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Asmodee 200792 - Takenoko
 
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Asmodee 200792 - Takenoko

von Asmodee
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Hinweise und Aktionen

  • Herstellerinformationen Wir haben für Sie eine Liste mit Service-Informationen von Spielzeug-Herstellern zusammengestellt für den Fall, dass Probleme bei einem Produkt auftreten sollten oder Sie weitere technische Informationen benötigen.


Details
Modell:200792
Anzahl Spieler:2 bis 4 Spieler
Material:Karton

Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 33,4 x 23 x 7,5 cm
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 1,2 Kg
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
  • Modellnummer: 200792
  • ASIN: B005X5V07E
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 19. Oktober 2011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.947 in Spielzeug (Siehe Top 100 in Spielzeug)

Produktsicherheit

Für dieses Produkt gibt es folgende Sicherheitshinweise
  • Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet

Produktbeschreibungen

Amazon.de Produktbeschreibung

Takenoko ist ein neues Spiel von dem Erfolgsautor Antoine Bauza (7 Wonders, Ghost Stories). Selten hat ein Spiel Thema und Spielmechanismus so gut verbunden wie in "Bambussprossen" (Takenoko)

Wird oft zusammen gekauft

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Asmodee 200792 - Takenoko + Pegasus Spiele 18109G - Onirim (Metalldose)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Barth
Haltbarkeit:    Pädagogisch wertvoll:    Fun:   
Es gilt einen Garten zu pflegen, in dem ein Panda sich von der einzigen vorhandenen Pflanzengattung, dem Bambus, ernährt. Der Panda ist ein Symbol des Friedens zwischen den Konfliktländern Japan und China und muss besonders gehegt und gepflegt werden. Also muss der Spieler nun dafür Sorge tragen, dass es Garten und Panda gleichermassen gut ergeht.
Dies wird rundenweise pro Spieler per Wetterwürfel und dem Anlegen von Wasserleitungen und/oder besonderen Eigenschaftsmarkern erledigt.

Die verfügbaren Aktionen, von denen man 2 Unterschiedliche durchführen muss, sind neue Beete anlegen (Siedleraehnlich wird ein Sechseck aus Dreien regelkonform angelegt), Wassergräben verlegen (nur angeschlossene Beetfelder lassen den Bambus auch wachsen), den Panda bewegen (nur in einer geraden Richtung und am Ziel frisst er ein Bambusstück), den Gärtner bewegen (er lässt auf dem Zielfeld und um sich herum Bambus wachsen) oder eine Aufgabenkarte ziehen (nur ueber diese gelangt man an Punkte).

Die Aufgabenkarten sind in drei Möglichkeiten unterteilt aus denen man eine waehlt/zieht: Panda-, Gaertner- oder Beet-Aufgaben.
Der Panda verlangt immer eine bestimmte Farbkombination (rosa, gelb, grün) an Bambussprossen zum Essen.
Der Gärtner möchte, dass die Felder besonders wohl gedeihen (x Bambussprossen auf grünem Beet).
Die Beete wollen in einer bestimmten Anordnung gelegt sein.

Hieraus ergibt sich leichte Taktik mit dezentem Glücksanteil, denn dem Würfel kann man schon durch die eigenen Aktionen oft mehr abgewinnen. Auch ist ein destruktives Spiel nicht wirklich möglich, indem man anderen Spielern laufend "an den Karren" faehrt, da z.B. Eigenschaftsmarker wie "Panda darf hier keinen Bambus fressen" geschickt eingesetzt (wenn auch begrenzt in ihrer Anzahl) werden können.

Material, Aufmachung und Anleitung sind tadelos!

Klare Empfehlung für (Familien-)Vielspieler.
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Von Haama
Takenoko ist ein einfaches und glückslastiges Familienspiel von etwa 30-45 Minuten Dauer (wenn alle die Regeln kennen). Alle Spieler bauen gemeinsam an einem Bambusgarten. Dort können sie einen Gärtner umherschicken, der Bambus wachsen lässt, und einen Panda, der Bambus wegfrisst.

