7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
SAW (UK) - Normaler Schwierigkeitsgrad, 5. Dezember 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Saw PS3 (Videospiel)
Als ich mir das Spiel vorbestellt habe, war ich zuversichtlich, da die Trailer recht vielversprechend aussahen. Ein "Horror"-Game mit vielen Rätseln. Dafür ist die Filmvorlage SAW wie geschaffen und ausserdem hätte das Spiel auch keine Probleme gehabt sich daran zu halten... man müsste nur jede Menge Rätsel im SAW-Stil passend Verpacken.
Man Spielt als ein Cop, der besessen davon ist Jigsaw zu stellen und wird aufgrund seiner Obsession von Jigsaw gefangen genommen. In einer Irrenanstallt er muss ein Spiel auf Leben und Tod spielen (soweit wie im Film).
Man ist allerdings nicht alleine. Es sind auch jede Menge anderer Personen dort, deren Aufgabe es ist, einen Schlüssel zu holen, den Jigsaw in deinen Körper "implantiert" hat (also dich zu töten). Das bedeutet: Jeder ist dein Feind!
Das Spiel beginnt damit, dass man eine Umgekehrte Bärenfalle auf dem Kopf trägt und sich von dieser via Analogstick-Tastenkombo in einer Bestimmten Zeit befreien muss. (Cool!)
Das war es dann allerdings auch schon mit den WOW!-das-ist genau-wie-in-SAW!!!-Momenten.
Der Spielverlauf besteht darin durch die (viel zu) dunklen Gänge der Irrenanstallt zu laufen, unterwegs Stolperdraht- und Türfallen zu "umgehen" und irgendein Zeug einzusammeln, dass man zu 80% eh nicht benutzt. Zwischendurch muss man Minrätsel lösen bis man dann zum Opfer kommt, dass irgendwie mit dir in Verbindung steht und das man retten muss (Natürlich auch durch Rätsel).
Grafik/Sound/Steuerung:
Ich selbst bin kein Grafikfetischist und würde die Grafik jetzt nicht als schlecht bezeichnen. Sie ist einfach nur nicht gut. Sowohl das Voiceacting, wie auch die Skripte dazu sind extrem schlecht. Zu keinem Zeitpunkt kauft man den Protagonisten wirklich ab, dass sie in Panik sind oder wütend etc. (Bsp: Man rettet ein Opfer vor einem schrecklichen Tod. Das erste was es sagt: "Du bist an allem schuld, lass mich in Ruhe!"...Verdammt, man hat ihm gerade sein Leben gerettet. Niemand würde sich so verhalten...)
Da man im Grunde genommen nur rumlaufen kann (nicht springen oder klettern etc), kann man an der Stuerung nicht viel flasch machen. Sie ist ok.
Gemeplay:
Wie schon gesagt läuft man das ganze Spiel über durch viel zu dunkle Gänge, die lediglich durch ein Feuerzeug, Taschenlampe oder Kamerablitzlicht erhelt werden. Die Türfallen werden via Quicktimeevent entschärft, die Stolperdrähte können umgangen oder entschärft werden. Übersieht man eine Fall, ist man sofort tot. Entgegen der Erwartungen ist das Spiel dennoch nicht sonderlich blutig. Wenn Blut zu sehen ist, dann eher als Teil der Umgebung. Wenn der Protagonsit oder ein Gegner stirbt, dann wirkt es weniger brutal, sondern eher unwillkürlich komisch aufgrund der schlechten Animationen.
Ab und an trifft man Feinde mit denen sich ein Kampf nicht vermeiden lässt. Um diese zu erledigen kann man Verschiedene Gegenstände (Schere, Beil, Tischbein, Rohr etc.) zu Hilfe nehmen. Der zusätzliche Schaden unterscheidet sich meistens jedoch nur so geringfügig, dass man auch genau so schnell jeden Gegner mit den Fäusten besiegen kann.
Zusätzlich kann man sich selber Mienen aus Gegenständen, die man findet, zusammenbauen.
