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21 Gramm
 
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21 Gramm

Sean Penn , Benicio Del Toro , Alejandro González Iñárritu    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Der absolut talentierte, mexikanische Regisseur Alejandro González Inárritu liefert nach AMORES PERROS, erneut in Zusammenarbeit mit Autor Guillermo Arriaga, sein nächstes Meisterwerk ab. 21 GRAMM gehört zu den Filmen, die man nicht so einfach abschütteln kann. 21 GRAMM - der Titel bezieht sich nicht etwa auf irgendwelche Drogen, sondern auf die Theorie, dass der Körper eines Verstorbenen nach Eintritt des Todes exakt 21 Gramm leichter ist. Wiegt die Seele etwa so viel wie ein Kolibri, ein Schokoriegel oder 5 Fünfcentstücke? Folgen Sie den drei Protagonisten in ihre kleine, große und komplizierte Welt - und stellen Sie sich mit ihnen die Frage, ob unser Leben vom Schicksal geleitet wird oder alles nur purer Zufall ist. FAZIT: Trauen Sie sich also zu, intellektuelles und emotionales Kino "at its best" weit ab vom Mainstream zu genießen. Wir versprechen Ihnen: Sie werden es nicht bereuen! 21 GRAMM hat das Zeug dazu, etwas zu verändern ... etwas in Ihnen zu verändern ... Sie müssen es nur zulassen ...

Bild: Das Bild zeichnet sich durch eine sehr hohe Stabilität und eine intensive Tiefenschärfe aus. Das Mastering ist der häufig wackelnden Handkamera bestens gewachsen und reagiert auf großflächige Bildveränderungen nicht mit Nachziehern oder Schärfeverlusten (00.02.42, Handkamera). Die Schärfe bildet auch in Totalen noch Bildinhalte sehr detailiert ab (00.33.50, Schwimmer in Becken). In einigen Szenen tritt ein recht intensives Rauschen in Erscheinung, das aber aufnahmetechnisch bedingt ist. Hier wirken dann Hintergründe etwas unruhig (00.05.38, Kacheln). Der Kontrast ist ausgezeichnet tariert und die Farben wirken natürlich, weil sie feinsinnig gesättigt sind.

Ton: Der Film arbeitet nicht mit bombastischen Ton-Effekten, sondern konzentriert sich akustisch auf die Erstellung einer stimmigen Ambienz. Dies gelingt in direktionaler Klarheit. Umweltgeräusche klingen immer sehr authentisch, ohne aufdringlich zu wirken (00.07.35, Straßenverkehr, 00.10.12, Kulisse im Schwimmbad). Die Musik ist transparent und, wenn angebracht, weiträumig angelegt (00.17.33, sphärische Musik). Auffallend gut sind die Stimmen auch in der deutschen Fassung der Umgebung angepasst (00.01.46, Therapie-Sitzung). --movieman.de

VideoMarkt

Der todkranke Paul wartet auf ein Spenderherz. Um ihm die letzten Stunden leichter zu machen, ist sogar Ex-Frau Mary zu ihm zurückgekehrt. Allerdings aus egoistischen Gründen - sie will noch ein Kind von ihm. Die einst so labile Cristina wiederum hat den Drogen abgeschworen und erlebt mit Mann und Töchtern ihren zweiten Frühling. Auf dem besten Weg dorthin ist auch Ex-Knacki Jack. Alkohol und kriminelle Eskapaden sind passé. Da verursacht Jack einen Autounfall, bei dem Cristinas Mann und die Kinder sterben.

Video.de

Wie bei seinem Erstling "Amores perros" verwendet der Mexikaner Alejandro González Iñárritu auch hier eine eigenwilligen Erzählstruktur und erzählt von Menschen, deren Wege sich durch ein tragisches Ereignis plötzlich kreuzen. Dabei empfiehlt sich der 40-Jährige erneut als visionärer Filmemacher, der mit einer unkonventionellen Bildsprache verblüfft, dem Authentizität wichtiger ist als tricktechnischer Firlefanz und der seine Darsteller um Sean Penn und Naomi Watts zu Höchstleistungen anspornt. Für Film-Gourmets ein Muss.

Blickpunkt: Film

Der Mexikaner Alejandro Gonzalez Iñárritu (Welterfolg für 'Amores Perros') präsentierte in Venedig mit seinem in englisch gedrehten Film '21 Grams' ein dramatisches Puzzle über Trauer und Tod, Schuld und Sühne. Das brillante Cast von Benicio del Toro über Naomi Watts bis hin zu Sean Penn, ausgezeichnet mit der Coppa Volpi als Bester Darsteller, machen diesen furiosen Trip am Rande des Abgrunds zu einem aufwühlenden Erlebnis.

