Dr. Heywood Floyd (bekannt aus 2001 und 2010) wird im hohen Alter als Ehrengast auf eine Reise zum Halley'schen Kometen eingeladen. Zeitgleich stürzt das Schwesterschiff der "Universe", die diese Reise unternimmt, auf Europa ab, dem Mond, den zu betreten den Menschen verboten wurde. An Bord ist Chris, Floyds Enkel. Eine Rettungsmission wird gestartet.
2061 ist ein unterhaltsamer Science Fiction Roman alter Tradition. Sein Manko ist einzig und allein, das er die Fortsetzung der Meisterwerke 2001 und 2010 darstellt. Den an keines der beiden Bücher kommt es auch nur im Ansatz heran.
Odysee III ist einfach. Zu einfach. Es schmerzt vor allem, Die Degradierung David Bowmans vom Superwesen zu einer Art Programm zu verfolgen, und die Entmystifizierung des Anfangs so meisterhaft die Phantasie anregenden Monolithen zu einem Schweizer Messer ist ein harter Schlag.
Was den Roman durchaus lesenswert macht, sind wie immer Clarkes interessante wissenschaftliche Hypothesen, sein oft erstaunlich humorvoller Stil und eine Reihe von Zitaten aus der Populärkultur, in die sich die ersten Werke des Zyklus inzwischen auch schon einreihen. Dies ist kein schlechtes Buch, nur eine miese Fortsetzung. Aber Fans, die dem Charme der ersten Bücher erlegen sind, wird das nicht an der Lektüre hindern.