Faltkajak, Festkörperkajak oder Schlauckajak? Vor dieser schwierigen Frage wird jeder potenzielle Käufer eines Kajaks stehen. Sicherlich kann diese Frage nicht abschließenden geklärt werden, aber die Einschätzung der Häufigkeit der Nutzung und die Einsatzgebiete beeinflussen die Wahl maßgeblich. Für das Schlauchkajak hatte ich mich entschieden, da ich absoluter Einsteiger war und auch nicht jedes Wochenende von April bis Oktober paddele. Dazu kommt, dass das Haupteinsatzgebiet eher ruhige Seen und Flüsse sind. Des Weiteren sind da die riesigen Preisunterschiede. Das Sevylor Pointer K1 bekommt man für ca. 400,- Euro, ein Faltkajak fängt bei 1800,- Euro an. Ein Festkörperkajak liegt in der Mitte, muss aber aufwendiger transportiert werden. Darüber hinaus ist man mit einem Schlauchkajak extrem flexibel und kann auch nicht zu passierende Stellen einfach umgehen, da das K1 nur 18kg wiegt.
Setzt man das Kajak dann auch hauptsächlich auf ruhigen Gewässern ein, glänzt das Sevylor K1 durch ruhige Fahreigenschaften und eine gute Spurtreue. Es ist dabei nicht zu unterschlagen, dass es einen viel gleichmäßigeren Paddelschlag benötigt.
Der im Preis enthaltene Sitz ist stabil und bequem. Die Zuladung ( 150kg inkl. Fahrer) ist auch für längere Touren vollkommen ausreichend. Die Spritzdecke sorgt für einen trockenen Sitz. Ein weitere Vorteil liegt in der Eigenschaft, dass das K1 fast nicht zum Kentern gebracht werden kann. Dafür sorgen die Schläuche mit ihrem Auftrieb.
Alles in allem bin ich sehr, sehr zufrieden mit dem Sevylor K1 und werde es in diesem Sommer 18 Tage lang in Schweden einsetzen.
Von mir gibt es 5/5 Sterne.