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23000: Roman [Gebundene Ausgabe]

Vladimir Sorokin , Andreas Tretner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

22. Mai 2010
Die Auserwählten der Bruderschaft wissen: Die Erde ist allein im Universum, sie ist ein Unikum. Und der Homo sapiens ist ein Unikum hoch zwei oder drei. Wenn dem aber so ist, muss man die Erde als Störfall ansehen, als Schandfleck am Leib des Universums.Als Erweckte des Lichts sind sie fast am Ziel, diesen missratenen Himmelskörper, diese von Sex und Gewalt verdorbene Erde, für alle Zeit auszulöschen - um selbst als 23 000 Strahlen in die körperlose Ewigkeit einzugehen. Dabei sprechen ihre erweckten Herzen von Liebe und meinen doch nur rohe Gewalt, Mord und die Vernichtung allen Lebens. Wer sich ihnen in den Weg stellt, endet im automatisierten Albtraum kapitalistischer Verwertungsketten.Auch im letzten Band der viel diskutierten LJOD-Trilogie schwingt Sorokin den Eishammer. In einer Welt der Reproduktion und des Konsums lässt er Heilversprechen, Erweckungsphantasien und den Wahn kommerzialisierter Glückssuche ungebremstaufeinanderkrachen.Mal Thriller, mal Gangsterroman, mal lyrisch-pathetischer Hymnus - Sorokin zieht erneut alle Register seines enormen sprachlichen Repertoires. Er spielt in seinem schon legendär gewordenen Mimikry-Stil mit Sprache und Genres und beweist einmal mehr sprachliche Gewandtheit, erzählerische Bravour und einen ausgeprägten Sinn für das Absurde.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (22. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827007011
  • ISBN-13: 978-3827007018
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.261 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Vladimir Sorokin, 1955 in Moskau geboren, wurde durch den Roman Die Schlange berühmt, deren Übersetzung in zehn Sprachen stattfand. Zuletzt erschien auf Deutsch sein Roman LJOD. Das Eis (Berlin Verlag), der auch mehrfach für das Theater inszeniert wurde. Im Frühjahr 2005 wurde das von ihm geschriebene Libretto Rosental-Kinder zum Politikum in der Moskauer Duma und erhält ihm in Russland den Ruf als literarisches Enfant terrible.

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5.0 von 5 Sternen Alles und Nichts! 3. November 2011
Von NN TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Was es ist, weiß ich nicht zu sagen. Würde man jeden einzelnen Leser befragen, man bekäme wohl immer wieder eine andere Antwort. Sorokin schafft die Gratwanderung, nicht nur auf einem, sondern auf vielen Graten. Philosophie, Lächerlichkeit, Gesellschaftsroman, Science Fiction, Psychogramm, Kritik, Programm, Esoterik, Parodie und Manifest - all das und viel mehr ist es. Er scheint das Unverträgliche einen zu wollen. Und er schafft es! Nie kippt das Opus in ein Extrem um, selbst dann nicht, wenn wie hier, im dritten Teil, nahezu kitschverdächtige, Dan-Brownische Verfolgungsjagden stattfinden. Es ist, als ob Sorokin mit Absicht alles tut, was "man nicht darf"; er verblendet die unterschiedlichsten Stile, Sprachen, Genre und Abstraktionsebenen, verbindet Hoch- mit Trashliteratur ohne im eigentlichen Sinne experimentell oder avantgardistisch zu sein. Letztlich ist es Mainstreamliteratur auf allerhöchstem Niveau, könnte auch für einen Blockbuster herhalten. Immer, wenn er einen Teil seiner Leser durch Über- oder Unterforderung zu verlieren droht, wechselt der Ton, werden neue Spannungen aufgebaut.
Alles läuft nun auf den verheißenen großen Kreis hinaus, die Erlösung oder das Ende der Welt, je nachdem, auf wessen Seite man ist. Aber auch hier bleibt der Leser unentschieden. Die Bruderschaft des Lichts weiß zu begeistern, man kann nicht anders als ihr Recht geben, sich wünschen, ihr zuzugehören, und doch erschauert man vor ihrer gnadenlosen, tyrannischen Konsequenz.
Nur ein Autor von Rang kann überhaupt nur in der Lage sein derart Widersprüchliches zu einen. Sorokin gelingt zu alledem sogar ein page turner - den man nicht nur lesen, den man diskutieren muss!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandiose Provokation des Provokateurs 16. Juni 2010
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser dritte Band ist das Ende einer beeindruckenden Triologie. Zuvor haben wir "Ljod" und "Bro" lesen dürfen.

Als ich diesen Abschlußroman durchgelesen hatte, habe ich mich gefragt, ist das Leben auf unserem Planeten wirklich so grausam wie der Autor es mit Hilfe seiner Mittel schildert?

Die Bruderschaft der Auserwählten entführt immer mehr Menschen. Einigen wird das Glück zu Teil, dass ihr Herz mit Eishämmern geweckt wird. Andere müssen sterben.

Vladimir Sorokin ist bekannt als jemand der gern provoziert. Dieses Buch ist eine Provokation für meine Seele. Endzeitstimmung macht sich in mir breit. Aber auch der Gedanke, vielleicht brauchen wir dringender als je zuvor so viel Provokation um endlich zu begreifen, dass wir innehalten und den eingeschlagenen Weg der Menschheit neu überdenken sollten.

Der Provokateur ist ein Menschenfreund, ganz allein deshalb provoziert Sorokin. Er unternimmt alles um die Menschheit vor den selbst erschaffenen Übeln zu bewahren. Bisher haben wir es nicht kapiert. Viel Zeit zur Umkehr bleibt uns nicht.

Diese Triologie ist Sorokins Aufschrei und Forderung nach Umkehr und Demut der Menschheit.
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