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Ein intelligentes und vielschichtiges Drama über das Erwachsenwerden, das Regisseur und Ko-Autor Hans-Christian Schmid auch in Nach fünf im Urwald und in Crazy eindringlich schildert. Hier nahm er sich den realen Hacker- und Industriespionage-Fall von Karl Koch als Vorbild, der in den 80er Jahren von den Medien aufgekocht wurde. Mit Autor Michael Gutmann recherchierte er den Fall sehr ausführlich, bemühte sich aber vor allem dem Menschen Karl gerecht zu werden. Sehr schön gefilmt (einschließlich Archivmaterial aus Fernsehnachrichten der Zeit) und mit gutem Soundtrack bestückt, funktioniert der erwachsene Film, mit etwas über 680.000 Zuschauern übrigens einer der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 1999, auch als spannender Politkrimi. --Heike Angermaier
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Riesenärger mit dem Soundtrack!!!!,
Rezension bezieht sich auf: 23 - Nichts ist so wie es scheint (DVD)
Eigentlich (als Kino und VHS-Fassung) verdient der Film wirklich die vollste Punktzahl. Schauspieler, Story und der Soundtrack sind genial! Aber der ehemalige Soundtrack wurde in der DVD Fassung komplett ausgetauscht. Warum das????? Gerade in der Anfangssequenz fehlt hier das so wirkungsvolle "Child in Time" von Deep Purple (man kann doch auch nicht bei Apocalypse Now einfach "The End" von den Doors weglassen). Wenn man sich den Film mit dem Audiokommentar der Regisseure ansieht, hört man sie sogar noch darüber reden, wie effektiv doch die Wirkung dieses Deep Purple Songs am Anfang sei. Gerade weil ich den Film in seiner eigentlichen Fassung so mag, war das eine große Enttäuschung für mich. Deshalb die Mitte von 3 Sternen, denn der Film ist natürlich nach wie vor super. Aber er ist nicht mehr so ganz derselbe.
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67 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Doch mit "Child in Time"!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 23 - Nichts ist so wie es scheint (DVD)
23 ist nicht so sehr ein Hackerfilm, auch wenn oft Werbung damit gemacht wurde. 23 ist viel mehr ein Film über Realitätsverlust, Drogen, falsche und richtige Freunde und sensationslüsternde Medien. Hervorragend gespielt und in Szene gesetzt zeigt 23, dass deutscher Film nicht automatisch Blödelkomödie heissen muss.Zur DVD: Die neue Auflage der DVD hat wieder den gleiche Musik wie die Kinofassung. Unterscheiden kann man die beiden Auflagen an dem "DVD Video" Logo unten rechts auf der Vorderseite. Weisses Logo=alte Auflage mit falscher Musik, rotes Logo=Kinofassung mit "Child in Time". Besitzer der alten Auflage können bei Eurovideo anfragen, ich habe von einigen gelesen, deren DVD getauscht wurde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bits and drugs and rock and roll,
Von
Rezension bezieht sich auf: 23 - Nichts ist so wie es scheint (DVD)
Ein spannender Thriller über den kalten Krieg. Ein Film über die Anfänge der Personalcomputer. Ein Film über das Erwachsenwerden. Hans-Christian Schmid (Regie und Drehbuch) wollte sehr viel in „23" unterbringen und erfreulicher weise fügt sich alles zu einem ganz besonderen, äußerst gelungenen Film zusammen. Dies ist definitiv kein Hollywood-Film. Statt dessen zeigt Schmid eindrucksvoll, daß Deutschland spannende, eigenständige, originelle Geschichten zu erzählen hat, die erfreulicher weise mal nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun haben. Wesentlich zum Gelingen des Filmes beigetragen hat der großartige Hauptdarsteller August Diehl, der den 19-jährigen Hacker Karl Koch aus Hannover spielt. Für die nötige Portion Humor sorgt Dieter Landuris, der Karl Koch mit Drogen und illegalen Aufträgen versorgt. Tschernobyl, C64, Atari ST, die Musik von Ton, Steine, Scherben und vieles andere - dies ist eine andere, würdevollere 80er Show.Neben „Lola rennt" ist „23" meiner Meinung nach, der beste deutsche Film der 1990er Jahre. Während „Lola rennt" aber er ein Pop-Movie ist, kommt „23" als Rock-Show daher. Karl Koch ist ein Rebell. Und im Gegensatz zu den Rockstars der 80er Jahre ist sein Leben sogar wirklich wild und aufregend. Letztlich treiben ihn allerdings sein Verfolgungswahn uns die Drogensucht in den Abgrund. Durchaus originell ist die Geschichte über die Illuminati und ihre besondere Vorliebe für die Zahl 23. Wie viele Komödien über 30-jährige, die eine Partnerin suchen und wie viele weitere schenkel-klopfende „Komödien" wird der Zuschauer abwarten müssen, bis die deutsche Filmindustrie wieder so ein Juwel abliefert? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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