Spielablauf:
Zu Beginn wird nur ein sechseckiges Teichplättchen gelegt, auf dem kein Bambus wachsen kann. Daran werden weitere Plättchen in je einer von drei Farben angelegt. Sofern sie bewässert sind, kann dort Bambus wachsen. Alle an den Teich angrenzenden Plättchen sind automatisch bewässert, zu den weiter entfernt liegenden muss man jedoch an den Kanten der Plättchen entlang erst Kanäle bauen. Auf jedem Plättchen kann genau eine aus Holzklötzen gebaute Bambusstange wachsen, die bis zu vier Teile hoch werden kann.

Wer an der Reihe ist, würfelt einmal und führt dann zwei verschiedene Aktionen aus. Das Würfelergebnis kann die folgenden Aktionen ergänzen oder modifizieren. Zur Wahl stehen diese Aktionen:
- drei Sechseckplättchen ziehen, eines an den Garten anlegen und die anderen beiden zurück auf den Stapel legen
- den Gärtner beliebig weit in gerader Linie bewegen; auf dem Feld, auf das er zieht, und allen angrenzenden Feldern gleicher Farbe wächst ein Stück Bambus der betreffenden Farbe, sofern diese Felder bewässert sind
- den Panda beliebig weit in gerader Linie bewegen; auf dem Feld, auf das er zieht, frisst er ein Stück Bambus, das der Spieler vor sich auf sein Tableau legen darf
- ein Kanalteil nehmen und dieses entweder aufheben oder anlegen (auch zusammen mit Kanalteilen aus früheren Runden)
- eine Aufgabenkarte ziehen; dort sind Bedingungen und die Zahl der Siegpunkte abgedruckt, die man bei Erfüllung der Aufgabe erhält

Auf dem Würfel befinden sich sechs verschiedene Symbole, die folgende Wirkung haben:
- eine dritte Aktion ist möglich (es müssen jedoch drei verschiedene Aktionen gewählt werden)
- man darf in diesem Zug zweimal die gleiche Aktion wählen
- auf einem beliebigen Feld wächst ein Bambusstück
- man darf den Panda beliebig versetzen; auf dem Zielfeld frisst er ein Bambusstück, das der Spieler wie üblich an sich nehmen darf
- der Spieler darf ein Zusatzplättchen ins Spiel bringen und auf einem Gartenfeld ablegen; von den Zusatzplättchen gibt es drei Sorten: Man kann entweder verhindern, dass der Panda auf dem Feld fressen darf, das Bambuswachstum auf dem Feld verdoppeln oder das Feld automatisch bewässern; auf einigen der Gartenfelder ist auch schon eines dieser Zusatzsymbole abgedruckt
- Mit dem Jokersymbol hat der Spieler die freie Wahl unter den übrigen Würfelsymbolen

Das war's auch schon - das Ende des Spiels wird eingeläutet, wenn ein Spieler die vorgegebene Zahl von Aufgaben erfüllt hat. Wer das als Erster schafft, erhält zwei Siegpunkte extra, und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Von den Aufgaben gibt es drei verschiedene Sorten, die auch in getrennten Stapeln liegen: Für Garten-Aufgaben müssen Gartenfelder bestimmter Farben in einer bestimmten Anordnung liegen; dafür gibt es die wenigsten Punkte. Für Gärtner-Aufgaben müssen Bambusstangen bestimmter Höhe auf bestimmten Feldern gewachsen sein, für Panda-Aufgaben muss man Bambusstücke bestimmter Farben auf dem Tableau liegen haben und abgeben.

Bewertung:
Sehr viel in diesem Spiel ist zufallsabhängig. Ob man Gartenfelder zieht, die zu den eigenen Aufgaben passen - Zufall. Ob man etwas würfelt, das man in seinem Zug auch wirklich gebrauchen kann - Zufall. Vor allem ist es aber Zufall, ob man später neue Aufgabenkarten zieht, die gut zu der bereits ausliegenden Landschaft passen. Hat man Glück, kann man eine Garten- oder Gärtner-Aufgabe sofort (ohne eigenes Zutun) erfüllen, weil die Gartenfelder oder Bambusstangen schon wie gefordert existieren. Hat man Pech, zieht man eine Aufgabe, die in der betreffenden Partie garantiert nicht mehr zu erfüllen ist. Das ist auch deswegen schlecht, weil man höchstens fünf Aufgabenkarten auf der Hand halten und keine unerfüllten abwerfen darf.

