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22. Mai [Blu-ray]
 
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22. Mai [Blu-ray]

Sam Louwyck , Titus De Voogdt , Koen Mortier    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Sam Louwyck, Titus De Voogdt, Jan Hammenecker, Wim Willaert, Norman Baert
  • Regisseur(e): Koen Mortier
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Niederländisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 18. November 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005FNSK5O
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.667 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Anders als in seinem Debüt "Ex Drummer" knallt es in Koen Mortiers zweitem Film gleich zu Anfang. Der alleinstehende Sam kriecht aus den Federn, zündet sich eine Kippe an, putzt sich die Zähne, macht sich Brot und Kaffee und geht zur Arbeit. Für den Wachmann eines Einkaufszentrums geht zunächst alles seinen gewohnten Gang - bis buchstäblich die Bombe platzt: Tinnitus, Staub, Geröll, Feuer, Geschrei und Sams verzweifelter Versuch, verstümmelte Menschen zu retten. Von Angst und Panik überwältigt entzieht er sich schließlich der unerträglichen Situation; rennt, soweit ihn die Beine tragen. Was folgt, ist ein verstörendes, surreales Echo des Anschlags - wieder und wieder muss Sam ihn durchleben, aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Geister der Verstorbenen scheinen ihn heimzusuchen. Doch was ist real, und was bildet sich der von Schuldgefühlen geplagte Mann nur ein? - Wie in "Ex Drummer" spielt die Handlung in Flandern - bei Mortier eine Art Vorhof der Hölle. Dass er hart und punkig sein kann, hat der Regisseur schon bewiesen. Mit in fahloranges Licht getauchten Bildern zeigt er nun, dass er auch für Tragik ein großes Gespür hat und Explosionen überwältigend wie kein Zweiter zu inszenieren weiß.

Produktbeschreibungen

Der alleinstehende Sam kriecht aus den Federn, zündet sich eine Kippe an, putzt sich die Zähne, macht sich Brot und Kaffee und geht zur Arbeit. Für den Wachmann eines Einkaufszentrums geht zunächst alles seinen gewohnten Gang - bis buchstäblich die Bombe platzt: Tinnitus, Staub, Geröll, Feuer, Geschrei und Sams verzweifelter Versuch, verstümmelte Menschen zu retten. Von Angst und Panik überwältigt entzieht er sich schließlich der unerträglichen Situation; rennt, soweit ihn die Beine tragen.
Was folgt, ist ein verstörendes, surreales Echo des Anschlags - wieder und wieder muss Sam ihn durchleben, aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Geister der Verstorbenen scheinen ihn heimzusuchen. Doch was ist real, und was bildet sich der von Schuldgefühlen geplagte Mann

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ralf K Berlin TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
ACHTUNG: leichter Spoiler.