Generell ist das Kampfsystem so lieblos gemacht, dass man sofort sieht: Es dient nur dazu, das Spiel etwas mehr zu füllen.
Nach dem ersten, spätestens dem zweiten Level hat man alles gesehen und ab da wirds wirklich zur qual, weil sich alles wiederholt und man insgesamt (5 oder 6) Stages spielen muss.
Rätsel/Fallen:
Sie waren der Hauptkaufgrund meinerseits für das Spiel. Man erwartet eine Fülle von Variationen verschiedenster, kranker Rätsel. Was bekommt man? Insgesamt gibt es 8 verschiedene Rätsel (will jetzt nicht spoilern), von denen sich im Spiel 6 ständig wiederholen. Dabei waren die Entwickler so einfallslos, dass sogar die Rätsel bei den Opfern (sozusagen die "Stagebosse") einfach nur kompliziertere Varianten der, sich wiederholenden, Rätsel in den Levles sind. Zwar sind deren Fallen nach dem Vorbild von SAw gemacht, jedoch kann man an den Fallen nichts machen. Diese kann man nur entschärfen in dem man die bereits bekannten Rätsel löst. viel schlimmer noch ist, das man zwar für bestimmte Rätsel Komponenten (Zahnräder, Ventile, Sicherungen) benötigt, welche jedoch derart billig versteckt sind, dass man einfach nur in den Schrank nebenan gucken muss umd diese zu finden. Warum dann überhaupt der ganze Rummel?
Genauso verhält es sich übrigens mit dem Ganzen anderen Zeug, welches man findet. Gesundheitsspritzen, Fallenbauteile etc.
Man kann fast nichts tragen, findet aber ständig diese Teile. Heilung braucht man fast nie, weil die Gegner zu schwach/dumm sind. Dennoch findet man eine Fülle von Heilungsobjekten (Wasser, Bandagen, Nähzeug, und Gesundheitsspritzen). Man kann natürlich entschärfte Fallen wieder scharf machen um sie gegen die Gegner zu benutzen aber man kann genau so gut versehentlich selber reinlaufen. warum sollte man das dann tun?
Davon abgesehen Greifen die Feinde sofort an wenn man gesehen wird und es ist leichter sie einfach zu verprügeln, anstatt erst eine entschärfte Falle zu suchen...
Natürlich gab es auch ein paar Lichtblicke. So haben die Entwickler ab und an mit Perspektiven gearbeitet, sodass man nur von bestimmten Plätzen im Raum ein Muster sehen konnte, welches sich aus sonst scheinbar zusammenhanglosen Linien ergab. Nette Idee, aber im Vergleich zum Rest: Ein Tropfen auf den heißen Stein.
Trophys:
Trophyjäger werden sich freuen, denn die Trophys im Spiel sind sehr leicht zu holen und man kann nach einem Durchgang Platin holen (ohne größere Mühe). Auch ich habe bei dem Spiel meien erste Platin geholt. Leider kann man danach nicht wirklich stolz auf sich sein, denn uch hier haben die Entwickler ihre Kreativitätslosigkeit unter Beweis gestellt.
Nur als Beispiel für eine der Trophys: "5 Minuten lang nichts tun". XD Kein Scherz!
Fazit:
Ich würde wirklich niemandem zu einem Kauf raten. Das Spiel ist ein uninspiriertes Etwas. Selst Fans, würde ich höchstens zum Ausleihen raten. An keiner Stelle interessiert man sich für den Protagonisten, an keiner Stelle wird Spannung aufgebaut.
Die Levels widerholen sich permanent. Weder grafisch, noch spielerisch, noch storytechnisch, kann das Spiel wirklich überzeugen. Einzig und allein die Idee mit den Perspektiven bei den Rätseln und die Handlung (nicht weil sie spannend ist, sondern weil sie sich an die Vorlage hält) können in meinen Augen ein wenig punkten und das Spiel vor dem Abgrund bewahren.
