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2046 [Special Edition] [2 DVDs]
 
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2046 [Special Edition] [2 DVDs]

Tony Leung Chiu-wai , Gong Li , Wong Kar Wai    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Movieman.de

Wong Kar Wais neuester Film "2046" hat in Cannes abgeräumt und wurde von der Kritik wohlwollend besprochen. Und wieder einmal hat der Regisseur einen Film erschaffen, der von seiner Melancholie lebt. "2046" ist alles andere als ein himmelhochjauchzender Freudentaumel, aber ein in seiner Elegie ergreifender Film, der auf oberflächliche Spannung verzichtet, den Zuschauer aber seiner Figuren wegen zu interessieren vermag. Nicht minder interessant als der Film selbst ist seine Entstehungsgeschichte, hat sich die Geschichte doch ganz enorm gewandelt. Noch dazu wurde die Produktion 2003 wegen SARS auf Halde gelegt und vor seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes kam die Kopie des Films nur wenige Stunden vor der Aufführung an. Fazit: Ein echter Wong Kar Wai — melancholisch, traurig, schön

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein etwas wechselhaftes Bild und wenig spektakulärer, aber dem Film angemessener Ton sind auf dieser DVD zu finden. Die Menge an Extras rechtfertigt nicht unbedingt eine zweite DVD, ist die Laufzeit von Making of und weiterem Bonus doch nun wahrlich nicht allzu lang.

Bild: Auf den ersten Blick sieht das Bild aus, als sei es von hohem Niveau. Und es ist sicherlich auch nicht das Schlechteste, aber makellos ist es nun einmal auch nicht. Die Farben sind kräftig und entwickeln einen ganz eigenen Stil, spielt der Regisseur doch hier mit der Präsentation seines Films. Dabei setzen sie ein gänzlich eigenes Flair frei, das dem surrealen Touch des Films Vorschub leistet. Die Schärfewerte sind nur angenehm. Zwar gibt es immer mal wieder Sequenzen, die schärfer wirken, aber dann ist ein deutlicher Abfall wieder feststellbar. Rauschen ist fast nicht vorhanden, was auf den Einsatz eines Rauschfilters schließen lässt. Demgemäß fallen auch immer mal wieder leichte stehende Rauschmuster auf. Der Kontrast sorgt für schöne Schwarzlevel, könnte aber auch ruhig etwas ausgeprägter sein, verlieren sich doch immer wieder Einzelheiten (00:42:41), was aber wohl z.T. auch dem Rauschfilter zu verdanken ist.

Ton: Die Synchronisation klingt etwas kräftiger, hat aber auch mit minimalen Verzerrungen zu kämpfen. Der 5.1-Mix ist ziemlich gut, allerdings muss man hier natürlich bedenken, dass "2046" nun wahrlich kein Film ist, der von seiner Geräuschkulisse lebt. Vielmehr ist er ein Film, der die Dialoge in den Vordergrund rückt. Diese sind in beiden Sprachen sehr gut zu verstehen. Mehr zur surrealen Wirkung des Films trägt der Originalton bei, da die Figuren ihre eigene Sprache sprechen (Kantonesisch, Japanisch, Mandarin), aber einander bestens verstehen. Die volle Wirkung entfaltet sich zwar im Grunde nur, wenn man zumindest eine der Sprachen spricht, aber hat man genügend asiatische Filme im O-Ton gehört, kann man schon den Unterscheid zwischen den Sprachen wahrnehmen.