Der Anfang ist vielversprechend: Wir folgen einem Mann (buchstäblich, denn die Handkamera bleibt erst mal ausschließlich hinter ihm) eines Morgens von seinem tristen Heim in einem Brüsseler Hochhaus zu seiner Arbeit als Wachschützer eines Einkaufszentrums. Die monochromen Bilder (wie schon bei "Ex-Drummer") und die eigenartige Darstellung von Brüssel gefallen sehr (die Tourismusbehörde der Stadt wird da wahrscheinlich anderer Meinung sein...) Er begegnet einigen Menschen auf dem Weg zur Arbeit und vor Ort. Plötzlich explodiert eine Bombe in dem Einkaufszentrum, und der Film wird für mehrere Minuten sehr dramatisch - dann kehrt Ruhe ein, diese bleibt...und was nach der beeindruckenden Anfangs-Sequenz passiert...nun ja...ist nicht mehr viel. Anfangs ist es noch interessant weil man versucht herauszufinden was die seltsamen Gespräche sollen und in welcher Verbindung die auftauchenden Menschen mit dem Hauptdarsteller stehen. Auch ist die Musik ganz interessant und schön anzuhören. Der Film dreht sich jedoch im Kreis, entwickelt sich nicht weiter, flacht ab und die wenigen Credits die als gelangweilter Zuschauer am Schluss noch vorhanden sind werden durch ein kitschiges und rührseliges Ende (zu allem Überfluss auch noch in Slow-Motion) völlig verhauen.
Ich habe "22. Mai" mit zwei Freunden gesehen die - so wie ich - ebenfalls Arthaus-Fans sind, die haben sich ebenfalls gelangweilt. So schön der Film aussieht und so handwerklich gut er gemacht ist und so gut die Auswahl der Darsteller ist - am Schluss bleibt ein Gähnen. Und Leere.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. Gebauer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
[ACHTUNG ! IM ERSTEN ABSATZ KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES FILMS !] Die Geschichte ist so beklemmend wie einfach: Ein offensichtlich einsamer und im Leben gescheiterter Wachmann geht am 22. Mai zu seiner Arbeit in einem Einkaufscenter. Eine Bombe explodiert. Was mit den Besuchern des Einkaufszentrums geschehen ist, erfährt der Zuschauer erst nach und nach während des gesamten Films. Der Film spielt (wie der Titel anzeigt) an einem einzigen Tag kurz vor und während einer gewaltigen Explosion.

Obwohl die Zusammenfassung seltsam einfach klingt, enthält der Film unendlich viel mehr. Der Film beschreibt einen völlig verstörenden und schmerzhaften Zustand des Stillstands und der unendlichen Leere. Der Film folgt den tragischen Geschichten der Opfer und den Motiven des Täters durch menschenleere Vorstädte und verlassene U-Bahn-Stationen.

Es ist ein wunderbar einfacher, intensiver, dichter und zugleich vollkommen unverspielter Film über die Folgen eines terroristischen Anschlags. Der Film folgt dabei keinen klassischen Suspense-Mustern. Der Regissseur versucht eher Bilder und Klänge für den totalen Stillstand, die Zerstörung, die Trauer und den Tod zu finden. Für mich ist dieser Film einer der beeindruckensten des letzten Jahres, weil er noch Tage lang nachwirkt. Es ist ein Film, den ich mir sicher noch mehrfach ansehen werde.

Besonders Freunde der Filme Bruno Dumonts (besonders: "Hadewijch"), der Dardenne Brüder oder Roy Anderssons (etwa "SONGS FROM THE SECOND FLOOR") oder der unendlichen Langsamkeit Bela Tarrs werden hier auf ihre Kosten kommen. Als Bonus liegen noch 2 frühe Kurzfilme des Regisseurs KOEN MORTIER und ein paar kurze Clips zu den Dreharbeiten bei.

FAZIT: Ich vergebe 5 Sterne für einen wunderbaren, beklemmenden Film mit einer einzigartigen Bild/Ton-Ästhetik. ABER, ACHTUNG: Filmfreunden, die sich für klassische Erzähltechnik und atemlose Spannung interessieren, würde ich diesen Film nicht empfehlen. Hier wäre meine Bewertung also ebenso: 2-3 Sterne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"22. Mai" 11. November 2011
Von billy VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Blu-ray
"22. Mai" ist ein rätselhaftes und stilles Drama mit einer absolut interessanten Grundidee. Handwerklich gibt es hier gar nichts auszusetzen, es werden einem beeindruckende Sequenzen präsentiert und die farblosen Locations sorgen für eine kalte und deprimierende Atmosphäre. Leider schafft man es aber nicht die nötige Intensität und Dramatik mit einzubringen, weshalb das Interesse mit zunehmender Laufzeit immer wieder mal in Langeweile umschlägt. Das Ganze zieht sich teilweise dann doch etwas in die Länge und verläuft etwas planlos.

"22. Mai" ist ein interessantes und außergewöhnliches Drama, dem es aber an der nötigen Intensität fehlt und das auch emotional nicht viel rüber bringt.

5 von 10
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