Takenoko besitzt beim Aufbau des Bambusgartens ein begrenztes taktisches Element - man baut natürlich möglichst so, dass man seine Aufgabenkarten erfüllen kann. Dieses taktische Element wird durch den hohen Glücksfaktor beim Ziehen neuer Aufgabenkarten aber weitgehend zunichte gemacht. Letztlich gewinnt nicht derjenige, der den Bambusgarten am geschicktesten ausgebaut hat, sondern derjenige, der beim Nachziehen von Aufgaben die günstigsten Karten erwischt. Dazu kommt, dass die Aufgabenkarten meiner Meinung nach nicht ausgewogen sind. Es gibt Aufgaben, die an sich nicht sonderlich schwierig sind und trotzdem verhältnismäßig viele Punkte einbringen, und Aufgaben, die sehr schwierig sind und nicht angemessen belohnt werden.

Zu Beginn erhält jeder Spieler eine Aufgabe jeder Sorte. Wenn man Pech hat, kann man im gesamten Spiel keine dieser Aufgaben erfüllen, selbst wenn man ständig möglichst gut darauf hinarbeitet. Bei den Garten-Aufgaben etwa ist viel davon abhängig, wie die verschiedenen Farben im Stapel liegen. Befinden sich viele Felder einer Farbe weit unten, haben die Spieler mit entsprechenden Garten-Aufgaben Pech, weil diese Felder vielleicht nie ins Spiel kommen. Man darf mit der betreffenden Aktion zwar drei Felder ziehen und sich eines aussuchen, aber die nicht gewählten Felder kommen nicht nach unten oder aus dem Spiel, sondern werden für den nächsten Zug wieder oben auf den Stapel gelegt. Daher dauert es sehr lange, bis die unten liegenden Farben/Felder ins Spiel kommen, oder das geschieht gar nicht erst, weil das Spiel vorher zu Ende ist. Wer Glück hat, zieht Garten-Aufgaben, die gut zur Verteilung der Felder im Stapel passen, wer Pech hat, eben nicht.

Dass alle zusammen an einer Landschaft bauen, ist ja grundsätzlich nett, aber bei vier Spielern ist der Einfluss des Einzelnen auf das Aussehen der Landschaft gering, und ein (begrenzt mögliches) taktisch geschicktes Vorgehen wird letztlich nicht belohnt, weil man unabhängig vom Aussehen der Landschaft vor allem das Glück haben muss, im späteren Spielverlauf zur Landschaft passende Aufgaben zu ziehen. Auch destruktives Spielen ist sehr wohl möglich, nämlich indem man sich fast nicht am Aufbau des Bambusgartens beteiligt, sondern vor allem den Panda Bambus fressen lässt und neue Aufgaben zieht. Von diesen beiden Aktionen hat man in aller Regel nur selbst etwas, und man kann anderen ihre Gärtner-Aufgaben erschweren, während von den übrigen Aktionen auch die Mitspieler profitieren können.

Die Aufmachung des Spiels ist sicherlich Geschmackssache. Der in die Anleitung integrierte Comic und die beiden bemalten Plastikfiguren gefallen mir recht gut, die im Anime-Stil aufgemachte quietschbunte Verpackung und die augenkrebsverdächtige Gestaltung des Spielmaterials in den Farben Gelb, Pastellgrün und Rosa hingegen nicht. Dies hat jedoch ausdrücklich keinen Einfluss auf meine Bewertung, im Gegensatz zur schlampigen Verarbeitung des Spielmaterials. Manche Bambusstücke passen nur mit kräftigem Drücken ineinander, einige sitzen sehr gut und einige sitzen so locker, dass sich ein Turm von vier Bambusstücken bedenklich zur Seite neigt. Wenn dann noch jemand an den Tisch stößt, fällt er. Das hätte man auch wesentlich besser machen können.

Fazit:
Takenoko ist ein relativ kurzes Familienspiel, und als solches darf es auch einen hohen Glücksfaktor besitzen. Schade und ärgerlich finde ich jedoch, dass alles, was man beim Aufbau der Landschaft macht, nur ziemlich wenig Einfluss darauf hat, wer gewinnt. Das Spiel gaukelt eine taktische Komponente vor, die letztlich kaum von Bedeutung ist.