Extras: Neben verschiedenen Trailern gibt es ein knapp 12-minütiges Interview mit Zhang Ziyi, bei dem sie sich über die Arbeit mit Wong Kar Wai und ihre im Film getragene Kleidung unterhält. Neben einer nichtsagenden B-Roll ist das Making of das Kernstück der Extras. In einer guten halben Stunde kommen hier Mitwirkende des Films zu Wort und zeigen auf, wie es ist, mit einem Regisseur wie Wong Kar Wai zu arbeiten. --movieman.de

VideoMarkt

Bei der Arbeit an seinem Science-Fiction-Roman verliert sich Chow im Gedanken immer wieder an seine Zeit als Gigolo, als er Frauen nur konsumierte, benutzte und wieder ablegte. Im Hotelzimmer Nummer 2046 gab er sich der Lust hin, mit einer unbekannten Schönen, mit einer Prostituierten, deren Liebe er nicht erwidern konnte, mit einer anderweitig liierten Hotelierstochter. Immer deutlicher wird, dass sie alle nur einem Zweck dienten: Der Unterdrückung des Schmerzes um den Verlust der großen Liebe.

Video.de

Wong Kar-Wais Nachfolgeprojekt zu "In the Mood for Love" ist ein berauschend schöner Bildersturm, stilistisch perfekt und dramaturgisch einzigartig. Mit seiner bislang durchgestyltesten Regiearbeit entführt der Hongkonger Filmemacher sein Publikum in eine Welt voller großer Gefühle, tiefer emotionaler Wunden und prägender Erinnerungen. Als "Helden" des Melodrams brillieren Asiens Superstars Tony Leung und Zhang Ziyi, die bereits in "Hero" zusammen spielten. Ein Meisterwerk für anspruchsvolle Romantiker.

Blickpunkt: Film

'Fahrenheit 9/11' mag das Event in Cannes gewesen sein. Der mit am meisten Spannung erwartete Film war allerdings Wong Kar-Wais Geheimnis umrankter '2046'. Der seit vier Jahren in Arbeit befindliche Nachfolger von 'In the Mood for Love' war bereits vor einem Jahr als möglicher Wettbewerbstitel gehandelt worden und wirkte selbst jetzt noch wie ein Entwurf, ein Work-in-transit, ein Film auf der Reise. War die melancholische Eloge auf die Sehnsucht nach Liebe bereits im Vorfeld ein höchst mysteriöses Projekt, so lässt sich konstatieren, dass dieses ausgesucht schillernde Meisterwerk nach seiner Aufführung zwar greifbarer, aber keinesfalls weniger enigmatisch ist.

