2012: Das Ende aller Zeiten 01Zitat aus 2012: Ganz gleich wie wenig Spaß der Film einem macht, ab einem gewissen Punkt bleibt man im Kino, nur um zu sehen, wie er aus geht.
Genau so empfinde ich 2012. Interessantes Thema, unheimlich kompliziert und sehr gezogen umgesetzt.
Immer wieder mit gutem Witz und kurzem, sarkastischem Humor und einer guten Portion Kritik an Politik und Geselschaft gespickt, dennoch sehr, sehr Zäh.
D'Amato schweift zu oft in Kleinigkeiten ab, reichlich Gedankensprünge die er dem "Leser" vorsetzt erfordern vollste Konzentration und sind nicht immer nachvollziehbar, oder notwendig um die Geschichte in Gang zu halten.
Trotz 10,5 h Laufzeit (gefühlten 20 h) kann ich mir unter dem Maya Spiel und der aus dem Spiel entstehenden Interpretationen, Bildern etc. keine Vorstellung machen oder einen Zusammenhang erkennen, außer das der Spieler erst unter Massivem Drogeneinsatz vorwärts kommt und befähigt ist das Spiel zu interpretieren.
Mir fehlt eine bessere Erklärung über den Spielablauf, allerdings kann es auch an mangelnder Phantasie meinerseits liegen.
Die Zeitreise, die der Protagonist durchlebt, ist spannend und interessant gestaltet und 2012 hätte meines Erachtens viele interessante andere Wege nehmen können.
Leider blieb der Titel so hinter meinen Erwartungen, die durch die massive Bewerbung nicht Grundlos recht hoch lag, zurück.
Volker Lechtenbrink hingegen brilliert geradezu und erhält für Seine Lesung 5 Sterne von mir.
Tolle Betonung und wie aus einem Guß. Eine brillante Darstellung.