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21st Century Breakdown
 
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21st Century Breakdown

Green Day Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (154 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit 21st Century Breakdown knüpfen Green Day nahtlos an ihr Überfliegeralbum American Idiot an und nehmen uns ein weiteres Mal mit auf eine spannende, farbenprächtige Reise durch 40 Jahre Musikgeschichte.

Nach dem umstrittenen Sixties-Abstecher mit dem Alter-Ego-Projekt Foxboro Hot Tubs befürchtete schon mancher Fan, dass Billy Joe Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool sich in obskuren Experimenten verlieren würden, doch mit dem Konzeptwerk 21st Century Breakdown kehrt das US-Trio ohne Akklimatisierungsprobleme in die bewähre Erfolgsspur zurück. Stilistisch bedient man sich wie schon auf American Idiot bei allem, was die Rock- und Pop-Musik seit der Beat-Welle der sechziger Jahre an guten Melodien, Akkordfolgen und Sounds hervorgebracht hat. Der Punkrock, mit dem Green Day einst groß durchstarteten, ist nur eines von zahlreichen Elementen, genauso wichtig sind schnörkelloser, teils von hymnischen Stadiongesängen gekrönter Rock, nachdenklich Balladeskes, herzerwärmender Spätsechziger-Pop und leicht wavige, radiokompatible Achtziger-Jahre-Bombast-Arrangements. Die Band wühlt ohne Berührungsängste in einer gigantischen musikalischen Schatztruhe, kupfert aber nur selten wie beim an David Bowies "All The Young Dudes" erinnernden "21 Guns" bei anderen Künstlern ab. Und in puncto Gesangslinien sind Green Day nach wie vor unschlagbar. 21st Century Breakdown enthält ausschließlich Ohrwurm-Refrains und ist alleine deshalb schon eines der wertvollsten Alben des Jahres 2009. - Michael Rensen

motor.de

Nach zwei semi-geheimen und fast exklusiven Green Day-Konzerten in Berlin und Köln wissen auch die hiesigen Fans: Green Day haben ihrem Jahrhundertwerk "American Idiot" tatsächlich einen fast ebenbürtigen Nachfolger geschenkt.

18 neue Songs, eingebettet in die drei Akte umfassende Abenteuerreise der Protagonisten Christian und Gloria, einem Pärchen aus dem alles niederbrennenden Rebell Christian und der versöhnungsbedachten Gloria.

Unterlegt haben Green Day den Trip ihrer Hauptfiguren mit ihrem "American Idiot"-erprobten Mix aus breitbeinigem Stadion-Rock, Punk und musikalischen Selbstzitaten aus der mittlerweile acht Alben umfassenden Bandkarriere.

Trotz der Fülle an Songs greift die automatisch angeworfene Suche nach dem "Hit" zunächst ins Leere, nur wenige Stücke entwickeln spontan eine so magische Anziehungskraft wie einst "Wake Me Up When September Ends", "Holiday" oder natürlich der Bush-Basher "American Idiot". Was aber (noch) nicht ist, das wird sicher werden. Apropos Bush: Green Day-Frontmann Billie Joe Armstrong hat auch auf "21st Century Breakdown" kein Interesse daran, mit irgendwem irgendwelche Friedenspfeifen zu rauchen, im Gegenteil: Ob gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder ökologischer Kollaps - Kollege Armstrong hat erneut eine ganz andere und sehr persönliche Sicht der Dinge, die er in bis an Selbstzerfleischung grenzenden Textsitzungen auf den Punkt zu bringen verstanden hat: "My generation is zero, I never made it as a working class hero", singt er im Titeltrack, und lässt seiner gewonnenen Erkenntnis Dutzende, wie Nadeln ins Mark treffende Salven aus Angst, Wut, Tod und Hoffnung folgen.

"21st Century Breakdown" ist Green Days legitime Antwort auf die Frage, wie die Band ihren jüngsten Höhenflug hätte toppen können - gar nicht. Und unter dieser Vorgabe haben Green Day einen unerwartet exzellenten Job gemacht.

Beschreibung des Herstellers

Zusammenbrüche und Highlights - der Beginn des 21. Jahrhunderts zeigt sich als bereits höchst bewegt. Das perfekte Feld für eine Band wie GREEN DAY, die seit ihrem Megaseller American Idiot (13 Millionen verkaufte Exemplare weltweit, davon fast 800.000 in D, Ö und CH) zu den griffigsten Kommentatoren der State of the World geworden sind.

