Es scheint bei Point Whitmark mit jeder Folge immer besser zu werden, obgleich man sich mit den einzelnen Produktionen an sich nach meinem Dafürhalten bereits am Limit befindet.
Auch die mittlerweile 24ste Episode der Serie rund um die Abenteuer von Jay, Tom und Derek macht da erneut keine Ausnahme. Hier wird seitens des Produktionsteams bewusst auf eine lange Einleitung verzichtet, sondern es geht gleich richtig los. Bereits das Intro, das ' wie stets bei Point Whitmark ' eine Sequenz aus dem Hörspiel reflektiert und so bis zum Erklingen der ersten Töne der wunderschönen Titelmusik der Serie bereits eine immense Spannung und Vorfreude auf das neue Abenteuer aufkommen lässt, ist derart genial und dieses Mal auch grausam, dass man schon dabei erahnen kann, dass erneut Großes auf einen zukommen wird.
Und das Hörspiel hält diesem Anspruch dann auch auf ganzer Linie stand. Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht viel beschreiben, denn dann ginge die Spannung für all diejenigen ein wenig verloren, die 'Am Tag der großen Flut' noch nicht gehört haben. Nur soviel, es geht um Verbrecher, einen Einbruch ein den Leuchtturm, eine Polizistin in einer schier ausweglosen Situation und eine Naturgewalt, die anfangs eine Behinderung doch letztlich dann noch eine Hilfe für die Freunde darstellt.
Diese neue Herausforderung für Jay, Tom und Derek kommt an sich eher wie aus dem Nichts und ehe sich zwei der drei Freunde versehen, befinden sie sich in den Händen von Verbrechern und ein aus dieser Situation heraus führender Weg scheint nicht in Sicht. Der dritte aus dem Team, der die anderen beiden an sich nur abholen wollte, wird aufgrund des massiven Unwetters, welche Straßen und Baustellenbereiche überschwemmt, daran gehindert bis den seinen Kameraden vorzudringen.
Und daraus resultierende Handlungen decken plötzlich spannende Zusammenhänge und bedrohliche Realitäten auf.
Die neue Point Whitmark Folge bewegt sich jederzeit am oberen atmosphärischen Limit und speziell die Unwetterszenen im Freien und auf See sind grandios umgesetzt worden. Es kommt zu keiner Zeit der Gedanke auf, die Akteure könnten in einem Tonstudio sitzen, vielmehr vermeint man immer eine Person des Aufnahmeteams samt den Sprechern in windiger Kälte und in den Fluten. Die Sprecher sind einmal mehr absolut genial ' hier kommen bis auf Jay, Tom und Derek fast keine anderen bekannten Seriencharaktere zum Vorschein ' sieht man einmal von XXX ab. Ein guter Schachzug, um für die weiteren Folgen der Serie die Liste der Beteiligten wirkungsvoll erweitern zu können.
'Am Tag der großen Flut' liefert nach einer guten Dreiviertelstunde allerbester Hörspielunterhaltung in gewohnter Weise einen Ausblick auf die kommende 25ste Episode der Point Whitmark Reihe ' und ich bin schon jetzt gespannt, wie das kleine Jubiläum dieser für mich besten Jugendabenteuerserie der Gegenwart gefeiert wird.