oft viel zu genervt reagiert. Chloe, die wir aus der vorherigen Staffel kennen ist noch da und wir wissen schon gleich dass es mit dieser neuen CTU-Chefin irgendetwas Merkwürdiges auf sich hat. Das gibt noch Ärger ...
Jack wird von seinem Chef - Verteidigungsminister Heller - in die CTU geschickt damit er dort mehr über dieses Attentat auf den Zug erfahren soll, während er selbst sich lautstark mit seinem Sohn auseinandersetzt. Sohnemann will an einer Demo teilnehmen, die Daddys Ruf (Verteidigungsminister, immerhin!) schaden könnte. Seine Tochter begleitet ihn dorthin. Währenddessen findet die CTU heraus, dass irgendwas Schlimmes geplant wird; Jack ruft Audrey (Tochter von Verteidigungsminister) auf deren Handy an um zu warnen ... - doch da ist es schon zu spät:
Die Serie beginnt wieder spannend zu werden, denn Verteidigungsminister Heller und seine Tochter werden entführt ...
Als berechenbar würde ich diese vierte Staffel der Erfolgsserie nun nicht bezeichnen, ein paar nette Überraschungen hält die Serie auf jeden Fall bereit, aber alles in allem ist es halt wieder das selbe: Die CTU, bzw. ganz Amerika, sind auf Jack Bauer und jede Menge patriotische Agenten angewiesen. CTU-Chefin Driscoll entpuppt sich als zickig und legt Jack zunächst Steine in den Weg wo es nur geht. - Bleibt erst mal die Frage: Wozu das alles?
Im Laufe des ersten Drittels der Staffel taucht auch prompt wieder eine völlig neue Mitarbeiterin in der CTU auf, die dann mal wieder Maulwurf spielt und Informationen an die Terroristen weitergibt. - Kennen wir alles schon - und ich hab' mich gefragt ob die in der CTU denn nie was dazu lernen!?
Ständig mies gelaunte kontraproduktive auf die eigene Karriere bedachte Chefs. Inkompetente Mitarbeiter die nur das tun, was man ihnen aufträgt und - im Gegenteil - fürs selber Mitdenken noch bestraft werden ... Ja, das kenne ich aus den anderen Staffeln schon sehr gut. Aber ohne diese internen Wirrungen wäre die CTU ja nicht, das was sie ist. Sie wäre vermutlich erfolgreicher und "24" würde keine 24 Stunden dauern, sondern - wenn bei der CTU & Co. endlich alles was glatt laufen würde - auf normale Spielfilmlänge gekürzt werden können. ;-)
An der Stelle muss ich ausdrücklich erwähnen dass mir James Hellers (William Devane) Rolle in der Serie absolut gut gefallen hat. Ein guter Ersatz für Denys Haysbert (der immer Präsident Palmer gespielt hat). Aber halt! Was wurde eigentlich aus Präsident Palmer? - Und was ist der neue Präsident für ein Weichei? Wird Tony Almeida rehabilitiert? Wer sind diesmal die Bösen?
Ja, wer das alles wissen möchte, und mehr als 17 Stunden Zeit hat um sich spannend unterhalten zu lassen - der sollte sich diese Staffel unbedingt ansehen. Sie steckt voller Überraschungen, lustigen Special Effects, und Wendungen wie man sie bisher noch nicht gekannt hat. - Und allem voran steht ein vollkommen schockierendes Ende. - Das Ende von Jack Bauer, als CTU Agent ... ?

Die DVD-Ausgabe kommt mit ihren 7 DVDs perfekt gestylt, platzsparend daher und mit Zusatzmaterial, das man sich ansehen kann, aber nicht muss (Audiokommentare finde ich beispielsweise zum Großteil überflüssig). - Vor allem der Dolby Surround Ton macht mir große Freude, wenn's so richtig laut zur Sache geht.

(In den USA ist die 5.Staffel übrigens längst schon wieder "Geschichte" und bei uns zur Zeit sogar schon auf DVD als UK-Import erhältlich. FOX (der Sender auf dem die Serie läuft) hat jedenfalls definitiv eine Fortsetzung der Serie in Auftrag gegeben; Kiefer Sutherland einen Vertrag bis "day 7" unterschrieben, soweit ich auf dem laufenden bin. - Kein Ende der Erfolgsserie in Sicht und Jack Bauer, der arme Sack, muss sich noch ein paar Tage öfter warm anziehen ...)
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