Mehr als 2 Sterne (eher noch weniger) kann ich daher für SAW nicht vergeben. Erst recht kann ich nicht dazu raten das Spiel für 45 Euro zu kaufen, da es keine 20 Euro wert ist.
Für KONSTRUKTIVE Kommentare stehe ich immer offen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Saw - Ein einschneidendes Erlebnis oder doch nur ein stumpfes Metallinsturment?, 12. Oktober 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Saw PS3 (Videospiel)
Eins vorweg: Ich besitze die amerikanische Version des Spiels. Ich weiß also nicht, ob bis zur deutschen Version noch etwas verändert, geschnitten oder zensiert wird. Saw hat zumindest das hässlichste Cover, dass ich jemals bei einem PS3-Spiel gesehen habe! :)
Saw: The videogame ist ein Survival Horror-Spiel basierend auf den gleichnamigen Filmen (Saw I - VI).
Ihr schlüpft in die Rolle von Detective Tapp, der zu Zeiten von Saw I besessen versuchte, Jigsaw zu fangen. Er selbst muss nun in einem Spiel von Jigsaw um sein eigenes Überleben kämpfen.
Story: Das Spiel spielt in der Zeit zwischen Saw I und Saw II. Detective Tapp wird von Jigsaw in einer alten, verlassenen Irrenanstalt mit unzähligen anderen Opfern gefangengehalten und muss um sein Überleben kämpfen. Dabei muss er etliche (teils sehr knifflige) Puzzle lösen, meistens unter Zeitdruck. Direkt zu Beginn wacht er auf und muss sich innerhalb von einer Minute aus einer Kopffalle befreien, die ihn sonst töten würde.
- Mir persönlich als Saw-Fan gefällt die Story sehr gut. Anderen, die mit der Story von den Saw-Filmen nicht vertraut sind, wird einiges spanisch vorkommen.
Grafik: Saw benutzt die Unreal 3 Engine und überzeugt grafisch deswegen überraschend. Wenn auch der Laufstil von Detective Tapp etwas seltsam aussehen mag, sind die Charaktere gut gestaltet. Die Irrenanstalt lässt einem das kalte Schauern den Rücken hinuntenlaufen und die Kamerasprünge während einer Cutscene sind original wie in den Filmen - Perfekt!
Sehr schön gefallen mir auch die Fallen. Viele aus den Filmen bekannte, beispielsweise die Venusfliegenfalle, der explodierende Kragen oder die umgekehrte Bärenfalle haben auch ihren Weg in das Spiel gefunden. Mit den neuen Fallen haben die Entwickler des Spiels ebenfalls große Kreativität gezeigt.
Sound: Wie man es sich von einem Horrorspiel wünscht. Auf Musik wurde fast komplett verzichtet. Das einzige was man ab und zu hören kann, sind umfallende Gegenstände, knarrende Türen oder Todesschreie von anderen Opfern. Dabei tun die sich selbst einschaltenden Fernseher ihr übriges und lassen einen öfters zusammenzucken als man denkt. - Sehr gute Atmosphäre, Gruselig!
Gameplay: Bisher praktisch nur gutes über das Spiel gesagt, leider muss ich auch etwas bemängeln.
Es gibt lediglich zwei Schwierigkeitsgrade: Normal und Insane, wobei der Unterschied nicht so groß ins Gewicht fällt.
Die Kampfszenen sind leider zu kurz und viel zu einfach. Meistens reicht es einen schnellen Schlag auf einen Gegner auszuüben, um diesen zum Schwanken zu bringen. Danach reicht ein kräftiger Schlag und der Gegner ist ausgeschaltet.
Pro Kill mit einer Waffe erhält man zusätzlich meistens eine Trophäe, was mich persönlich etwas stört. Die Trophäen sind einfach viel zu leicht zu bekommen. In manchen Szenen erhält man gleich 3 Trophäen auf einmal und weiß noch nicht mal wofür. Schade!
