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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In Boston hatten wir ein Geheimnis..., 27. August 2008
...in Vegas hatten wir ein Leben. Dieser Satz aus 21 trifft den Kern der Sache genau. Aber die Geschichte der Studentengruppe um den Lehrer Mickey Rosa(Kevin Spacey) rankt sich nicht nur um Geheimnisse. Ben Campell(Jim Sturgess) ist ein Mathegenie und will sein Medizinstudium in Harvard machen. Einziges Problem dabei ist, dass dieses Studium über 300.000 Dollar kostet, die Ben nicht hat. Eines Tages wird er von dem Lehrer Mickey Rosa angesprochen. Der hat Bens analytisches Denkvermögen und seine Fähigkeit, sich Zahlen zu merken, erkannt. Was Ben nicht weiß, Mickey Rosa arbeitet mit mehreren Studenten an einem System, um beim Black Jack, durch Kartenzählen und systeminterne Absprachen, ein Vermögen zu machen. Ben soll in die Truppe einsteigen, weigert sich aber. Erst als die attraktive Jil Taylor(Kate Bosworth) Ben bittet, willigt er ein. Die Gruppe übt, trainiert am Kartentisch und versucht dann ihr Glück in Vegas. Wobei: Mit Glück hat ihr gekonntes Auftreten dort nichts mehr zu tun. Mehrere Black Jack Tische werden geknackt und die Dollarbündel in Bens Zimmer stapeln sich. Ben wird in Vegas zu einer schillernden Persönlichkeit. Auf der Uni in Boston bricht er die Kontakte zu seinen alten Freunden ab. Alles sieht gut aus, bis es Streit in der Gruppe um Rosa gibt. Als Ben sich dann noch mit Mickey überwirft, steht er plöztlich vor dem Nichts. Als er versucht, allein das große Geld zu machen, wird er vom Sicherheitschef Cole Williams(Laurence Fishburn) geschnappt. Jetzt scheint alles vorbei zu sein, wäre da nicht... Mehr wird nicht verraten, denn das Ende von 21 ist überaus sehenswert. Die Story des Films wird schnell und schnörkellos erzählt. Das Storybook ist spannend, unterhaltsam und durchweg gelungen. Der Soundtrack zum Film passt makellos. Highlight des Zockerdramas sind allerdings die Schauspielkünste von Sturgess, Spacey und Fishburn. Wie diese drei Asse stechen, das ist ein Genuß für jeden Kinofan. Bei 21 ist Kurzweil das Programm. Ein Garant für unterhaltsame 118 Minuten.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und raffiniert!, 24. März 2010
Der Mathematikstudent am MIT Ben Champbell (Jim Sturgess) erhält ein verlockendes Angebot: Er soll zusammen mit einer Gruppe von Mitstudenten von ihrem Mathematikprofessor Mickey Rosa (Kevin Spacey) in Black-Jack ausgebildet werden, insbesondere in der Kunst des Kartenzählens. Dieser hat eine Methode entwickelt, mit der es möglich ist alle Casinos in Las Vegas um Millionen Dollar zu erleichtern. Nach erfolgten "Trainingslager", begibt sich die Gruppe nach Las Vegas, um die entwickelte Rechenmethode im Black Jack einzusetzen und die Casinos um ihr Geld zu bringen. Aber ihre Methode bleibt nicht unbeobachtet und vor allem Mickey Rosa scheint da noch ein anderes Spiel zu spielen... Als ich mir "21" aus der Videothek ausgeliehen habe, habe ich eigentlich keine große Erwartungshaltung an den Film gehabt. Die Story schien mir seit der "Ocean's Trilogie" nicht gänzlich neu. Was ich allerdings zu sehen bekam, ist ein rundum gelungener, fintenreiches Zockerdrama mit jungen unverbrauchten Darstellern und einem grandiosen und fiesen Kevin Spacey. So das ich schnell meinen Anfangseindruck, wohl nur ein besseres Teenie-Drama zu sehen, verdrängt habe. Denn mit jeder weiteren Minute dreht Regisseur Robert Luketic ordentlich an der Spannungsschraube, liefert tolle und passende Bildschnitte und eine packende Story ab. Die am Ende, schon das fast obligatorische "Wer-veräppelt-jetzt-wen"-Schmankerl bietet. Von daher kann ich jedem diesen Film ans Herz legen, der sich bei filmischen "Klassikern", wie "Der Clou" und/oder "Oceans Eleven - Twelve" wunderbar unterhalten fühlte. Dieses kleine filmische Highlight, reiht sich meiner Meinung nach nahtlos dabei ein - 5 Sterne.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unterhaltsam, aber nicht viel mehr, 3. April 2011
In 21 geht es um ein paar Studenten des MIT in Boston, die unter der Leitung einer ihrer Mathematikprofessoren nach Vegas reisen und beim Black Jack betrügen. Sie zählen die Karten und errechnen die Wahrscheinlichkeiten der nächsten Blätter. Dieses System funktioniert wirklich. Der Film beruht schließlich auf einer wahren Begebenheit. Leider wurde er aber zu hollywoodhaft umgesetzt. Der Ober-Nerd verliebt sich in das schöne Mädchen und wird langsam cool, die alten Kumpels von ihm sind viel zu streberhaft, die Las-Vegas-Securities sind überzogen dargestellt und Kevin Spacey als gieriger und gewissenloser Professor setzt dem Ganzen die Krone auf. Auch Lance Fishburne als harter Casino-Detektiv wirkt nur peinlich und unglaubwürdig. Um den Wandel der Streberclique zu den coolen Jungs zu verdeutlichen, geizt der Regisseur nicht an Getting-Rich-Szenen. So kaufen sie nach einem gelungenen Abend eine halbe Gucci-Filiale leer oder feiern ausgelassen auf der Roof-Top-Terrasse des Palms. Das wirkt alles furchtbar plastisch. Auf die Charaktere wird dabei viel zu wenig eingegangen! Die Story ist allerdings gut. Fraglich bleibt nur, warum diese so verheizt wurde. Kaum vorstellbar, was ein Genie wie Martin Scorsese daraus gezaubert hätte. So wie der Film nun dasteht, ist er allerdings immer noch unterhaltsam und sehenswert. Er erinnert ein wenig an "The Social Network".
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