Die kurzweiligen Geschichten haben mir die ein oder andere S-Bahnstunde wesentlich schneller vergehen lassen.
Solch charmante Persönlichkeiten wie Frau Langner aber auch all die illustren Leute, die ihr ganzen Herzblut in einen Verein stecken, der nicht permanent präsent im Fernsehen, im Fokus der Medien ist, die kleinen Anekdoten um mir nicht so bekannte Vereine, aber auch um vergessene Traditionsclubs machen dieses Buch zu einem wirklich sehr guten Buch.
Der Schreibstil des Autors gefiel mir, und hat das Lesevergnügen unterstrichen, auch den Ausflug in die ostdeutschen Gefilde, die mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben, als die westdeutschen Traditionsclubs, oder die süddeutschen Kleinstadtvereine, fand ich sehr spannend, wenn es natürlich nur kurz angerissen wurde.
Aber das möchte das Buch ja auch nicht.
Es möchte erzählen. Von "geilen Vereinen", die kaum einer kennt und von Menschen die ihren Klub leben. Und das macht es ganz famos.