Es gibt sehr viele Familienspiele, die mir deutlich besser gefallen. Da man nur Zahlen lesen können muss, lässt Takenoko sich grundsätzlich aber auch schon mit sechsjährigen Kindern spielen, die dank des hohen Glücksfaktors selbst dann gewinnen können, wenn sie beim Aufbau der Landschaft nicht sonderlich zielorientiert vorgehen. Falls einen das Design anspricht und die nachlässige Verarbeitung nicht stört, kann das Spiel daher eine Alternative zu anderen, weitgehend auf Zufallselementen basierenden Spielen sein. Strategisch orientierten Vielspielern rate ich hingegen vom Kauf ab.
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Haltbarkeit:    Pädagogisch wertvoll:    Fun:   
Wir haben Takenoko jetzt schon zu zweit und zu viert ausprobiert - es macht in meinen Augen mit egal wieviel Spielern gleichermaßen Spaß.

Zum Inhalt:
Das Spielmaterial ist echt mal was für's Auge - Holz-Bambus in drei verschiedenen Farben, eine niedliche Panda-Figur und eine Gärtnerfigur und dazu Siedler-anmutende Plättchen in den Farben der Bambusarten haben uns schon beim Auspacken sehr gut gefallen - der Panda und der Gärtner haben übrigends einen eigenen Platz im Karton :-) Das ganze wird dann noch durch den großen Wetterwürfel, Wasserstäbchen, Aktionsplättchen und durch drei Stapel Aufgabenkarten abgerundet.
Jeder Spieler hat ein Tableau vor sich liegen, auf dem er seine Spielerpöppel, Wasservorrat und Aktionsplättchen ablegen kann und wo man das Futter, das die kleine Fressmaschine in sich hineingeschlungen hat, ablegen kann.

Zum Spielmechanismus:
Wer an der Reihe ist würfelt zunächst mit dem Wetterwürfel und schaut, welche Extra-Aktion er vor seinen eigentlichen Zügen machen kann. Zur Auswahl stehen: eine dritte Aktion / eine Aktion doppelt ausführen, was normalerweise nicht erlaubt ist / ein Feld bewässern, ohne dass der Gärtner da vorbei kommen muss / den Panda auf ein beliebiges Feld ziehen und ihn dort Bambus fressen lassen - was er normalerweise nur in gerader Linie tun kann / ein Aktionsplättchen ziehen - mit welchem man aus einem normalen Feld ein besonderes Feld machen kann / eine neue Aufgabenkarte ziehen - von denen man insgesamt 9 zum Gewinnen benötigt/ eine der vorgenannten Aktionen kann ausgesucht werden.

Danach führt der Spieler seine regulären zwei Aktionen aus, wobei er keine Aktion doppelt ausführen darf. Jeder versucht, möglichst schnell 9 Aufgabenkarten zu erfüllen. Von einem Startfeld ausgehend, welches zugleich ein Wasserfeld ist, können die Spieler weitere Felder legen - dabei muss darauf geachtet werden, dass die Felder bewässert sein müssen, sie also entweder am Startfeld angelegt werden müssen, mit einem Wasserstäbchen versehen werden müssen oder ein Aktionsplättchen "Wasser" aufweisen müssen.
Je nach Aufgabe muss man dann seine Aktionen einsetzen, mal den Panda zum Fressen schicken, ein Wasserstäbchen nehmen, eine Karte ziehen, ein Feld legen, den Gärtner losschicken.

Fazit:
Was mir sehr gut gefallen hat ist die Anleitung mit dem kleinen Comic als Einleitung und die Tatsache, dass es ein sprachneutrales Spiel ist, es gibt auch Anleitungen in verschiedenen Sprachen - sie ist übrigens sehr einfach geschrieben.
Die Tatsache, dass hier das super schöne Spielmaterial lediglich einen Vorgeschmack auf ein sehr taktisches Spiel gegeben hat, welches weit über den Niedlichkeitsfaktor hinaus geht, hat mich dann dazu überzeugt, dem Spiel ruhigen Gewissens die volle Punktezahl zu geben!
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