Was war nicht alles spekuliert worden: Einen in der Zukunft, eben im Jahr 2046 angesiedelten Science-Fiction-Film habe Wong ('Happy Together') machen wollen, einen Episodenfilm, dessen Geschichten auf unterschiedlichen Opern basieren, wofür der Regisseur eine ganze Stadt habe errichten lassen. Obwohl sich das Resultat nun einfach als direkte Fortsetzung von 'In the Mood for Love' entpuppt, trägt es doch alle Merkmale einer schweren Geburt stolz zur Schau: ein Projekt, das sich in einem umständlichen Prozess erst einmal selbst finden musste. Die eingangs vermuteten Elemente schwingen lediglich mit, lassen sich als in die Textur des Films verwoben entdecken. Aber sie spielen untergeordnete, bestenfalls leitmotivische Rollen in dem sich mit höchster Sorgfalt entfaltenden Szenario. All das klingt komplizierter und verkopfter, als es ist. Tatsächlich ist dieser in typischer Wong-Manier in zum Sterben schönen Handlungsfragmenten erzählte Film sein vielleicht direktester und am einfachsten zu entschlüsselnder, wenn die eigentliche Geschichte, unfassbar romantisch und voller Sehnsucht, nunmehr unmittelbar an die Ereignisse von 'In the Mood for Love' anschließt.
Im Mittelpunkt steht abermals Tony Leung als Schriftsteller Chow. Der zuletzt noch unglücklich Verliebte ist ein Frauenheld geworden, der sich die Körper seiner Geliebten nach Belieben nimmt, aber doch völlig ungerührt bleibt, als habe er noch eine Rechnung mit allen Frauen der Welt offen. Tatsächlich wird der Zuschauer in der ersten von mehreren Handlungs-Vignetten, die allesamt am 24. Dezember und über eine Zeitspanne von 1966 bis 1969 hinweg ihren Lauf nehmen, darauf aufmerksam gemacht, dass Chow nie darüber hinweg gekommen ist, die schöne Su (Maggie Cheung, hier in einem Kurz-Cameo dabei) verloren zu haben. So sind alle seine Affären zum Scheitern verurteilt, die er im Hotelzimmer 2046 haben wird: mit einer geheimnisvollen Schönen (Gong Li); mit einer Prostituierten (Zhang Ziyi), die ihn liebt, deren Gefühle er aber nicht erwidert; mit der Tochter des Hotelbesitzers (Faye Wong), die allerdings einen Freund in Japan hat. So wird hier alles verschoben und verschachert, kann alles käuflich erworben werden, wechselt alles den Besitzer - nur eben eines nicht. Je weiter Wong sein Puzzlespiel der verlorenen Liebe und ewigen Einsamkeit aus seinen Einzelteilen zusammensetzt, desto mehr nimmt '2046' Form an, desto mehr beginnt das kryptische Intro des Films Sinn zu machen, in dem die Hauptfigur von ihrem futuristischen Roman '2046' berichtet: In ihm fliehen zwei Liebende in die Zukunft, aber nützen trotz diverser Enttäuschungen die Chance nicht, mit einem Zug wieder in die Vergangenheit zurückzukehren: Vergangenes lässt sich eben nicht zu neuem Leben erwecken.
Wie bei Wong Kar-wai gewohnt, sind Bildkompositionen, Kostüme und Dekors von unerreichter Erlesenheit. Doch so perfekt, brillant und gleichzeitig hinreißend artifiziell wie hier war noch keiner seiner Filme. Bei aller Stilversessenheit sind es allerdings die Schauspieler, die den stärksten Eindruck hinterlassen: Tony Leung mit seinem Clark-Gable-Bärtchen und Zhang Ziyi ('Tiger & Dragon', 'House of Flying Daggers') mit einer Darstellung, mit der sie sich vom ätherischsten Wesen des asiatischen Kinos mit einem Schlag zu seinem größten Star wandelt, allein sind das Lösen des Tickets wert. Bleibt zu hoffen, dass Wongs finaler Schnitt des Films (unmittelbar nach der Vorführung in Cannes nahm er die Arbeit daran wieder auf) aus dem Rohjuwel jenen weithin glänzenden Diamanten macht, den man jetzt schon zu erahnen glaubt. ts.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Wong Kar-wais Fortsetzung seines Meisterwerks "In the mood for love": ein in wunderschönen Handlungsfragmenten erzähltes Manifest der Liebe.

Kurzbeschreibung

Hongkong, 1966: Der Schriftsteller Chow schreibt in seinem Hotelzimmer an einem Science-Fiction-Roman. Je weiter er seine fiktive, in der Zukunft spielenden Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er auch in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. Vor seinem inneren Auge treten die drei Frauen noch einmal auf, die für ihn wichtig waren. Jede hat ihre unauslöschliche Spur in seiner Seele hinterlassen, doch vor allem die Gedanken an seine einzige wirkliche, unerfüllt gebliebene Liebe verfolgen ihn. In seinem Kopf entsteht ein geheimnisvoller, faszinierend schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und wilden Leidenschaften. Und bald wird klar, dass Phantasie und sehnsuchtsvolle Erinnerungen untrennbar miteinander verbunden sind...

Produktbeschreibungen

Hongkong 1966: Der Schriftsteller Chow schreibt in seinem Hotelzimmer an einem Science-Fiction-Roman. Je weiter er seine fiktive, in der Zukunft spielende Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er auch in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. Vor seinem inneren Auge treten die drei Frauen noch einmal auf, die für ihn wichtig waren. Jede hat ihre unauslöschliche Spur in seiner Seele hinterlassen, doch vor allem die Gedanken an seine einzige wirkliche, unerfüllt gebliebene Liebe verfolgen ihn. In seinem Kopf entsteht ein geheimnisvoller, faszinierend schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und wilden Leidenschaften. Und bald wird klar, dass Phantasie und sehnsuchtsvolle Erinnerungen untrennbar miteinander
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