Wie in 'Amores Perros' verweben sich auch in '21 Grams' die Schicksale dreier Hauptfiguren. Über mehrere Monate hinweg bestimmen ihre zufälligen Begegnungen den Handlungsverlauf. Und wie in 'Amores Perros' wird ein Autounfall zum Auslöser einer explosiven Katharsis, der intensiven Betrachtung von Liebe und Hoffnung, Rache und Sühne. Titelgebend ist die Annahme, dass der Mensch 21 Gramm seines Körpergewichts beim Sterben verliert, vielleicht das Gewicht der Seele.
Der Collegeprofessor Paul Rivers (Sean Penn) wartet auf eine Herztransplantation und seine Frau Mary (Charlotte Gainsbourg) möchte ein Kind von ihm durch künstliche Befruchtung, auch auf die Gefahr hin, dass dieses erst nach dem Tod des Erzeugers das Licht der Welt erblickt. Christina Peck (Naomi Watts) lebt mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in ausgeglichener Mittelschichtsharmonie, ganz unten auf der sozialen Skala angesiedelt ist Exknasti Jack Jordan (Benicio Del Toro), der sich mit Frau und zwei Kindern durchs schäbige Dasein schlägt und in der Religion einen Halt findet. Als er bei einem Autounfall Christinas Familie auslöscht, gerät die psychologische Balance aller Figuren aus dem Gefüge. Und als Paul mit dem Herzen des Unfallopfers Gefühle für die Witwe entwickelt, steuert das Drama auf einen Höhepunkt zu. Drehbuchautor Guillermo Arriaga kombiniert erneut einen harten Realismus mit dem unerschütterlichen Glauben an die Möglichkeiten des Lebens, 'eine Meditation, die die existenziellen Dinge des komplexen Miteinanders erforscht'. Es gibt keine guten und keine schlechten Menschen, sondern nur Opfer der Verhältnisse, so das Fazit. Inárritu setzt die einzelnen Elemente zu einem nicht ganz einfach zu verstehenden, selbst am Ende noch irritierenden Puzzle zusammen, das sich erst auf dem zweiten Blick erschließt. Anhänger einfacher und linearer Konstellationen bleibt nur Rätselraten. Wenn man sich an die fragmentarische Struktur gewöhnt hat (und das sollte Freunden von Christopher Nolans 'Memento' keine Probleme bereiten), ist es einfacher, die einzelnen Fährten zu verfolgen und auch die Dopplung der Szenen nachzuvollziehen. Die schmutzig ausgebleichten Bilder von Rodrigo Prietos nervöser Handkamera unterstreichen die Verlorenheit der Charaktere, umkreist sie kompromisslos und kommt ihnen schmerzhaft nahe. '21 Grams' ist ein Stück brisante Philosophie, ein wüstes Anrennen gegen Sehgewohnheiten, ein apokalyptischer Ritt durch das Unterbewusstsein. Dem Zuschauer wird einiges abverlangt, aber dafür entschädigen Schauspieler aus Hollywoods Oberliga. Allein Sean Penn als wortkarger mit dem eigenen Tod konfrontierter Intellektueller, Del Toro als wie ein wilder Hund gegen die Schatten der Vergangenheit ankämpfend und sich in Religion flüchtend, sowie eine genial auftrumpfende Naomi Watts, die souverän auf der Klaviatur von lauter Wut, tiefem Leid und leiser Liebe spielt, sind die Kinokarte wert. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Ein Autounfall wird zum Auslöser einer explosiven Katharsis eines Collegeprofessors, einer jungen Mutter und eines ehemaligen Strafgefangenen.

Kurzbeschreibung

Man sagt, dass 21 Gramm das Gewicht ist, das wir verlieren, wenn wir sterben. Das Gewicht von fünf Fünf-Cent-Stücken. Das Gewicht eines Kolibris. Das Gewicht eine Stücks Schokolade. Und vielleicht auch das Gewicht der Menschlichen Seele.

21 Gramm zeigt das Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Unfall unwiderruflich verbinden. Der todkranke Paul hofft, dass ein Spenderherz sein Leben retten wird; die Ehefrau und Mutter Christina muss einen großen Verlust verkraften; und dem Ex-Strafgefangenen Jack wird erneut der Boden unter den Füßen weggerissen...

Produktbeschreibungen

Man sagt, dass 21 Gramm das Gewicht ist, das wir verlieren, wenn wir sterben.
Das Gewicht von fünf Fünf-Cent-Stücken.
Das Gewicht eines Kolibris.
Das Gewicht eines Stücks Schokolade.
Und vielleicht auch das Gewicht der menschlichen Seele.

21 GRAMM beschäftigt sich mit dem Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Unfall unwiderruflich verbinden: Der todkranke Collegeprofessor Paul Rivers (Sean Penn) hofft, dass ein Spenderherz sein Leben retten wird. Auch seine Frau Mary (Charlotte Gainsbourg) leidet unter der Situation. Vor seiner Krankheit hatte Paul ihre Ehe mit Affären aufs Spiel gesetzt.

Die Ehefrau und Mutter Cristina Peck (Naomi Watts) muss einen großen Verlust verkraften. Ihr Mann und ihre beiden Töchter sind überfahren worden. Michael liegt hirntot im Koma. Wie in Trance willigt Cristina ein, dass Michaels Herz für eine Transplantation genutzt werden darf.

Dem Ex-Strafgefangenen Jack Jordan (Benicio Del Toro) wird erneut der Boden unter seinen Füßen weggerissen, als er bei einem Autounfall drei Menschen überfährt. Tief ist sein Vertrauen in Jesus und die eigene
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