Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Film beginnt, als sich eine amerikanisch-sowjetische Mission aufmacht, um den Grund des Versagens des verlassenen Raumschiffs Discovery zu erforschen. An der Discovery angekommen, müssen der Führer des amerikanischen Teams (Roy Scheider) und die Führerin des russischen Teams (Helen Mirren) das offensichtliche Versagen des berüchtigten Bordcomputers HAL 9000 untersuchen. Außerdem müssen sie die Bedeutung von unzähligen mysteriösen schwarzen Monolithen ergründen, die sich auf Jupiter versammeln (diese Interpretation hat Kubrick ursprünglich seinen Zuschauern überlassen). Währenddessen befindet sich die Erde am Rande eines nuklearen Krieges. Eine Erscheinung des Astronauten David Bowman (Keir Dullea) scheint wiederholt zu versprechen, dass "etwas Wundervolles" passieren wird. --Jeff Shannon
Kurzbeschreibung
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: 4:3-Abtastung eines Cinemascope-Filmes. Technisch insgesamt ansehbar, aber kein Meisterstück. An Sonder-Ausstattung hat uns Warner natürlich wieder nichts zu bieten, auch wenn sie einem "interaktive Menus" immernoch als etwas Besonderes zu verkaufen versuchen. Der Film lässt den Zuschauer auf eine seltsame Weise kalt und kommt nie so recht in Fahrt, abgesehen davon, dass es äusserste Hybris ist, einen Film wie "2001" mit einem Sequel zu versehen.
Bild: Ein Cinemascope-Film, der nicht anamorph abgetastet ist, ist eine Sünde. Da steht den Mayor-Compenies das beste Ausgangsmaterial zur Verfügung und sie bearbeiten es unsachgemäss. Der Film ist optisch nicht einheitlich: die Weltraum-Trickaufnahmen sind sehr scharf und rauschfrei (00:37:25), andere Szenen sind unscharf und stark verrauscht (00:19:30). Es kommt in Szenen mit hohen Rauschwerten selbsverständlich auch zu Artefakten, die sich im Mattscheibeneffekt äussern (00:04:15) und das Gesamtbild instabil erscheinen lassen.
Ton: Eine solide Arbeit allerdings ohne rechte Glanzlichter. Es kommt nur angedeutete Stimmung auf (00:13:45, Aquarium) und wieder sind in der englischen Version die Rear-Kanäle stärker. Die Musikmischung ist zwar gut auf alle Kanäle abgerundet, aber besitzt nicht wirklich Klarheit, sondern bleibt leicht diffus. Der Zuschauer bleibt akustisch ein wenig aussen vor. Gerade noch "gut". --movieman.de