...in Vegas hatten wir ein Leben. Dieser Satz aus 21 trifft den Kern der Sache genau. Aber die Geschichte der Studentengruppe um den Lehrer Mickey Rosa(Kevin Spacey) rankt sich nicht nur um Geheimnisse.
Ben Campell(Jim Sturgess) ist ein Mathegenie und will sein Medizinstudium in Harvard machen. Einziges Problem dabei ist, dass dieses Studium über 300.000 Dollar kostet, die Ben nicht hat. Eines Tages wird er von dem Lehrer Mickey Rosa angesprochen. Der hat Bens analytisches Denkvermögen und seine Fähigkeit, sich Zahlen zu merken, erkannt. Was Ben nicht weiß, Mickey Rosa arbeitet mit mehreren Studenten an einem System, um beim Black Jack, durch Kartenzählen und systeminterne Absprachen, ein Vermögen zu machen. Ben soll in die Truppe einsteigen, weigert sich aber. Erst als die attraktive Jil Taylor(Kate Bosworth) Ben bittet, willigt er ein. Die Gruppe übt, trainiert am Kartentisch und versucht dann ihr Glück in Vegas. Wobei: Mit Glück hat ihr gekonntes Auftreten dort nichts mehr zu tun. Mehrere Black Jack Tische werden geknackt und die Dollarbündel in Bens Zimmer stapeln sich. Ben wird in Vegas zu einer schillernden Persönlichkeit. Auf der Uni in Boston bricht er die Kontakte zu seinen alten Freunden ab. Alles sieht gut aus, bis es Streit in der Gruppe um Rosa gibt. Als Ben sich dann noch mit Mickey überwirft, steht er plöztlich vor dem Nichts. Als er versucht, allein das große Geld zu machen, wird er vom Sicherheitschef Cole Williams(Laurence Fishburn) geschnappt. Jetzt scheint alles vorbei zu sein, wäre da nicht...
Mehr wird nicht verraten, denn das Ende von 21 ist überaus sehenswert. Die Story des Films wird schnell und schnörkellos erzählt. Das Storybook ist spannend, unterhaltsam und durchweg gelungen. Der Soundtrack zum Film passt makellos. Highlight des Zockerdramas sind allerdings die Schauspielkünste von Sturgess, Spacey und Fishburn. Wie diese drei Asse stechen, das ist ein Genuß für jeden Kinofan. Bei 21 ist Kurzweil das Programm. Ein Garant für unterhaltsame 118 Minuten.