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"Neue Weltordnung" - Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? [Gebundene Ausgabe]

Manfred Kleine-Hartlage
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Edition Antaios; Auflage: 1 (30. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935063644
  • ISBN-13: 978-3935063647
  • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.935 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
99 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Neue Weltordnung 29. Dezember 2011
Manfred Kleine-Hartlage beschäftigt sich in dieser Abhandlung mit der Frage, ob der mittlerweile bereits allgemein recht bekannt gewordene Begriff "Neue Weltordnung" ein bloßes Hirngespinst ist, erfunden und verbreitet von sogenannten Verschwörungstheoretikern, oder ob tatsächlich ein Plan existiert, der diese Bezeichnung verdient.

Der Leser bekommt keine - angesichts des Themas wohl erwartete - Zusammenstellung der üblichen Verdächtigen. Hier bekommen Sie eine brillante politische Analyse, die so präzise auf den Punkt formuliert ist, daß jeder unvoreingenommene Leser problemlos folgen kann, auch wenn er sich bisher nie mit diesem Thema auseinandergesetzt hat.

Der Autor beginnt seine Ausführungen mit der Feststellung, daß die "Neue Weltordnung" (NWO) keine Fiktion und keine Utopie mehr ist. Es handelt sich dabei vielmehr um eine bereits eingetretene, fortschreitende Veränderung der ursprünglichen weltpolitischen Situation völlig souveräner Nationalstaaten hin zu einer "Verrechtlichung" der internationalen Beziehungen durch Verträge, die den Nationen untereinander bestimmte Pflichten auferlegen und damit eine übernationale Ordnung bilden, die die Handlungsfreiheit der einzelnen Staaten entsprechend einschränkt.

Als ein frühes Beispiel nennt der Autor die Haager Konferenzen von 1899 und 1907, in denen es um die Verpflichtung der Unterzeichnerstaaten zur Abrüstung und die Einführung einer internationalen Schiedsgerichtsbarkeit ging. Mit dem Eintritt der Amerikaner in den Ersten Weltkrieg wurden die auf diesen Konferenzen formulierten Ideen zu Kriegszielen der Alliierten erhoben und nach dem Krieg im Völkerbund institutionalisiert.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Treffsicher - nicht ganz 24. August 2012
Von Treb Melsa TOP 500 REZENSENT
In diesem Buch wird der Versuch unternommen die Thematik "Neue Weltordnung" zu untersuchen und zu analysieren - ohne in den Verdacht zu kommen, dass hier "Verschwörungstheorie" betrieben wird.
Ein guter Freund hatte mir dieses Buch netterweise geliehen, anschließend war er über einige Details in meiner Beurteilung des Buches doch etwas enttäuscht.
Der Autor geht im Buch vielen Hinweisen und Indizien nach, die man z. B. in den politischen Presseartikeln, in den politischen Reden oder einfachen Äußerungen von Politikern aufspüren kann. Diese Hinweise werden gesammelt und dechiffriert und in eine Gesamtsicht der "neuen Welt" - wie diese der Autor aufziehen sieht - eingebettet.
Diese Sicht des Autor, die gut mit Beweisen/Indizien unterlegt ist, zeigt, dass
- die Entmachtung der einzelnen souveränen Nationalstaaten durch Organisationen wie EU, UNO, IWF usw. schon ziemlich weit vorangetrieben wurde;
- Politiker selber einräumen, dass sie - die eigentlich Gewählten - weniger zu bestimmen haben als die Nicht-Gewählten Vertreter mancher internationaler Organisation, mancher Institution oder irgendeines gut-verdrahteten internationalen Netzwerkes;
- Korruption, Klüngeleien und Vetternwirtschaft leider in der Politik, in großen Organisationen etc. tagtäglich normal sind;
usw.
Gerade in Deutschland sieht der Autor die Gefahren der sog. "political correctness" (nach dieser hat sich z. B. das deutsche Bilde der Geschichte auszurichten) und anderer Mätzchen sehr klar.
Wo der Autor m. E. falsch liegt, dass sind seine Beschreibungen der Marktwirtschaft (deren Vertreter für ihn wohl im engeren Sinne die klassischen Liberalen und der sog.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit Antworten 23. Juni 2012
Von E.Rosen
Von Amazon bestätigter Kauf
Ein gutes Buch über die unsichtbaren Prozesse, die unsere Vorstellungen über Heimat, Familie, Glaube beeinträchtigen und gestalten. Ist es eine neue Ideologie? Wo sind die Wurzeln dieses Geschehens? Der Autor versucht die Antworten zu finden und diese Antworten zu übermitteln.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas mehr als eine kleine Einführung in das Thema 11. Februar 2013
In einem Interview mit der serbischen Zeitschrift "Geopolitika" hat Manfred Kleine-Hartlage den Inhalt des Büchleins treffend zusammengefaßt:

"Bei der Neuen Weltordnung handelt es sich um ein flexibles, aber in sich schlüssiges Konzept, das inhaltlich innerhalb der westlichen Funktionseliten weitgehend unumstritten ist, und das, wie gesagt, auf die globale Durchsetzung eines radikalen Kapitalismus abzielt. Wesentliche traditionelle Dimensionen des Menschseins, nämlich alles, was mit historischer und kultureller sozialer Einbindung und Verwurzelung zu tun hat, bleiben dabei auf der Strecke, insbesondere Völker, Religionen und die Idee der Familie als Basis der Gesellschaft. Massenmigration und ihre systematische Förderung sind ein wesentlicher Motor in diesem Zerstörungsprozess, deshalb werden sie vorangetrieben. Es handelt sich buchstäblich um die Liquidierung der Gesellschaft, in dem dreifachen Sinne von Zerstörung, Verflüssigung und Monetarisierung. Auf der Strecke bleiben damit aber auch die miteinander zusammenhängenden Modelle von Demokratie und souveränem Nationalstaat; beide sind Störfaktoren für das globalistische System, beide werden entsprechend durch ein Geflecht supranationaler Institutionen ersetzt, die sich der Kontrolle von unten entziehen und damit das ideale Instrument informeller Machtnetzwerke sind.
Da ein solches System dem Wesen des Menschen nicht gemäß ist, wird die globalistische Utopie, gemessen an ihren Verheißungen von Frieden, Freiheit und Wohlstand, genauso scheitern wie die kommunistische, wird ihre ideelle Basis, der Liberalismus, sich genauso selbst ad absurdum führen wie vordem der Marxismus.
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