Krimi-Couch, 08.08.2007
»Eine glaubwürdige Dystopie für das neue Jahrtausend, in dem Gesundheitspflege und -finanzierung immer mehr zu einem Diskussionspunkt wird. Da für diese Probleme im Endeffekt auch keine Lösung gefunden wird, erscheint die Auflösung des Kriminalfalles am Ende vielleicht ein wenig platt, aber bis dahin ist die Geschichte sehr lesens- und bedenkenswert.«
Kölner Illustrierte, Oktober 2007
»Eine unterhaltsame Mischung aus Science Fiction und Detektivgeschichte. Ein spannender, subtil augenzwinkernder Krimi«
Kölnische Rundschau, 25.10.2007
»Spannend bis zum Ende.«
Rezension
»Spannend bis zum Ende.«
Kurzbeschreibung
2068: Europa ist mit China verbündet. Mit Englisch kommt man nicht mehr weit, es wird ein Kauderwelsch aus Chinesisch und Deutsch - »Chineutsch« - gesprochen. Die rote Fahne weht über Köln, der Hauptstadt der »deutschen Region«. Überalterung, allgegenwärtige Kontrolle und eine reaktionäre Politik bestimmen das Leben, das zu einer Wüste aus »gesundheitspolitisch korrektem Verhalten« wird. Nur eine mutige Gruppe entmündigter alter Menschen kämpft gegen die Sinnentleerung. Als der »graue Edgar«, einer der unangepassten Alten, bei einer Operation stirbt, wird seine junge Freundin Penelope zur Leitfigur des Widerstandes. Aber sie gerät zwischen die Fronten, als sie versucht, die mysteriösen Umstände von Edgars Tod aufzudecken. Ein packender Kriminalfall vor der lebendig skizzierten Kulisse einer zukünftigen Gesellschaft, in der »Gesundheit« der alles beherrschende Wert ist.
Über den Autor
Stefan Blankertz, Jahrgang 1956, promovierter Soziologe, leitet zusammen mit seiner Frau die »Pro Change Personalentwicklungs GmbH« in Pulheim, wo er seit 1995 lebt. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher. »Credo« bildet nach den Bänden »Die Konkubine des Erzbischofs« und »Die stumme Sünde« den gelungenen Abschluss der El-Arab-Trilogie.