Mit 21st Century Breakdown legen Billy Joe Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool einen neuen Bericht über das wahre Leben vor, der sich als ebenso packend und treffend wie der Vorgänger aus dem Jahr 2004 präsentiert. Denn auch diesmal haben GREEN DAY ihrem Album eine Story zugrunde gelegt, um die sich die Songs auf dem neuen Album lose gruppieren: 21st Century Breakdown erzählt die Geschichte eines jungen Paars, Christian und Gloria, die durch die Versprechungen und das Chaos der ersten Jahre dieses Jahrhunderts irren und irgendwie versuchen, ihren eigenen Weg zu finden. Ein weiterer brillanter Coup des Punktrios aus Kalifornien.

Know Your Enemy heißt die erste Single, die das von vielen lang erwartete Album ankündigt. Und das dürfte eine Überraschung sein. Aufgenommen von Butch Vig (Nirvana,. Smashing Pumpkins, Garbage), ist 21st Century Breakdown ein extrem tightes Album geworden, das sich verschiedenster Einflüsse bedient und weit über den stereotypen Punkstandard hinausgeht.

Zwar tief im typischen GREEN DAY-Sound verwurzelt, verschmelzen Hardrock, Pop, Beat, Psychedelic und Punkrock zu einer gelungenen Einheit, wie sie GREEN DAY bisher noch nicht erreicht hatten. Das Album ist in drei Kapitel eingeteilt: Horseshoes And Handgrenades, Charlatan And Saints und Heroes And Cons, und Songtitel wie Know Your Enemy, 21 Guns, East Jesus Nowhere, Before The Lobotomy und Restless Heart Syndrome lassen ahnen, worauf das Ganze hinausläuft. Der US-Rolling Stone bezeichnete 21st Century Breakdown als „noch ambitionierter als American Idiot“ und „a record of die-hard punk ideals…tightly scripted, continually ascending classic-rock excitement.”

2004 feierten GREEN DAY mit dem Bush-kritischen American Idiot ein unerwartetes Comeback, das sie endgültig aus der Spaßpunk-Ecke ihres bis dahin erfolgreichsten Album Dookie (1994) herausholte und in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellte. Fortan verkauften sie die größten Stadien der Welt aus und ihre Touren wurden zu einem Triumphzug ohne Gleichen. Es gab zwei Grammys, eine Unmenge an weiteren Auszeichnungen und hohe Chartpositionen überall auf der Welt. Dabei blieben Billy Joe Armstorng, Mike Dirnt und Tré Cool durchaus sie selbst und gönnten sich zwischendurch ein brillantes 60er-Jahre Retro-Album unter dem Bandnamen Foxboro Hottubs. Mit 21st Century Breakdown haben sie nun wieder ein Monument in die Welt gesetzt.

kulturnews.de

Vor 15 Jahren beschränkten sich Green Day auf gefühlte drei Akkorde und sahen aus, als würden sie jede Nacht zuviel Dope rauchen und in ihren Klamotten schlafen. Erfolg hatten sie damals schon, doch inzwischen beherrschen die Punkrocker auch die Klaviatur des Songwriting mit Bravour. 2004 schafften sie es mit dem fulminanten Konzeptalbum "American Idiot" gleich in mehreren Ländern an die Spitze der Charts. Und dann? Das dürfte sich Mastermind und Sänger Billie Joe Armstrong auch gefragt haben. Vielleicht klingt "21st Century Breakdown" deshalb ein wenig unentschlossen, weder nach dem Punk der frühen Alben noch nach der großen Geste des Vorgängers. Dass ein bisschen Hin- und Hergerissensein nicht schlecht sein muss, beweist das Trio aus Kalifornien aber schon beim Titelsong: Der geht gemütlich los, schaukelt sich eine Weile mehrstimmig ein, um sich dann zu energetischem Punk mit druckvoller Melodie hochzuschrauben. Im weiteren Verlauf: langsam geschrubbte Songs, schnell gedroschene Punkstücke, blueslastige Akkustikperlen. Und dazwischen ein Billie Joe Armstrong, der seine Falsettstimme ausprobiert. Konzept? Eher nicht. Aber der Beweis, dass Green Day die Zeiten einengender Kategorien hinter sich gelassen haben. (es)

Produktbeschreibungen

indie
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