Dennoch macht es großen Spaß die Fallen von Jigsaw zu entschärfen und um das eigene Überleben zu kämpfen. Schließlich ist es ja das, was einen wahren Saw-Teil ausmacht.
Fazit: Fans der Filme ist Saw: The Videogame sehr zu empfehlen. Trotz der relativ kurzen Spielzeit (8-10 Stunden) macht es großen Spaß ums Überleben zu kämpfen und einmal selbst zu versuchen, wie in den Filmen aus Jigsaws Todesfallen zu entkommen. Spieler, die einfach nur ein gutes Survival-Horrorspiel spielen möchten, empfehle ich das Spiel erst einmal in einer Videothek auszuleihen und sich am besten selbst ein Bild davon machen. Eure Zeit wird definitiv nicht verschwendet!
Diejenigen, die nach einer schnellen Platin-Trophäe aus sind, werden ebenfalls ein schnelles Glück in Saw finden.
83/100 Punkten und damit 5/5 Sterne von mir für Saw: the Videogame.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Atmosphärisch dichter Horrorschocker, 18. Oktober 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Saw PS3 (Videospiel)
Habe bereits die US-Version für PS3 durchgespielt. Hier mein Review:
Die Grafik sieht deutlich besser aus als auf den ersten Screenshots. Mit den heruntergekommenen Umgebungen und den extremen Farben hat man auch sehr genau den Look der Filme getroffen. Auch sind die Umgebungen sehr detailliert.
Die Steuerung ist insgesamt recht gut gelungen. Man steuert Tapp aus der 3rd Person Perspektive und auch die Rätsel lassen sich gut lösen. Das Kampfsystem ist nicht sehr präzise, aber man versucht ohnehin eher den Gegnern aus dem Weg zu gehen bzw. sie in Fallen zu locken.
Das Sounddesign ist sehr gut geworden. Die Musik enthält Themen aus den Filmen und ist auch stilistisch sehr ähnlich und die oft ruhige Soundkulisse passt sehr gut. Jigsaw wird von Tobin Bell persönlich gesprochen. Leider wurden die anderen aus den Filmen bekannten Charaktere nicht von den Schauspielern gesprochen, aber die neuen Sprecher sind auch ganz gut.
Das Gameplay besteht daraus, dass man Tapp aus dem ersten Teil spielt, der sich durch ein von Jigsaw übernommenenes Irrenhaus kämpfen muss und dazu immer neue Rätsel und Aufgaben lösen soll. Natürlich über Tonbänder oder Fernseher präsentiert... Den Großteil der Zeit erkundet man also die Umgebung und löst anfangs leicht, später recht fordernde Rätsel. Die sind in der Tradition der Filme und manchmal sehr einfallsreich. Wer etwa den Schlüssel zur nächsten Tür sucht, findet den nicht in einer Schublade, sondern in einer Toilette voller Nadeln, einem Säurefass oder auch im Magen des nächsten Insaßen...
Ab und zu trifft man auch auf andere Insaßen, deren Spiel es ist, Tapp zu töten. Man kann sich dann in Condemned-Manier prügeln und Rohre etc. aus der Umgebung zu Hilfe nehmen. Gegen die muskulöseren Gegner hat man im Nahkampf aber kaum noch eine Chance und kann dann entweder wegrennen und die nächste Tür verriegeln oder auch selbst viele verschiedene Fallen stellen, was natürlich viel Spaß macht. Highlights sind dann die Szenen, in denen man wichtige Figuren (teilweise aus Teil 1 und 2) aus ihren Fallen retten muss. Die sind nämlich toll designt. Und außerdem gibt es eine sehenswerte Animation, wenn man erstmal das Zeitlimit abwartet.. Ob man mit dem Spiel viel Spaß hat, hängt davon ab wie sehr man die Filme mag. Fans finden viele Anspielungen und eine fast perfekt umgesetzte Atmosphäre. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Abwechslung und Story/Charaktere gewünscht, aber ist auf jeden Fall ein sehr tolles Spiel geworden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein